So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an webpsychiater.
webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
53212237
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

welches mittel wird einer mi brauchspatientin verabreicht,

Kundenfrage

bitte beantworten!!!!!!!! welches mittel wird einer mißbrauchspatientin verabreicht, wenn man ihre gestörten reflexe bzw die art des mißbrauchs herausfinden will und anschließend an ihrem unterbewüßtsein herumbasteln will, soll heißen: schöner sex im koma?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Man arbeitet nicht mit Medikamenten oder Drogen, um einen Missbrauch heraus zu finden. Das wäre unethisch und geht auch so gar nicht.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
aber die therapie wird so gemacht, vor allem die korrektur im unterbewußtsein! man/frau kann so umgepolt werden und sex wieder als etwas angenehmes empfinden, sogar mit dem vorher abstoßenden gegengeschlecht!bitte jetzt ne ausführliche antwort auch wie der ganze vorgang abläuft!!!
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein. Richtig ist, dass man natürlich auch an Dinge ran muss oder kommt, die "geschützt" sind (das sind dann sog. dissoziative Schutzmechanismen).

Zunächst geht es darum, die äußeren Voraussetzungen für Therapie und Sicherheit zu haben. D.h. stabile Wohnverhältnisse, keine Drogen, keine Gewalterfahrungen, kein Täterkontakt mehr.

Dann wird man in einer Stabilisierungsphase zunächst mit sog. Immaginationsverfahren (z.B. nach Reddemann) Hilfsmittel zur Verfügung stellen, die das Überfluten mit Bildern oder Gefühlen in der Therapie auffangen sollen. Dazu gehört dann auch, auf Selbstverletzungen zu verziechten.

In einer weiteren Phase werden dann Flash-Backs bzw. Bilder und unangenehme Gefühle (auch beim Sex) in der Therapie bearbeitet. Dass kann über Bilder wie bei EMDR sein (da werden die Bilder über Augenbewegungen verarbeitet). Ich selber arbeite mit sehr abstrakten Bildern (siehe www.emoflex.de), wobei ich Gefühle in mehr oder weniger "unsinnige" Bilder (z.B. einen Wetterbericht) übersetzen lasse und dann einer Verarbeitung mit Augenbewegungen erreiche. Wichtig ist, dass man raus aus dem inneren Alarmzustand kommt.

Sonst geht es sehr langsam über die Verarbeitung von aufkommenden Gefühlen bzw. Ängsten , Hass , Ekel dazu, dass man dann auch wieder Sexualität mit Vertrauen und Lust erleben kann.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Psychiatrie