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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Wie h ngt eine dissoziative (Identit ts-)St rung mit ADHS

Kundenfrage

Wie hängt eine "dissoziative (Identitäts-)Störung" mit ADHS zusammen?
Ist ADHS die Folge von DIS und DIS wiederum die Folge von traumatischen Erfahrungen?
Oder ist ADHS die Folge von traumatischen Erfahrungen und DIS eine weitere Folge und beides hängt gar nicht zusammen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Im Gegensatz zur Schulmeinung sehe ich ADHS auch als eine dissoziative Störung. Die DIS selber ist aber schon weitergehend bzw. das Ende eines langen Spektrums.

Eigentlich geht man bei ADHS von einer neurobiologischen Störung aus. Was auch stimmt. Aber die lebenslangen Beeinträchtigungen des Anders-Sein gehen dann in Richtung Trauma bzw. dissoziativen Schutz. Je früher, desto eher DIS.

Schauen sie mal auf www.emoflex.de , da werden interessante Überlegungen genau in diese Richtung gemacht.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich habe zwar so cool angefangen, aber ich kann gar nicht fachsimpeln.

Wenn man jetzt seine Traumata bearbeitet, seine Dissoziationen integriert hat... ist dann ADHS weg?
Ich kann mir das nicht so vorstellen.
Man hat Schlimmes erlebt, zerhackt das dissoziativ in kleine tragbare Pakete. Das verstehe ich noch. Aber wozu hat man sich ADHS zugelegt?
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
ADHSler sind Universal-Dilletanten. Sie haben nicht eine handfeste psychiatrische Störung wie Magersucht oder Zwangsstörung zugelegt, sondern springen zwischen verschiedenen Beschwerden hin und her.

Man legt sich also nicht ADHS zu. Das ist eine Veranlagung. Aber die Symptome von ADHS selber sind keine Störung. Sie verursachen Störungen, wenn eine Dissoziation dazu kommt. Die Reizoffenheit und andererseits der Stress / Spannungen sind guter Nährboden für die Entwicklung von dissoziativen Störungen. Die sind Schutz gegen ein Irritationsmoment / Schmerz in früher Kindheit.

Also : Veranlagung ADHS ist angeboren
Dann kommt eine Irritiation
-> Verlust von kindlicher Naivität und Unbekümmertheit und ständige Anstrengung
lange Zeit mehr oder weniger Ruhe
-> 2. Belastung / Trauma / Verlust von stabilisierenden Personen
-> Dekompensation
So in etwa
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Dann ist es bzgl. Dissoziationen sinnvoll, sich zu fragen, ob man sie "noch braucht".
Aber bei ADHS ist das die falsche Frage, weil es keine Frage der "Einstellung" ist.

Ich will ja nicht so sein, ich brauche es auch nicht, aber irgendwie kann ich es trotzdem nicht ändern.

Das macht mich gerade so verrückt. Kann ich nicht? Oder will ich einfach nur nicht und sperre mich gegen die Therapie, die ich doch aber freiwillig mache und auch selbst bezahle.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es kann sein, dass Therapie im herkömmlichen Sinne versag,die auf Lernen saus ist.Anders, wenn eben Dissoziation berücksichtigt werden.Sprechen Sie dies offen in der Therapie an
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es liegt sicher an mir und ich will mich nur rausreden. Da kann der Therapeut nichts zu.
Danke.
Und einen schönen Abend noch.