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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

mein mann leidet wohl an burn-out (ist morgen beim psychologen).

Kundenfrage

mein mann leidet wohl an burn-out (ist morgen beim psychologen). für mich ist er einfach hals über kopf ausgezogen. sagt er braucht ruhe. hat keine gefühle mehr für mich, für sich selbst allerdings auch nicht. kann mir immer nur sagen "ich bin leer" und "ich kann nicht mehr". dass ich wohl auch dazu beigetragen habe ist mir klar, bin auch bereit daran zu arbeiten. komme aber nicht darauf klar dass mir nach 22 jahren jemand sagt da ist nichts mehr und mich nun auf eine wartebank schiebt, bis er sich entschieden hat. das einzige was ihn noch glücksgefühle gibt sind seine kinder und seine arbeit. wie soll ich damit umgehen? ist das alles typisch? oder liegt es wirklich nur an unserer beziehung und ich sollte mich besser damit abfinden, dass er nicht zurückkommt?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Der Begriff "Burnout" ist eher ein umgangssprachlicher Ausdruck für eine sog Anpassungsstörung mit depressiven Symptomen.

Anpassungsstörung bedeutet, dass ihrem Mann ein oder mehrere Probleme im Leben über den Kopf gewachsenen sind. Das depressive Syndrom macht nun die Leere , aber auch die Gefühlsstörungen aus. Das kann sich dann auch auf die Partnerschaft beziehen.

Eigentlich aber ist er gerade NICHT dazu bereit, an sich bzw. den Problemen zu arbeiten, wenn er mal so eben Hals über Kopf abhaut. Das ist leider ein relativ typisches Problembewältigungsmuster von Männern (ohne dies jetzt verallgemeinern zu können).
Es ist ja schön und gut, dass er einen Psychologen aufsucht. Aber da gilt eben in aller Regel : Man schafft keine vollendeteten Tatsachen, die die Partnerschaft, Beruf oder schwerwiegende finanzielle Aspekte betrifft in einer solchen Krisensituation.

Ihr Mann sollte sich nach meiner Einschätzung auch pharmakologisch mit einem Antidepressivum behandeln lassen. Die Psychotherapie kann ja Wochen oder Monate dauern.

Auf jeden Fall müssen sie aber mit in seine Entscheidungen und Therapie mit einbezogen werden. Ich hoffe, dass der Psychologe ihm da morgen mal gehörig den Kopf wäscht !
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Kann ich Ihnen sonst noch weiter helfen ? Gerne beantworte ich eine entsprechende Rückfrage. Sonst würde ich Sie bitten die Frage mit Akzeptieren abzuschliessen. Vielen Dank !