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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Guten Tag, ich brauche dringend eine Therapie, ich befinde

Kundenfrage

Guten Tag, ich brauche dringend eine Therapie, ich befinde mich in einer großen Lebenskrise, Trennung, Burnout, Depression, und weiss nicht so recht, welche Therapie. Beratungsstellen haben in den nächsten Wochen keine Termine frei. Fühl mich total überfordert, mit Alltag und nun auch noch damit. Erfahrungen von letzten Jahren war auch sehr frustrierend, jeder erzählt mir was anderes, Termine dauern ewig, diejenigen, die ich mir angeschaut hatte, hatten nicht gepasst. Danke, L.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Leider ist es eine mehr als unbefriedigende Realität, dass es zeitnah praktisch keine Psychotherapie - oder Beratungsangebote gibt.

Als Lotse im Gesundheitssystem kann der Hausarzt ein ganz guter Ansprechpartner und Hilfe zur Krisenintervention u.a. mit Antidepressiva und auch Beratungsangeboten sein. Einen Psychotherapietermin werden sie vermutlich nicht vor 3-4 Monaten erhalten. Hier wäre eine Verhaltenstherapie grundsätzlich ganz günstig.

Wo in etwa wohnen Sie denn ? Ich persönlich würde ihnen einen Workshop in Langen bei Frankfurt als akute Unterstützung empfehlen. Das Verfahren ist zwar sehr ungewöhnlich, aber bei derartigen Anpassungsstörungen / Burnout sehr wirksam. Schauen sie mal auf http://www.emoflex.de/Workshops.html .
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke, bin weiterhin unsicher, hab heute 2 Termine bei Analysten gemacht, dieses Verfahren, das sie vorgeschlagen hatten, ist recht teuer und ich bin mir nicht ganz sicher, ob das was für mich ist. Ich wohne in Frankfurt, Nordend. Dass das Verfahren vom eigentlichen Geschehen völlig entkoppelt wird, scheint mir doch sehr seltsam. Und ist das ein neutraler Vorschlag, da sie ja von haus aus VT sind, können sie da anderen Verfahren gegenüber unvoreingenommen sein?
Besten Dank,
L.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein, ich bin voreingenommen. Ganz klar.
Weil ich selber mit der Methode seit ca 4 Jahren arbeite und sie auch hier bei JustAnswer anwende :-)
Sie steht aber der Tiefenpsychologie näher als der Verhaltenstherapie. Und ja, sie ist "merkwürdig", weil sie anders als herkömmliche Verfahren (und auch Entspannungsmethoden) ist.

Aber NEIN, teuer ist der Workshop gemessen am Preis-Leistungsverhältnis nicht.
Sie müssen bedenken, dass sie ja in einer Analyse über 2 bis 5 Jahre Therapiedauer rechnen können. Der Workshop vermittelt Interventionen, die sie ergänzend auch allein anwenden können.

Das Störungsmodell ist schon seltsam... Stellen sie sich ein Schwimmbecken vor. Dort sammeln sich emotionale Be-LAST-ungen des Tages wie Schwebeteilchen, die zu Boden sinken. Normalerweise würde jetzt in der Nacht eine Art Putzroboter (der Traumschlaf = REM-Schlaf) dort ausreichend tief und lange sauber machen.
Nun gibt es aber Gründe, dass es hier zu Störungen kommt. Einerseits weil das System überfordert ist, andererseits aber auch weil unter Stress / Alarm erlebte Ereignisse ggf. nicht durch dieses System "bereinigt" werden. Die Folge ist u.a. nicht erholsamer Schlaf und in letzter Konsequenz dann eine Art "Verschlackung" des Pools. Wenn man nicht mehr gut Schlaf findet, versucht der Putzroboter die REM-Schlaf-Fragmente am Tag zu bereinigen. Grübelneigung im Sinne eines Gedankenkarussels oder eben Burnout sind die Folge.

Emoflex imitiert sehr geschickt den Traumschlaf mit einer Art Rem-Schlaf-Dialyse über innere Bilder. Es ist nicht "entkoppelt" sondern man konstruiert innere Bilder anhand der Submodalitäten der Wahrnehmung als Platzhalter zum Ansprechen der damit assoziiierten neuronalen Netzwerke.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hmm, ja, ich denk drüber nach, der letzte Abschnitt ist recht kompliziert für einen Laien. Und die Analyse bezahlt ja die Krankenkasse.
Schönen Abend,
L.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Natürlich. Die Kosten für die Analyse werden von der Kasse übernommen. Nicht eingerechnet sind eben nur die indirekten Kosten eines möglichen Ausfalls durch Arbeitsunfähigkeit etc.

Aber ich finde es ja auch nicht verkehrt, wenn sie eine analytische Therapie aufnehmen und davon profitieren.

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