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iveschaaf
iveschaaf,
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2012
52810516
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Guten Morgen! Ich wei nicht ob ich wirklich richtig bei

Kundenfrage

Guten Morgen!
Ich weiß nicht ob ich wirklich richtig bei Ihnen bin.
Ich versuche mein Anliegen trotzdem kurz zu schildern.
Es geht um mein 4jährigen Sohn, der nicht bei mir lebt. Er lebt in einer Pflegefamilie. Er möchte aber zurück zu mir, was ich die gesamte Zeit schon versuche. Die Pflegeeltern wollen mein Sohn behalten. Deswegen wird immer wieder angegeben, das mein Sohn nur nach meinen Kontakten (alle 14 Tage) angebliche aggressive Auffälligkeiten zeigt. Da heißt es mal, das er `Verbote` Dinge tut, wie z.B. von der Treppe springen und die Katze ärgern. Das sind für mich ganz normale Dinge, die ein Kind in dem Alter tut.
Dann wiederum heißt es, das mein Sohn nach meinen Kontakten, die Pflegemutter und den Pflegebruder aggressiv angeht (Verbal und auch angeblich schlägt). Das was ich mit bekomme sind vielleicht nur kurze Augenblicke, aber die sind geprägt durch Desinteresse von der Pflegemutter an meinen Sohn und an des Erlebten bei mir. Bei mir verhält sich mein Kind völlig normal wie sich ein 4jähriges Kind nun mal verhält.
Ich weiß nicht, was direkt in dieser Pflegefamilie vor sich geht, aber was ich sagen kann, das mein Kind alle 14 Tage sichtbare Verletzungen aufweist. Diese sind mal "nur" blaue Flecke (altersbedingt sicher auch durch Fallen oder Spielen), aber dann kommen da kreisrunde süffige Stellen im Gesicht meines Sohnes vor. Die ca. 0,5 bis 1 cm Durchmesser haben und als Kratzer von der Pflegemutter dargestellt werden. Einig bin ich mir mit den anderen Personen, die mein Sohn während meines Kontaktes sehen, das dieses kein Kratzer ist, sondern eher nach einer Brandblase aussieht. Mein Sohn hat vehement bestritten, sich gekratzt zu haben. Und ich glaube ihm.
Dann heißt es, mein Sohn würde sich nach meinen Kontakten, die Lippen beißen bzw. mit den Fingern aufreißen. Was ich sehe, das die Lippen meines Sohnes zeitweise spröde bzw. trocken sind (Witterungsabhängig).
Die aggressionen die mein Sohn zeigen soll, zeigt er aber auch nur gegen der Pflegemutter und angeblich den Pflegebruder. Wie anfangs mitgeteilt, zeigt er bei mir ein ganz normales Nicht aggressives Verhalten. Er vertraut sich mir an, wenn ihn was belastet. Dieses darf er aber nicht bei den Pflegeeltern oder seinen leiblichen Vater machen (sein leiblicher Vater ist selbst sehr aggressiv und gutachterlich festgestellt, psychisch erkrankt). Mein Sohn muss zu ihm hin, weil der leibliche Vater dieses so will. Mein Sohn spricht bei mir sehr abfällig von ihm und auch von der Pflegemutter. Ständig bittet er mich inständig, nicht wieder zurück in die Pflegefamilie zu müssen. Leider mahlen die Mühlen der Justiz langsam. Darum geht es in erster Linie aber auch nicht.
Ich möchte wissen, wie ich meinem Sohn in einer sehr geringen Zeit (knapp 4 Stunden Kontakt allein) helfen kann, obwohl er sich bei mir normal wie ein Kind verhält?
Und ich möchte Ihre Einschätzung haben, an wen oder woran es liegen kann,wenn er tatsächliche diese Auffälligkeiten zeigt, das er sich nur bei der Pflegemutter und Pflegebruder so aggressiv verhält? Über den Pflegevater kann ich nur sagen, das mein Sohn noch vertrauen zu diesem hat. Jedenfalls soweit, das mein Sohn weiß, in der Pflegefamilie ist noch eine Person, zu dem er gehen kann.
Eine weitere Frage hab ich noch:
Mein Sohn ist 4 Jahre und wächst logischerweise noch. Trotz meiner Bemühungen online Erfahrungsberichte zu erhalten, ob ein Kind in dem Alter beim Wachstum Beschwerden haben könnte und wenn ja, welche, wie können sich diese äußern, habe ich keine Antwort erhalten.
Das was ich von dem Kinderarzt meines Sohnes mitgeteilt bekommen habe, das der Verdacht besteht, das mein Sohn unter Kopfschmerzen leiden soll. Sicher ist dieses nicht. Aber bei dem Arzt wurde sein kopfumfang gemessen. Dort war eine Größe von 53 cm angegeben. Da meine Mutter meinen Sohn allerdings eine Mütze kaufen wollte und sie ihm den Kopf vermessen hatte, lag diese Größe allerdings bei knapp 57 cm. Da lagen knapp 4 Wochen zwischen beide Messungen.
Kann ein Kinderkopf in einer Zeit von 4 Wochen bis zu 4 cm wachsen? Und entstehen dabei für das Kind Beschwerden?
Bitte raten Sie mir nicht, mit dem Jugendamt zu sprechen. Da dieses alles beim Jugendamt bekannt ist und dort nichts unternommen wird, hat sich dieser (auch wenn dieser Rat gut gemeint ist) Rat erübrigt.
Mein Anliegen ist es einfach, meinen Kind, wenn wirklich Aggressionen bestehen (welches im Übrigen auch mein Kind vehement bestreitet), zu verstehen, an was das liegen kann, wie ich dieses ausschließen könnte und vor allem wie ich meinem Kind helfen und trotz geringer Zeit mit ihm stabilisieren kann?

