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drwbischof
drwbischof, Dr.med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 379
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
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drwbischof ist jetzt online.

Bei meinem 14-j hrigen Sohn ist eine Depression diagnostiziert

Kundenfrage

Bei meinem 14-jährigen Sohn ist eine Depression diagnostiziert worden. Seine Psychologin bei der er allerdings nur 3 mal war, war der Meinung er muss stationär behandelt werden. Bei einer Vorstellung in der Klinik wurde mir dies bestätigt. Ich habe aber das Gefühl, dass zuhause noch nicht alles ausgeschöpft ist zumal er die Symptome die in dem Artikel aufgeführt werden nicht hat die Indikatoren für eine stationäre Behandlung sind. Allerdings ist er auch nicht bereit unter Menschen zu gehen. Er möchte nur noch für sich sein.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  drwbischof hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

generell kann man sagen, dass psychische Erkrankungen, wie auch immer sie heißen, ambulant gut behandelt werden können, sofern der Patient krankheitsbedingt noch in der Lage ist zu kooperieren. Die Therapie stellt einen Faktor dar, meine Bereitschaft, mich auf die Therapie einzulassen und notwendige Veränderungsschritte zhu v
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Experte:  drwbischof hat geantwortet vor 6 Jahren.
Meine Antwort war noch garnicht abgeschlossen, hiernochmals der ganze Text:

Guten Tag,

generell kann man sagen, dass psychische Erkrankungen, wie auch immer sie heißen, ambulant gut behandelt werden können, sofern der Patient krankheitsbedingt noch in der Lage ist mitzuarbeiten.
Im Gegensatz zu anderen medizinischen Therapien kann eine Psychotherapie nur erfolgreich sein, wenn der Pat. bereit ist, sich darauf einzulassen und aktiv zu werden, natürlich in kleinen Schritten, eins nach dem anderen.
Wenn ihr Sohn sich in seiner Krankheit weitgehend von anderen Menschen zurückgezogen hat und sich depressionsbedingt garnicht mehr zu wichtigen Aktivitäten aufraffen kann, möglicherweise nicht einmal mehr die Kraft hat, zur Therapie zu gehen, dann wäre das sicher ein guter Grund für eine stationäre Behandlung.
Ich würde ihnen empfehlen, ihrem Sohn zu erklären, dass seine Mitarbeit erforderlich ist. Er hat nur die Wahl, aktiv an einer ambulanten Therapie mitzuwirken oder sich auf eine stationäre Therapie einzulassen, die ihm ja im Übrigen helfen wird, wieder aus der Depression herauszukommen. Es ist verständlich, dass er keine Lust auf Krankenhaus hat, andererseits, wenn er erst einmal dort ist, wird er merken, dass es nicht schlimm ist und man ihm helfen wird.
Der Schritt dorthin ist immer der schwerste, sowohl für den jungen Patienten als auch dessen Eltern.