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Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2012
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Hallo, ich bin seit dem 03.02.20011 krank, Grund daf r waren

Kundenfrage

Hallo, ich bin seit dem 03.02.20011 krank, Grund dafür waren Gewichtsabnahme von 15 kg innerhalb von 2 Monaten, Antriebslosigkeit, Durchfall, da ich im Lebensmittelbereich arbeite mußte ich zum Arzt gehen. Ich habe im September im 3 Schichtsystem eine Arbeit aufgenommen, bin 52 Jahre weibl., seit der Schichtarbeit bin ich kein Mensch mehr, endlich froh eine Arbeit zu haben, die auch noch Spass macht und ich bekomme es nicht in die Reihe. Einkaufen, Essen, Hausarbeit, Wäsche waschen und bügeln, für mich nur noch Druck und das schlimmste daran ich schaffe es nicht mehr. Seit dem ich krank bin ist auch nichts besser geworden, manchmal oder oft quäle ich mich mittags aus dem Bett um mich gleich darauf in der Stube wieder in den Sessel fallen zu lassen. Frühstück war für mich das wichtigste am Tag, jetzt kämpfe ich um wenigstens ein bis zwei Mahlzeiten am Tag zu mir zu nehmen und den Haushalt beschränkt auf den Abwasch erledige ich nach zwei oder drei Tagen. Ich war im März und im Juni im Krankenhaus wegen Durchfall, in der letzen Woche gab es endlich mal ein Befund ,, Norovieren", aber schon nach drei Tagen konnte ich entlassen werden.
Ich war 2004 in einer Therapie für 12 Wochen, daher finde ich jetzt auch den Mut ihnen zu schreiben, diese Therapie hatte aber einen anderen Grund den ich für mich positiv abschließen konnte.
Welche Alternativen habe ich, soll ich meine Arbeit wieder aufnehmen, obwohl ich weiß ich werde die Arbeit nicht lange schaffen und wieder zum Arzt gehen müssen?
Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, ich habe Angst davor, denn ich fühle mich nicht in der Lage, ich komme mir wie ein Versager vor. Die Angst davor, was werden Kollegen und Verwandte von mir halten wenn ich wieder schlapp mache.
Anderer seits war ich immer ein Stehaufmännchen und auf einmal soll es nicht mehr gehen?
Einige Antworten auf meine Fragen kann ich mir selbst beantworten, nur nicht die eine, was ist los mit mir, wo ist mein Ehrgeiz, wo mein Willen, warum kann ich nicht mehr.
Was ich bisher geschildert habe lag vor dem 18.05. an diesen Tag verlor ich meine Lebenspartnerin und mit ihr den Rest meines Lebenswillen, mein innerer Kampf und die Hoffnung darauf ich werde es schon wieder irgend wie schaffen, wie ich es sonst auch immer geschafft habe löste sich in ein Nichts auf. Es gibt keinen Grund mehr zu funktionieren, ich muß (kann) nicht mehr dasein um zu helfen.
Dieser letzte Satz schmerzt so sehr, ich möchte schreien, weinen, aber nicht einmal dazu bin ich fähig.
Therapie 2004, wir lernten uns kennen und lieben, 7 Jahre, ihre zwei Söhne die ihr und uns das Leben nicht leichtgemacht haben, stimmten einer Beerdigung in Bautzen zu, weil auch sie der Meinung waren das es für sie die glücklichsten 7 Jahre ihres Lebens waren.
Dieses Tief was ich schon vor ihrem Tod hatte, begleitete uns schon seit einiger Zeit
gemeinsam, auch sie war wieder in einen tiefen Loch.
Ich erledigte alle Formalitäten die zu einer Beerdigung gehören, begrüßte die Trauergäste, organisierte einen gemeinsames Kaffeetisch zum Abschied, hielt eine Dankesrede, ich tat etwas was ich mir nie zugetraut hätte.
Aber ich kann nicht weinen, ich kann nicht schreien, ich kann nichts zerschlagen, ich kann mir nicht weh tun obwohl ich das so gern möchte, sie ist Tod, nicht für mich. Meine Mutti, die wegen unsere Beziehung sehr viel Leid ertragen mußte, hat mit mir am Sarg von Petra abschied genommen, dafür bin ich ihr sehr dankbar, für einen letzten Abschied lies sie mich allein mit Petra. Ich verlies den Raum der Stille ohne Tränen, nur das Bild ist mir geblieben.
Ich schäme mich, wie ich mich schon 2004 in der Therapie geschämt habe, es gibt so viele erschütternde Lebensgeschichten, da sind meine Probleme doch ein Nichts dagegen.
Vielen Dank XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ihre Zeilen sind schon ein paar Tage alt.
Wie geht es Ihnen jetzt?
Hat sich etwas geändert, dadurch, dass Sie alles aufgeschrieben haben?
Konnten Sie sich weitere Fragen beantworten?
Mi wem würden Sie am liebsten über Ihre jetzigen Gefühle und Gedanken sprechen?
Welche Möglichkeiten hätten Sie überhaupt, vor Ort Hilfe zu finden?
Könnten Sie das bitte herausfinden?

MfG - Dr. Schaaf