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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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guten tag, ich wei nicht wie und wo ich anfangen soll. mein

Kundenfrage

guten tag, ich weiß nicht wie und wo ich anfangen soll. mein freund und ich sind jetzt 4 jahre zusammen, wir wohnen allerdings getrennt, es war immer sehr harmonisch, kein streit, kein böses wort, wir sind immer hand in hand eingeschlafen, haben viel gekuschelt und im april diesen jahres wurde er immer ruhiger , ist jedem gespräch ausgewichen und anfang mai sagte er mir das er nicht mehr wisse ob er mich noch liebt und er weiß auch nicht ob er seine kinder noch lebt, ich weiß genau das er seine kinder liebt, er zerbricht daran sie nicht ständig bei sich zu haben, er würde für sie sein letztes hemd geben. er möchte jetzt erstmal die trennung, möchte mich aber als freundin nicht verlieren, wir telefonieren jeden tag und sehen uns auch einen tag immer am wochenende, er weint dann viel und sagt mir nur kleine bruchstücke aus seinem leben und aus der ehe mit seiner exfrau... er sagt das er sich innerlich tot fühlt und er hat das gefühl er dreht sich im kreis und findet den ausgang nicht... ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll und wie ich damit umgehen soll... soll ich trotzdem an dieser beziehung festhalten und wie kann ich ihn unterstützen... ich liebe ihn und es ist eigentlich der mann mit dem ich irgendwann komplett mein leben teilen möchte... bitte helfen sie mir
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Leider ist es mehr als schwierig, einen anderen Menschen helfen zu wollen, wenn er selber keinen Leidensdruck oder Bereitschaft zur Veränderung hat. Aus der Schilderung würde ich an eine Depressive Störung bzw. eine sog. Anpassungsstörung an eine Problemlage (ggf. eben die Situation mit seinen Kindern) denken. Das bedeuetet, dass sein Denken, Fühlen und Entscheiden wie unter einer Branddecke gedämpft ist. Entscheidungsprobleme aber auch Denkverzerrungen sind typisch.

Eigentlich benötigt er nach meiner Einschätzung derzeit zunächst einmal eine antidepressive Medikation bzw eine akutpsychiatrische Hilfe. Psychotherapie ist ja schön und gut. Aber es dauert viel zu lange, bis sie greifen kann. Und im schwer depressiven Zustand ist es kaum möglich.

Die Frage bleibt aber, wie man ihn von der Einnahme einer Medikation überzeugen könnte. Vielleicht wäre er zumindest zu einer pflanzlichen Medikation auf Grundlage von Johanniskraut bereit (Z.B. Jarsin 900 mg ) ?

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