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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Guten Tag, unser Sohn (10 Jahre alt) nimmt seit Oktober 0,5

Kundenfrage

Guten Tag, unser Sohn (10 Jahre alt) nimmt seit Oktober 0,5 mg Risperidon.weil er oft agressiv reagiert hat. Er hat unheimlig zugenommen-was inzwischen schon zum Problem werden kann. Seit Montag bekommt er von uns nur noch die Hälfte, weil wir das Medikament absetzen wollen. Wir haben uns nach anderen Therapiemöglichkeiten umgesehn,da wir die ganze Zeit kein gutes Gefühl bei der Medikamentengabe hatten. Inzwischen machen wir ein Morroreflextherapie und gehen zum Osteopaten. Kann er in den paar Tagen wieder seine alten Verhaltensweisen annehmen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Ich bin zwar auch kein Fan von Risperidon bei Kindern, wenn es andere Möglichkeiten gibt. Aber 0.5 mg ist auch für ein Kind eine eher niedrige Dosierung, die sicher nicht allein erklären kann, dass sich sein Essverhalten verändert oder er zunimmt. Hier wäre zunächst eine Ernährungsberatung und gezielte Programme wie beispielsweise Mobby Dick für Kinder mit Adipositas zu überlegen.

Gab es denn in seiner bisherigen Entwicklung sonst Besonderheiten im Bereich der Entwicklung, Aufmerksamkeit, Ablenkbarkeit ? Essstörungen sind ja auch eher eine Störung der Impulskontrolle bzw ein Mittel der "Beruhigung" und Frustkontrolle.

Reflextherapie und Osteopathen wollen sicher beschäftigt und auch gut bezahlt werden, aber mir erschliesst sich wirklich nicht, wie die ihrem Sohn helfen könnten.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja, er hat ganz schöne Konzentrationsprobleme. Wurde auch auf ADHS getestet und hatte auch dafür oder dagegen Medikamente bekommen. Seine Entwicklung scheint etwas verzögert zu sein.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Und warum hat er dann jetzt KEINE ADHS spezifische Therapie mehr ? Entwicklungsstörungen gehören ja mit zu ADHS.

Risperidon statt Strattera oder Methylphenidat ist Mist. Natürlich ist aber Pharmakotherapie ohne störungsspezifische Behandlung auch nicht o.K.

Haben Sie Kontakt zu anderen Eltern einer Selbsthilfegruppe wie adhs-deutschland.de ?

Adipositas ist in 2/3 mit ADHS vergesellschaftet (zumindest die schweren Formen). Sollten sie zufällig im Bereich Gladbeck wohnen : Da findet am Samstag ein Info Tag in der Stadthalle genau zu diesem Thema statt (wo ich u.a. Referent bin...)
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nach einer erneuten Testung im vergangenen Herbst , wegen seines agressiven Verhaltens, hat sich adhs nicht bestätigt.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Dann war das möglicherweise kein ADHS-Spezialist. Beispielsweise muss man genauer schauen, ob die Aggressivität und die Wirkung bzw Nachlassen der Medikation (Rebound) miteinander in Beziehung stehen.
Viele ADHS-Kinder reagieren aggressiv , wenn sie zuviel Wahrnehmungen haben bzw. ihre Gefühle nicht kanalisieren können.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Kann ich Ihnen sonst noch weiter helfen ? Sonst bitte die Frage mit Akzeptieren abschliessen. Vielen Dank !

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