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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, mein name ist Bj rn Braun

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein name ist Björn Braun und bin 30 Jahre alt und weiße nach ausführlicher Suche die Symptome einer Panikattacke auf. (Druck in Brust, Herzrasen, Herzstechen, Schmerzen im linken Arm, Todesängste, Schlaflosigkeit, Unruhe, Krippeln in Händen und Füßen).
Anfangs vermutete ich das es was mit dem Herzen sein könnte. Aber sowohl mein Hausarzt als auch eine sehr bekannte Heilpraktikerin bescheinigten mir das mein Herz gesund ist und meinen Blutwerte stimmen.

Könne Sie mir weiterhelfen? Habe am 9 Juni einen Termin bei einem Neurologen. Hoffe er kann mir helfen.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Hilfe.
Björn Braun
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag

Es ist schon sehr viel Wert, wenn sie richtig die genannten Symptome einer Angststörung zuordnen können. Wie sie vermutlich jetzt wissen, ist dabei eine übertrieben ängstliche Wahrnehmung von normalen körperlichen Reaktionen der Angst bzw. Stress ein Problem. Hier könnte u.a. das Erlernen eines Entspannungsverfahrens wie der Progressiven Muskelentspannung helfen. Da aber auch Veränderungen der Atmung (zu flache Brustatmung statt normale Bauchatmun) mit entsprechender Überlastung der Atemhilfsmuskulatur bzw. Hyperventilation beteiligt sind, wäre auch Atemtherapie nicht verkehrt.

Psychotherapeutisch wäre eine Verhaltenstherapie zur Angstbewältigung angezeigt, meist aber nicht zeitnah ambulant verfügbar. Der Neurologe könnte sie medikamentös unterstützen, beispielsweise mit einem Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, damit die Angstsymptomatik nachlässt.

Ich selber empfehle darüber hinaus gerne ein Verfahren, dass die Angst in Bilder übersetzt und dann analog der Traumschlafverarbeitung den inneren Alarm im Gehirn ausstellt. Schauen sie mal auf www.emoflex.de (und dort das Kapitel Innerer Raum). Damit habe ich (auch online bei Justanswer) hervorragende Erfahrungen bei Angst und Panikstörungen gemacht.

Gute Besserung
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Experte,

vielen Dank für ihre Antwort. Hilft mir sehr weiter. Was ich nur nicht ganz verstehe ist das ich Bisoprolol 2.5 morgens und abends nehmen muss damit ich ausgeglichener werde.

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
So ganz eindeutig zu beantworten ist es nicht. Einige Ärzte geben diesen Betablocker, damit der Pulsanstieg bei Angst nicht noch stärker wird. Man kann auch etwas damit die Stressempfindlichkeit "reduzieren" bzw. eben den Teufelskreis der Angst durchbrechen, wenn man eben dann durch das Herzrasen nicht noch zusätzlich verängstigt wird (Wahrnehmung des Herzrasens macht ja Unsicher bzw. Angst -> Anspannung -> vegetatives Nervensystem reagiert mit weiterer Pulsbeschleunigung). Das kann man versuchen mit dem Betablocker zu reduzieren.

Klappt nicht immer, aber immerhin manchmal.