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Arzt-Psychotherapeut
Arzt-Psychotherapeut, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 219
Erfahrung:  allg. Medizin, Verhaltenstherapie, mehrjährige Erfahrung in stationärer und ambulanter Psychiatrie
59152463
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Arzt-Psychotherapeut ist jetzt online.

guten Tag, ich soll ev. ein Neuroleptikum einnehmen, da ich

Kundenfrage

guten Tag,
ich soll ev. ein Neuroleptikum einnehmen, da ich im Tavorentzug unter Hallzinationen leide. Ich habe Hilfsstoffallergien, sodaß mein verträgliches Olanzapin zur Zeit nicht zum Einsatz kommen kann. Ausserdem vertrage ich kein Akineton ( starker SChwindel, Zittern, Unruhe, es ging mir furchtbar...). Ietzt suche ich nach einem Neuroleptikum, welches möglichst keine Krämpfe auslöst ( eimal hatte ich einen Krampf auf Paspertin und unter hoher Zuyprexa Dosis war ich sehr unruhig. Damals wurde Akineton gegeben und es ging mir noch schlechter damit). Wäre Invega oder Sulpirid eine Alternative?
Gruß Christina Z.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Arzt-Psychotherapeut hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragenstellerin,

 

der Einsatz eines Neuroleptikums sollte immer mit dem behandlenden Arzt nach einer ausführlichen Nutzen/Risikoüberlegung besprochen werden.

Wenn Sie auf Hilfsstoffe oder Bindemittel in best. Tabletten allergisch sind gilt es dies nochmals zusätzlich zu beachten. Sie schreiben dass Zyprexa (Olanzapin) schon einmal wirksam gewesen ist, somit wäre dies zunächst empfehlenswert, wenn sie auch die Hilfsstoffe und Bindemittel in diesem Präparat vertragen. Wenn nur eine orale Medikation Probleme macht, könnte man auch evtl. eine intravenöse Medikation oder ein Depotpräparat überlegen.

Eine bekannte Nebenwirkung aller Neuroleptika sind die sog. extrapyramidalen Nebenwirkungen (Als extrapyramidales Syndrom (EPS) bezeichnet man eine Störung im Bewegungsablauf. Dabei kommt es zu einer Zunahme oder Verminderung der Bewegungen, verbunden mit erhöhtem oder vermindertem Spannungszustand der Muskeln/Krämpfe. Dagegen soll das Akineton helfen.

Da Sie aber Akineton aus Ihrer Erfahrung heraus nicht vertragen, gilt es für Sie ein Neuroleptikum zu finden das ausreichend gegen die Halluzinationen wirkt, aber wenig EPS-Nebenwirkungen macht.

Sowohl Amisulprid als auch Invega können können EPS Nebenwirkungen und auch Krämpfe machen.

Ein Neuroleptikum mit sehr geringen EPS-Nebenwirkungen wäre zB. Seroquel (Quetiapin).

 

Schliesslich sollte aber Ihr behandlender Arzt Sie genau über die Wirkungen und Nebenwirkungen der Neroleptika aufklären und mit Ihnen zusammen das geeignetste Präparat auswählen, was sie am besten vertragen, dies ist sehr individuell und machmals ist auch ein Versuch mit einer Medikamentenumstellung nach einigen Tagen notwendig.

 

Ich hoffe Ihnen mit diesen Auskünften etwas weitergeholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüssen
Arzt-Psychotherapeut
M.M.
Bitte nicht vergessen, bei Zufriedenheit mit "AKZEPTIEREN" die Antwort zu honorieren, vielen Dank!
Bitte beachten Sie auch, dass eine Online-Beratung keine medizinische Betreuung, Diagnostik oder Therapie vor Ort ersetzen kann.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Abend!

Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich habe noch eine Frage zu Risperdal. Das habe ich schon einmal genommen, es wäre ein Schmelzpräparat von einer Firma TEVA Pharma verträglich. Ich hatte keine extrapyram. Symptome. Kann man davon ausgehen, dass das dann jetzt auch wieder gut verträglich ist?. Auf seroqueel war ich nachts immer einige Stunden wach. In Zyprexa sind leider in beiden Präparaten unverträgliche Hilfsstoffe, vor allem Parabene ist gefährlich für mich ( Allergieschock!)

Ich bin bereit, die Hallzuinationen des Entzuges auch so durchzustehen. Wie sieht es da denn mit alternativen aus? Ich nehme Baldrian und sowieso im Moment noch 13 mg. Cortison. Das beruhigt mich auch. Jedesmal wenn das Cortison reduziert wird, habe ich wieder mehr mit Halluzinationen und Unruhe zu tun. Im Moment bleibt es jetzt erst mal bei den 13 mg, auch weil es diese Entzugssymptome irgendwie lindert.

Danke nochmals für einen Tipp, Christina Z.

Experte:  Arzt-Psychotherapeut hat geantwortet vor 5 Jahren.

Gutem Morgen,

 

Wenn sie Risperdal in einem Schmelzpräparat gut vertragen haben und keine EPS-Nebenwirkungen hatten, wäre dies eine gegen die Halluzinationen wirksame und versuchenswerte Alternative. Und man kann auch davon ausgehen, wenn Sie es schoneinmal gut vertragen haben, dass Sie dies wieder tun.

Beruhigungsmedikamente wie Baldrian oder stärkere wie Valium oder Tavor helfen nicht direkt gegen die Halluzinationen, aber mindern die Unruhe und Neigung zu Krämpfen, können also nebenbei unterstützen.

Auch weiss man, dass die Einnahmen von Hormonen (hier Kortison) die pychische Verfassung beeinflussen kann. (Bei oder nach Kortisonneinnahme kann man zB. auch depressiv werden, oder psychotische Symptome können sich verschlechtern).

Dies sollte auch mit dem behandelnden Arzt immer abgesprochen werden.

Also wie schon gesagt, wäre Risperdal einen Versuch wert, dazu können kurzzeitig Beruhigungsmittel wie Tavor die Situation unterstützen.

 

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Arzt-Psychotherapeut
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