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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Ich habe einen Freund der unter paranoide schizophrenie leidet. Ich

Kundenfrage

Ich habe einen Freund der unter paranoide schizophrenie leidet.
Ich mache mir Gedanken um sein Gefühlschaos, gestern schrieb er mir zb das er mit zusammnen will, kurze Zeit später war er wieder völlig anderere Meinung.
Wie kommt das das man so "spontan" anders denken tut? Das geht inzwischen seit über 4 Monaten so.
Weiß nun schon nicht mehr wie ich darüber denken soll, ich hätte ihn schon gern als Partner, von daher ist es sehr schwer für mich.
Wie kann ich da auf eine klare Basis kommen?

Über einen Ratschlag wäre ich sehr dankbar.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Wissen Sie, ob er derzeit mit (atypischen Neuroleptika) behandelt wird ? Wie lange ist die letzte psychotische Episode her ?

Eigentlich sind Gefühlsschwankungen eher untypisch für eine paranoide Psychose bzw. den Residualzustand. Aber es kann sein, dass ein Klient eben Nähe sehr ambivalent gegenüber steht. Einerseits ist der Wunsch nach Nähe, Zärtlichkeit und Partnerschaft da. Wie wohl bei (fast) jedem Menschen. Andererseits haben viele Patienten mit Schizophrenie die Erfahrung gemacht, dass sie zuviel Nähe nicht aushalten können - ja sogar in eine neue psychotische Episode reinrutschen können. Das erzeugt ein Hin und Her. Es fehlt der "normale" Reizfilter bzw. eine Steuerung von Nähe und Distanz. Zudem kann es sein, dass er eben auch Ängste bzw. einige "wirre" Gedanken hat, für die er sich schämt oder über die er nicht so offen reden kann.

Hier kann es tatsächlich längere Zeit dauern, bis gegenseitiges Vertrauen und Nähe entstehen kann. Sie scheinen sich ja eher aus der Distanz zu kennen, oder ?
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich weiß nicht so recht wie ich es nennen soll.
Wir simsen den ganzen hin u her, wenn wir uns treffen sind die Gespräche immer sehr angenehm, diese "Chaos" entsteht meist nach einen Treffen.
An ein bißchen hin und her habe ich mich schon gewöhnt, nur gestern übertraf es irgendwie alles und ich weiß nicht mehr wie ich denken soll.
Ich war bis letzte Woche an einen Standpunkt das es eine gute Freundschaft ist, bis von seiner Seite her die Aussage kam das es doch mehr ist.
Kann man da nichts dagegen machen? Das dieses hin und her aufhört?
Ich habe diese Nacht schon richtig komisch geschlafen und bin im Moment auch angeschlagen wegen der sache.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Eine Erfahrung ist häufig, dass sich die Kontakte zu Schizophrenie-Patienten manchmal eine "Spur merkwürdig" oder eben nicht ganz zur Situation passend darstellen können. Gerade dann, wenn es um intensive Gefühle oder so geht. Natürlich kann es aber auch sein, wenn er verliebt ist, dass er dann halt aufgewühlt und "anders" reagiert. Oder sie eben innerlich irritiert sind. Das kann man so aus dem einen Erlebnis schwer ableiten.

Was dagegen tun kann man so nicht. Man kann nur versuchen, es offen anzusprechen, das es irritierend wirkt und Sie nicht wissen, woran sie nun sind.