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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

hallo, ich leide nun schon seit drei jahren an depressionen

Kundenfrage

hallo, ich leide nun schon seit drei jahren an depressionen und jetzt sind auch noch angst und panik hinzugestossen, nehme 150mg effectin und zum beruhigen 2,5 temesta, das aber nicht wirklich hilft mich von dem horrortripp herunterzuholen und meist dauert es den ganzen tag an obwohl ich mich ablenke und den haushalt mache und diverse dinge, aber es will einfach nicht aufhören!!!! es bringt mich fast um und mit kommt vor als wäre ich getrieben

Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

2, 5 mg Temesta ist eine reichlich hohe Dosis, die man allenfalls für wenige Tage bis maximal 3 Wochen geben sollte. Wenn sie es länger in der gleichen Dosis nehmen, kann sich jetzt eine ENTZUGSSYMPTOMATIK trotz gleicher Dosierung ergeben. Also eine Art "Delir" mit Angst, Unruhe und ggf auch Halluzinationen. Selbst vielen Ärzten ist unbekannt, dass die Toleranzentwicklung von Temesta und anderen Benzodiazepinen eben zu solchen Bildern führen kann.

Eine andere Erklärung wäre, dass ihre "Depressionen" eigentlch eine traumatische Ursache in der früheren Kindheit oder Jugend als Grundlage haben, die jetzt "aufbrechen".

So oder so : Eigentlich sollte sie bei einer so lang anhaltenden Symptomatik besser behandelt werden. Temester (Lorazepam) ist für mich unerklärlich schlecht und die Dosis von Effectin ist am Rande dessen, was überhaupt wirkt (könnte man eher noch steigern). Vor allem müsste man aber sie erstmal stabilisieren bzw schauen, ob jetzt ein Entzug vorliegt. Sprechen Sie daher unbedingt mit ihrem Arzt (bzw. falls dies kein Facharzt ist mit einem Psychiater, notfalls auch in einer Klinik !).

Gute Besserung !
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
was spll ich an ihrere stelle machen um die symptomatik in den griff zu bekommen`?
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Zunächst müsste man genauer bei einem Facharzt schauen, ob bei ihnen ein Entzugsdelir droht. Danach erst geht es um die Frage der Psychotherapie bzw Stabilisierung

Ich persönlich würde dafür eine stationäre Behandlung wählen. Es gibt ja jetzt auch in Österreich psychosomatische Fachkliniken, die da ggf. eine gute Wahl wären.

Kurzfristig könnte man versuchen, sie über ein etwas ungewöhnliches Verfahren zu stabilisieren. Könnten Sie mir das Gefühl des Horrortripps bildlich beschreiben ?

Wenn dieses Gefühl ein Gewicht hätte, wäre es schwer oder leicht ?
Welche Farbe passt dazu `
Wäre es rund oder eckig ?
Bewegt es sich ?
Besteht es aus mehreren Teilen ?