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privatpraxis
privatpraxis, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre Privatpraxis; die besondere Beachtung der Bedeutung der Psyche ist Teil meiner tägl.Arbeit
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Guten Tag ! Meine Tochter ist 10 Jahre alt und verf gt

Kundenfrage

Guten Tag !

Meine Tochter ist 10 Jahre alt und verfügt über eine eher sensibele Grundstruktur. Sie ist sehr gut in der Schule, wird jetzt auf ein Gymnasium wechseln. Diesen Wechsel vollzieht sie allein, ihre Freundinnen besuchen andere Schulen. Für diese Schule hat sie sich entschieden weil sie ihr vertraut ist ( die Schwester besucht auch dieses Gymnasium). In ihrem Freundeskreis ist es ihr wichtig eine konstante feste Freundin zu haben. Durch dominierende andere Freundinnen läßt sie sich schnell verunsichern. Soviel zu ihrer Person. Vor vier Wochen war sie mit ihrer Schwester im Supermarkt, als die Schwester einen Kreislaufkollaps erlitt ( stellte sich später als hamlose Synkope im Rahmen von Pubertät und Flüssigkeitsmangel heraus). Dieses Ereignis war schockierend und angsteinfößend, sie fühlte sich hilflos, dachte die Schwester sei tod. Seitdem kommt es zu häufigen unbegründeten Weinattacken ( auch in der Schule), zeitweise hat sie die Bilder dieses Vorfalls vor Augen gehabt. Inzwischen kann sie schlecht allein bleiben ( auch wenn die Schwester dabei ist), wertet Verhalten von Freundinnen so als ob ihnen auch etwas passieren könnte. Jetzt formulierte sie die Sorge, dass mit ihrem Gehirn etwas nicht in Ordnung sei, denn ihr ausgesprochener Name würde sich manchmal so komisch anhören, außerdem habe sie auch zeitweise das Gefühl ihre Augenlider seien umgeklappt. Desweiteren sehe ihr Lieblingsstofftier manchmal verändert aus. zuerst habe ich all dies als akute Belastungsreaktion betrachtet, inzwischen bin ich selbst sehr verunsichert, denke an Trauma oder sogar an beginnende Psychose. Da ich Sorge habe meine Tochter frühzeitig zu psychatrisieren haben wir bislang nichts weiteres eingeleitet, möchte ihr nicht das Gefühl geben mangelhaft zu sein.
Nun denke ich aber , dass evtl. doch Rat nötig ist. Was empfehlen Sie? Auf einen Psychotherapietermin für Kinder wartet man sicher länger, und sollte es ggf. ein spezieller Traumatherapeut sein?
Danke XXXXX XXXXX Bearbeitung!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  privatpraxis hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo und guten Tag,

während Sie auf einen Termin- vorzugsweise bei einem Traumatherapeut- warten, würde ich Ihrem Kind ein Homöopatisches Mittel geben und die "Notfalltropfen" der Bachmittel (4x4 Tr. tägl.). Diese sind geeignet und bewährt, Schocks und chron. Folgen von diesen auf zu lösen.
Als hom. Mittel kommt nach meiner Wertung Opium C200 als einmalige Gabe von 2x5 Kügelchen in 10 Minuten Abstand als erstes in Frage. Die Kügelchen sollten nicht geschluckt werden, sondern im Munde sich auflösen.
Es ist das Mittel bei chron. Folgen (Traumatisierung) von einem großen Schreck und hat sich immer wieder in ähnlich gelagerten "Fällen" bewährt.
In 2. Linie- falls sich die Problematik nicht schnell und erkennbar mit den bisher vorgeschlagenen Mitteln löst, würde ich an Ignatia denken (C30 3 Tage tägl. nüchtern 5 Kügelchen). Es ist ein Folgemittel von einem Liebeskummerschock; als solcher kann das Erlebnis auch gesehen werden (ich habe meine Schwester nie wieder)
Diese Empfehlungen folgen aus meinen Praxiserfahrungen und ich glaube sie werden Ihrer Tochter überzeugend helfen.
Alles Gute und bitte berichten Sie, wenn Sie sich für dieses Vorgehen entschließen, in einigen Tagen, wie es ihr geht.
Ich drücke die Daumen.