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Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2012
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Was kann man als Angeh riger eines Alkohol-kranken Menschen

Kundenfrage

Was kann man als Angehöriger eines Alkohol-kranken Menschen tun, der nicht mehr isst, sich zunehmend durch Stürze etc. verletzt, Suizid-Gedanken äußert und partout keinen Entzug machen will bzw. keine Hilfe annehmen kann?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung können Sie beim Richter beantragen, dass er zwangsweise stationär eingewiesen wird. Es ist allerdings fraglich, ob Ihnen das gelingt und wenn ja, wie lange der Betoffene dann stationär bleibt.
Außerdem besteht die Möglichkeit, dass er von einem Arzt in die geschlossene Entgiftungsstation eingewiesen wird, wenn eine akute Alkoholvergiftung vorliegt und das betreffende KH überhaupt über eine solche Abteilung verfügt (Toxikologie).
Ansonsten gilt:
So bitter das klingt, aber ohne Leidensdruck kann keine Therapie erfolgen und Leidensdruck scheint nicht gegeben zu sein. Manchmal muss die Umwelt erst alle Hilfe einstellen, damit es dem Betreffenden so schlecht geht, dass er endlich nach Hilfe fragt.

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Antwort! Leidensdruck ist jedoch jede Menge vorhanden, sonst würde er m.E. keine Suizid-Gedanken äußern?!
Mit freundlichen Grüßen,
A.K.
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.

Selbstmordgedanken müssen nicht Ausdruck von LEidensdruck sein, sondern können auch Ausdruck von Resignation sein - und dann wird wiederum keine Hilfe angenommen.

 

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf

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