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iveschaaf,
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2012
52810516
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iveschaaf ist jetzt online.

Hallo, gibt es eine M glichkeit meine cholerische Anf lle

Kundenfrage

Hallo,
gibt es eine Möglichkeit meine cholerische Anfälle zu bekämpfen, die ich (49) nur bei meinem Mann (52 - wir sind schon 34 Jahre ein Paar) bekomme? Er kann mir nichts recht machen. Das bezieht sich nicht auf seine Taten, sondern auf sein Kommunizieren und seine Aktiväten. Ich wünschte, er würde mit mir intellektuellere Gespräche führen. Wenn er aber in den Jargon und die Denkweise seiner Arbeits-Umwelt (Hauswart in einem Neubauviertel) verfällt, mache ich ihn rethorisch nieder. Er ist außerdem von meinem Tatendrang und meinen Ideen schon immer überfordert, hat aber mir zur Liebe alles mitgemacht und letztendlich auch gut gefunden. Fleiß und Beständigkeit haben uns eine stabile Grundlage für ein schönes Leben mit Haus, Hof, vielen Reisen und erfolgreicher Kindererziehung gegeben. Es gibt ein geistiges Gefälle zwischen ihm und mir, dass aber nicht im Schulabschluss (10. Klasse und Berufsausbildung)besteht. Ich achte ihn deshalb nicht genug, habe ihm aber durch meine Abfälligkeiten auch das Selbstwertgefühl genommen. Er hat es geschehen lassen, auch aus Bequemlichkeit. Ich selber hatte lange ein schlechtes Selbstbewusstsein und fühlte mich in meiner Arbeit als Sekretärin nicht genug anerkannt bzw. glaubte, mehr zu können. Dies, obwohl ich seit Arbeitsbeginn in Chefsekretariatspositionen tätig bin. Ich möchte diese Anfälle zukünftig vermeiden, um uns nicht weiter zu schaden und die Würde und Kraft zu rauben. Er wird sich in seinen Aussagen nicht ändern können (und auch nicht wollen). Nur ich kann die Situation entspannen, da ich sie durch mein unkontrolliertes Verhalten auch am meisten verschärfe. Ich liebe ihn nicht mehr genug, aber sollte Trennung die einzige Lösung sein, möchte ich dies nicht eher tun, bevor ich ihm die Chance gegeben habe, wieder mehr Würde und Selbstwertgefühl zu bekommen. Und uns beiden die Chance gebe, wieder zum eigentlichen ICH zurück zu kehren.
Kann ich es allein schaffen? Ich mag mein Verhalten selbst nicht mehr, werde schon eine richtige Hyäne. Ich denke ich bin nicht mehr ich selbst, weil ich unglücklich über die täglichen Streitigkeiten mit Geschrei und Tränen und meine Unzufriedenheiten bin. Leider leben wir in einer entvölkerten Provinz (Rügen), wo es schwer ist, geistige Anregung und interessante Kontakte dauerhaft zu haben. Telefonate und Emails sind kein Ausgleich. Der Ausszug der Kinder hat alles zum Vorschein gebracht, was vorher schon immer brodelte. Er (52) sucht jetzt Ruhe, ich suche neue Ziele und Betätigungen. Noch immer versuche ich, ihn mitzuziehen, bin aber nicht mehr so enttäuscht, wenn er nicht möchte. Wenn er nicht versteht, bin ich schon sehr enttäuscht und schreie ihn wegen seiner Meinung an, die mir meistens nicht passt. Ich möchte keine Medikamente nehmen, weil ich befürchte, dass sie mich insgesamt verändern würden. Es passiert mir nur bei ihm. Als meine Mutter noch lebte, passierte es mir auch dort. Auch sie achtete ich nicht so sehr, weil auch sie mir nicht klug genug erschien und in meinen Augen die verkehrten Ratschläge gab (Abitur muss nicht). Auch sie liebte mich, aber sie konnte mir keiner meiner Fragen beantworten und stritt sich ihrerseits nur mit ihrer Mutter rum. Es gibt Urschen für meine Cholerik in den Genen (mein Vater, von dem sich die Mutter deshalb früh scheiden ließ), in den Kindheit (keine vernünftigen Konfliktlösungen gelernt - nur Anschreiben) und in der jetzigen Situation der Ehe mit einem fleißigen, ehrlichen, gutmütigen Mann, vor dem ich nicht genug Achtung habe und für den deshalb die Liebe entschwunden ist. Ich möchte nicht mehr diese Schreianfälle haben. Was kann ich tun? Vielen Dank XXXXX XXXXX Bemühungen. Ich konnte es nicht als ein Fragesatz [email protected]
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie haben schon perfekt erkannt, was Sie brauchen, fragt sich nur noch, welchen Weg Sie einschlagen wollen.
In Ihrer "entvölkerten Provinz" wird sich vermutlich kein Psychologe /Psychotherapeut finden, oder?
Haben Sie schon mal im Internet nach Coach / Heilpraktiker für Psychotherapie / Lebensberatung / Paartherapie / Systemische Familientherapie etc gesucht?
Es gibt viele Wege für Ihr Problem, man müsste nur den passenden finden, was eventuell auch ein finanzielles Problem sein kann, denn die Angebote der Kassen beschränken sich auf den Psychologen / Psychotherapeuten. Die frei verfügbaren Angebote sind von sehr unterschiedlicher Qualität, was aber egal ist, wenn Sie nur den einen Therapeuten finden, der Ihnen hilft.
Nachdem es sich letztlich um eine Gesprächstherapie handelt und wir uns im Zeitalter des Computers befinden, findet sich solche Hilfe auch online bzw. telefonisch.

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen,

Sie haben meine Antwort gelesen. Wie soll es weitergehen?
Haben Sie weitere Fragen oder möchten Sie die Antwort akzeptieren?

Danke
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag,

ich kann die Antwort nicht akzeptieren, da sie für mich keine konkreten Aussagen erhält. Sie haben mich zwar für meine bisherigen Erkenntnisse gelobt, aber die Frage lautete, was ich tun kann, um diese Anfälle zu bekämpfen. Dass es sich um eine Gesprächstherapie handeln könne, hatte ich selbst erkannt, genau so wie die Möglichkeit, im Internet danach zu suchen. Das war der Grund, warum ich auf Sie gestoßen bin. Wenn dies eine Antwort mit Tiefe sein soll, sage ich für mich, leider Fehlinvestiton. Ich hätte aus diesem Grunde gerne mein Geld zurück.