Ich hoffe Sie können mir eine Antwort auf diese Fragen geben. Ich danke Ihnen.

Vielleicht nur zur kleinen Noch - Information. Mein Sohn hat in der Pflegefamilie mehrere Akute Beklastungsstörungen erlitten, darunter auch Diagnostiziert einen psychischen Schock. Diese wurden meines Wissen, trotz meiner Bitte nicht behandelt und als normalen Entwicklungsschritt abgetan bis heute.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das klingt ja nicht wirklich beruhigend für Sie und man würde sich wünschen, dass Sie Ihr Kind zu sich nehmen dürften. Ob und wie das mögich ist, kann Ihnen aber nur ein Rechtsanwalt sagen - Sie werden es wissen.

Zu Ihrer Frage: Ich halte es für völlig normal, dass Ihr Sohn nach dem Kontakt bei Ihnen aggressiv ist. Man schickt ihn zurück in die Familie, in der er nicht sein will und in der es ihm offenbar auch nicht wirklich gut geht.
Er muss seine Mutter wieder hergeben und all das, was er die Stunden davor genossen hat. Kein Wunder, wenn er sich dann ärgert, was rumschmeißt etc.

Was Sie tun können? Sie klingen ganz ausgesprochen vernünftig, drum können Sie möglicherweise auch Folgendes tun, obwohl Ihr Herz vielleicht was anderes tun möchte: Wenn sich der Besuch dem Ende zu neigt, sollten Sie mit Ihrem Sohn ein Abschiedszeremoniell feiern. Besprechen Sie, was Sie beim nächsten mal tun wollen und was in der Zwischenzeit so passieren soll. Dass Sie arbeiten werden, obwohl Sie viel lieber mit ihm zusammen wären, dass Sie immer an ihn denken, aber dass Sie das ganz für sich behalten. Und er - der kleine Mann - darf auch immer an Sie denken, am besten so, dass es keiner mitbekommt. Sie beide als "Geheimbund".
Tatsache ist, dass sich seine Situation verschlechtert, wenn er in der Familie "nicht spurt" und darum wäre es gut, Sie machen es ihm leicht, sich anzupassen. Das ist zwar kein kindgerechtes Verhalten, weil er sich nicht so zeigen darf, wie er ist, sollte sich aber langfristig auszahlen, weil er so "aus der Schusslinie" kommt.
Im Übrigen würde ich Ihnen empfehlen, viele Fotos zu machen von den Verletzungen und auch sonstige Auffälligkeiten zu dokumentieren.
Dass der Kopf innerhalb kurzer Zeit um 4 cm wächst, ist ausgeschlossen, es sei denn es läge eine sehr schwere Erkrankung vor. Aber gemessen wird sehr unterschiedlich. Am besten messen Sie selbst, dann haben Sie rasch Klarheit.

Alles Gute - Dr. Schaaf
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Mein Sohn und ich machen dieses "Ritual" beim Abschied schon von anfang an, ist von soher nicht hilfreich die Antwort gewesen.

Jedoch, danke ich Ihnen für die Antwort bzgl. des Kopfumfanges. Allerdings fehlt mir die Antwort bzgl. der Wachstumsfrage und mögliche Beschwerden. Bisher sind mir online nur "Beinschmerzen" oder auch "Rückenschmerzen" bekannt geworden. Gibt es bei einem 4jährigen auch Beschwerden im psychischen Bereich beim Wachstum? So das sich vielleicht auch durch den Bereich Wachstum seine Aggressionen oder Wutanfälle erklären könnten?

 

Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bei dem Ritual geht es vor allem darum, ihn darauf einzustimmen, das Kommende hinzunehmen, auch wenn ihm das schwer fällt - aber ich dachte mir schon, dass Sie etwas in der Richtung machen.
Was die Wachstumsschmerzen angeht, das ist ein sehr weicher Begriff, der oft für alles Mögliche benutzt wird, Hauptsache man kann dem Ding einen Namen geben...

Mit 4 Jahren ist Ihr Sohn in einem Alter, wo es normal ist, wenn die Kinder trotzig sind und zornig, sich abgrenzen und dann wieder Nähe suchen. Auch Dinge rumzuschmeißen ist völlig normal und dann gäbe es ja noch jede Menge Spielraum in Richtung "lebhaftes Kind mit Stimmungsschwankungen" bevor man anfangen müsste, sich Sorgen zu machen. Aber Ihre Schilderung klingt alles andere als unnormal, eher nach einem Kind, das "gut zu haben" ist.

Alles Gute - Dr. Schaaf

Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

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