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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Ich, Michael Neumann, bin nun seit l ngerer Zeit in psychiatrischer

Kundenfrage

Ich, Michael Neumann, bin nun seit längerer Zeit in psychiatrischer Behandlung und schon einige Male für längere Zeit stationärer Patient mit Diagnosen wie Depression, schwere Depr. und Manische Depr. (immer über mehrere Wochen bzw. Monate am Stück; meine drei Einwei- sungen: der 28.10.2003, der 15.12.2005 und der 14.02.2008). Zum besseren Verste- hen ein Stück Kurz-Lebenslauf: -Ich, geb. am 08.04.1957 - geheiratet am 23.08.1980 - drei tolle Kin- der sind aus dieser Beziehung entstanden (Maria 1981, Daniel 1982 und Dorothea 1988) - Tren-nung von Katrin, meiner Frau am 10.12.2002 - Scheidung am 08.12. 2004 - RPK 2005-07 - seit-dem fester und unbefristeter Behinderten-Arbeitsplatz, kündigungsge-schützt) wurde meist bes-tens, aber immer gut behandelt und medikamentiert. Nach eige-nem Ermessen/eigener Entscheidung seit 18.11.2010 ganz ohne pharmazeutischer Droge (Psychopharmaka/Antidepressiva) unterwegs und unter ärztl. Beobachtung stehend. Nach zwei Jahren völliger Zurückgezogenheit und Abbruch fast aller Kontakte gehe ich seit dem 1.Januar 2011 wieder regelmäßig zum Gottesdienst, spiele wieder montags im Posaunenchor der Lutherkirchgemeinde und noch dazu mittwochs im Pos.chor der Christuskirchgemeinde, singe in einem Projektchor unter Leitung einer mir lange bekannten Kantorin mit. Ich habe vieles nachzuholen und tue dies zielgerichtet, ganz behutsam und mit viel Freude. Überaus viel Skepsis bemerke ich von allen Seiten her. Dies ist daher nun meine Frage:
Kann das alles denn wirklich gut gehen, so ganz ohne dem Teufelszeug von Tabletten?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Zunächst klingt es ja so, dass sie erfolgreich versucht haben, ihrem Leben Sinn und Glaubenshalt, Kontakte und Aufgaben zu geben. Das wäre im Sinne einer Stress- und Rückfallprophlaxe der (manisch-)depressiven Störung prima. Psychische Störungen sind immer eine Mischung aus biologischer Veranlagung (Diathese) und Stress (bzw. Entlastungen und Struktur). Sie haben viel für die positive Seite getan. Aber ob das so reicht, wenn es dann doch mal zu negativem Stress kommt ?

Von der biologischen Veranlagung her, haben sie offenbar ein ziemlich hohes Risiko. Jede Form von Schlafmangel oder hoher (posiitiver wie negativer) emotionaler Belastung kann eben zum Auftreten einer neuen Depression oder Manie führen. Dagegen sollten sie die Phasenprophylaktika bzw. Antidepressiva schützen.

Es kann auch ohne "gehen". Ich sehe die Medikamente dabei auch nicht als "Teufelszeug", sondern als Schutz..Niemand kann ihnen ihr Risiko individuell angeben. Aber je häufiger die Episoden, desto grösser ihr Risiko.