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Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2012
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Mein Sohn, 15 Jahre hat exessiv Sport getrieben, und dabei

Kundenfrage

Mein Sohn, 15 Jahre hat exessiv Sport getrieben, und dabei nichts mehr gegessen. Mit einer Herzfrequenz von 19 Schlägen pro Minute und einer Körpertemperatur von 33,1 Grad ist er notfallmäßig auf die Intensivstation gekommen. Seine Werte haben sich stabilisiert, nun möchte ich gerne wissen welche Therapieform sinnvoll ist. An das Krankenhaus angegliedert ist eine kinder-u jugendpsychologische Ateilung, die eine Verhaltenstherapie anstrebt. In der Form, das der Focus auf die Gewichtszunahme liegt. Staffelpläne, die,( wenn er pro Woche mind 500 g zunimmt) ihm erlauben mit seiner Familie zu telefonieren, oder zum Kiosk zu gehen. Besuchszeit für Angehörige ist 1x pro Woche für 3 Std. Gibt es nicht eine andere Therapie?????
Vielen, vielen Dank!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es gibt eigentlich immer Alternativen, aber vielleicht ist das, was man Ihnen vorgeschlagen hat, genau das Richtige.

Aus Ihrer Schilderung klingt heraus, dass die betreuenden Psychologen von einer Anorexie ausgehen könnten, für deren Entstehung Probleme Ihres Sohnes im Umgang mit Ihnen und dem Rest der Familie mit ausschlaggebend gewesen sein könnten.

Ich verstehe Ihre Aufregung und auch Ihre Suche nach einer Alternative, würde Sie aber bitten, sich zunächst einen Termin bei den behandelnden Therapeuten geben zu lassen, damit man Ihnen in Ruhe erklärt, was die Therapeuten bisher für Erkenntnisse gewonnen haben und warum man das empfohlene Vorgehen für richtig hält.

Wenn man als Eltern fern gehalten wird, macht man sich automatisch Vorwürfe und fragt sich "Was hab ich falsch gemacht?" Besonders als Mutter ist man von Natur aus davon überzeugt, dass man selbst die beste Medizin für das Kind ist. Leider gibt es Zeiten, wo das nicht stimmt.

Ich denke, Sie haben gar nichts falsch gemacht und trotzdem hat Ihr Sohn ein Problem mit Ihnen / Ihrer Familie. Es ist sein Problem, nicht Ihres, aber um es zu lösen, braucht er Abstand. Dies ist nur eine Annahme aufgrund Ihrer Schilderung. Wenden Sie sich an die Therapeuten und schreiben Sie sich vorher die Fragen auf, die Ihnen durch den Kopf gehen, auch "Hab ich was falsch gemacht?" und "Was kann ich im Moment tun, damit es meinem Sohn bald besser geht?"

Alles Gute.
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
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