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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Ist Kontakt (mit bernachtung ) der KM f r Kind sch dlich

Kundenfrage

Hallo, ich (weiblich) lebe seit 3 Jahren mit meinem Lebensgefährten zusammmen. Er hat ein Kind, 8 1/2 Jahre, ein Junge, welcher bei uns lebt. Die Kindesmutter ist Türkin und lebt in der Türkei. Mein LG hat das Sorgerecht und Aufendhaltsbestimmungsrecht. Die KM hat in der Türkei ein eigenes Gerichtsverfahren angestrebt, welches sie jetzt (in der Türkei gewonnen hat). Die KM und mein LG haben mit dem Kind 4 Jahre in Deutschland gelebt. Das Kind ist in der Türkei geboren, er war erst 3 Monate als seine Eltern nach Deutschland gekommen sind. Der Vater, also mein LG ist übrigens Deutscher. Als die KM und mein LG sich trennten, ging die Mutter in die Türkei zurück. Wollte ihr Kind nachholen, die Gerichte entschieden aber hier in Deutschland zu Gunsten des Kindesvaters. Seit dem kämpft die Mutter um ihr Kind. Wegen Entführungsgefahr finden nur betreute (begleitete Umgänge) durch das Jugendamt statt, wenn die Mutter nach Deutschland kommt. Immer für eine Woche ( ca. 2 oder 3 Stunden). Der Kleine freut sich dann wirklich sehr. Jetzt habe ich vorgeschlagen, das die Mutter (welche mir ehrlich gesagt sehr leid tut) und für mich es schon verständlich ist, das sie diesen Kampf nicht aufgibt, den Kleinen hier bei uns im Haus besuchen kann. Der Kleine wollte ihr unbedingt auch einmal sein Zimmer zeigen, wo er lebt usw. Die KM und ich haben uns nach 3 Jahren so auch einmal persönlich kennengelernt. Die KM wollte jetzt unbedingt eine Nacht mit dem Kind verbringen. Ich fragte meinem LG ob er dem zustimme und ich meinte, das ich dagegen nichts einzuwenden habe, das Kind wollte es auch unbedingt. Mein LG stimmte zu, wenn auch wiederwillig. Ich sprach viel vom Wohle des Kindes usw. Als ich heute von der Arbeit kam, empfing mich mein LG wutentbrannt und beschimpfte mich sehr, mit Ausdrücken, die ich gar nicht erwähnen möchte. Ich hätte ihn mit dem Gespräch manipuliert, ich hätte ihn zu dieser Entscheidung gezwungen usw. Er hätte mit seiner Schwester telefoniert, mit dieser musste ich auch nochmals telefonieren. Ich wurde beschimpft und wäre mir nicht im Klaren darüber, was das für Auswirkungen auf das Kind haben würde! (Die KM schläft zur Zeit mit ihrem Kind in einem Bett), weil das Kind dann am Montag die Mutter fürcherlich vermissen würde. Diese Situation hätte das Kind vorher nicht gekannt und jetzt schon, deshalb würde der Kleine seine Mama fürchterlich vermissen, wenn sie am Sonntag wieder fliegt! Erst mal bin ich sauer auf meinen LG, denn ich habe ihn nicht manipuliert, für mich war es ein normales Gespräch, ich sprach nur davon ein wenig Verständniss für die KM zu habe,welche das Kind so gut wie nie mehr hat und er ja schon. Muß ich mir jetzt von ihm sowas gefallen lassen, wenn doch er heute morgen noch mir allem einverstanden war? Und eine Schwester und er beschimpfen mich jetzt, ich hätte mich mit der KM verbündet usw. Meine Frage ist jetzt auch noch: War das jetzt wirklich nicht gut für den Kleinen? Im Moment ist das Kind sehr glücklich, aber wird er jetzt seine Mama ganz doll vermissen, wenn sie wieder fliegt? Hat mein LG und seine Schwester recht? War es ein Fehler? Das Jugendamt fand die Idee mit den Besuchen zu Hause toll, aber die wissen noch nicht, das die KM jetzt auch bei uns schläft. Außerdem ist der KV nicht mehr er selbst, psychisch total am Ende. Er hasst die KM, ich habe das Gefühl, er hat ein PA-Syndrom. Alles darüber gelesen und alles trifft auf ihn zu. Er sprach ganz aufgebracht davon, mit dem Kind unbekannt zu verschwinden und auch mich zu verlassen. Immer wieder spricht er schlecht über sie und über mich jetzt auch! Was soll ich jetzt tun und habe ich dem Kind nichts Gutes damit getan? Das Kind lebt seit 8 1/2 Jahren in Deutschland, seine ersten 4 Lebensjahre mit seiner Mutter und Vater, nach der Trennung, das Kind war 5 Jahre,  trat ich ins Leben von Vater und Sohn. Das Kind hat mich von Anfang an akzeptiert, da gabs keine Probleme.  
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag !

Dieses Problem ist leider viel zu komplex, um es in wenige oder viele Zeilen des Internets zu packen. Grundsätzlich denke ich immer zunächst an das Wohl des Kindes. Hier geht es darum, dass sich die Eltern bzw. erwachsene Beteiligte wie Erwachsene verhalten. Das ist lange Zeit nicht der Fall bzw. durch die Gerichts- und Sorgerechtproblematik , aber auch starke Affekte zwischen dem Vater und der KM erschwert. Hier würde ich immer das Jugendamt als Mediator mit dabei haben wollen. Weniger aus der Entführungsangst. Sondern damit sich die KM und der KV eben wie Eltern und nicht wie Furien verhalten. Das bekommt ein Kind ja auch ohne Worte mit und gibt sich dann sogar die Schuld dafür.

Ganz klar ist ja, dass es bei einer solchen Konstellation keine "gute" Lösung geben kann. Es wird immer Verlierer und Opfer geben. Das ist leider so, Trennungen gehören zum Leben. Das kann auch ein Kind begreifen und lernen. Derzeit ist der Vater in einer desolaten Lage. So kann er sich eigentlich nicht seinem Kind zeigen. Bis er wieder zur Vernunft bzw. emotionalen "Verstand" kommt, sollte er Distanz halten und sich selber in Therapie begeben oder Abstand suchen. Eventuell müsste man sogar das Kind vorrübergehend dem Jugendamt in Obhut geben.

Ich persönlich hätte die Mutter nicht so beim Kind schlafen lassen. Das verschiebt nur wieder die Fronten und die angeblichen "Koalitionsbildungen" zwischen ihnen und der KM sind mal wieder neuer Sprengstoff. Hier müsste wohl ein systemisch arbeitender Experte im Bereich Familientherapie mit einbezogen werden.

Solange es nicht so ist, sollten ALLE Schritte mit der Vertreterin des Jugendamtes abgesprochen sein. Alleingänge welcher Art werden nur Irritationen auslösen.

Das hat jetzt aber nichts mit Schuldzuweisung etc zu tun. Es gibt eben kein richtig und kein falsch in dieser Frage.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Kann ich Ihnen sonst noch mit einer Rückfrage weiter helfen ? Sonst bitte die Frage mit Akzeptieren abschliessen! Vielen Dank !
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr. Med,

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Das Problem ist komplex, dies war mir schon bekannt. Die Mutter war eine Woche hier, immer von 16.30 Uhr (Kind war in den Osterferien in OGS) bis 22.00 Uhr oder 22.30 Uhr. KD hatte Kind abends "bettfertig gemacht" und das Kind ins Bett gebracht. Immer mit noch "dazulegen" usw. Zoo u. Kinobesuche fanden statt, ein gemeinsames "türkisches Kochen" mit gemeinsamen Essen und wir alle Erwachsenen haben es geschafft, freundlich und zuvorkommend miteinander umzugehen. Ob das alles gut war fürs Kind, weiß ich immer noch nicht. Beim Abschied am Flughafen hat der Kleine geweint, was aber zu erwarten war. Jetzt muß ich mich immer mit dem Kleinen noch ins Bett legen vor dem Schlafengehen, womit ich allerdings auch gerechnet hatte. Habe diesbezüglich vor, dies langsam wieder "abzubauen" bis das Kind sich an den "normalen" Alltag wieder gewöhnt hat. Die KM hat dem Kleinen erzählt, das sie im JULI (Ferien) wieder kommt für eine Woche und das die möchte, das er sich dann "beschneiden" läßt. Sie muß wohl öfter mit ihm darüber geredet haben. Jetzt hat er Angst und weint deshalb. Eine Familientherapie wäre wohl das Beste, aber der KV lehnt dies bestimmend ab! Leider! Der KV hat sich wieder beruhigt und wir haben sehr viel über alles geredet. Jetzt wollen er und die KM alles ohne das Jugendamt regeln (die Kontakte) und ich, die das alles angezettelt hat, zweifel jetzt daran, das dies eine gute Idee war. Der Kleine hofft, das seine Eltern sich wieder vertragen, fragt schon, ob wir unser freies Zimmer der Mama nicht geben könnten usw. Letzte Frage: Wenn die Kontakte so weiter laufen (Vater u. Mutter zusammen mit dem Kind hier im Haus), wird der Kleine dies dann "trennen" können? Wie kann man der KM beibringen, das sie ihre türkische Religion da raus läßt? Der Kleine lebt seit über 8 Jahren in Deutschland und ich möchte nicht, das er jetzt noch in einen "Kulturkonflikt" hineingerät. Denken türkische Mütter anders? Wie kann eine "Beschneidung" jetzt für sie so wichtig sein? Merkt sie nicht, das dies eine "Belastung" für den Kleinen ist. Er denkt doch jetzt: Wenn ich das nicht machen lasse, dann hat mich die Mama nicht mehr lieb! Desweiteren haben wir zwei Hunde (für die KM schlimm, denn Hunde sind "unrein") und sie schleppt das Kind direkt zum "Händewaschen" wenn er sie streichelt, und das tut er oft. Der KV u. ich haben dies aber geduldet und dazu nichts gesagt. Hier lief wirklich alles friedlich ab. Das Jugendamt (der KV hat jahrelang mit denen zusammengearbeitet) hat immer nur von den "Rechten" der KM gesprochen aber die haben in den "geschlossenen Räumen" ja auch nicht so eine Situation. Sollen wir uns nochmals ans Jugendamt wenden und erzählen, wie das so alles war?

Liebe Grüße M. Gaca

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