So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an webpsychiater.
webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
53212237
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

sehr geehrte damen und herren, meine von mir geschiedene ehefrau,

Beantwortete Frage:

sehr geehrte damen und herren,
meine von mir geschiedene ehefrau,
(wir haben uns am 22.12.1993 kennengelernt und am 05.05.1995 geheiratet, geschieden wurden wir am 04.06.2008, halten jedoch weiter freundschaftlichen kontakt),
die eine absolut ungeliebte und schwere kindheit zu bewältigen hatte, mit 18 jahren schwanger wurde und eine ausbildung zur kinderkrankenschwester abbrechen mußte, mit 19 jahren eine wundervolle tochter bekam, den vater ihrer tochter bereits anfang 1985 sehr früh durch dessen versterben verlor und trotz dieser umstände ende 1985 eine kindergruppe aus dem nichts heraus aufbaute und leitete, hatte nach deren schließung im januar 1997, durch misswirtschaft des vereinsvorstandes, am 15.07.1997 zum ersten mal panikattacken.
nach einer verhaltenstherapie, die 50 stunden umfasste und somit anfang 1998 beendet war, nahm sie im august 1998, bevor sie die gründe für diese panikattacken ergründen konnte und nach extremem druck durch das arbeitsamt, die ausbildung zur heilerziehungspflegerin auf.
nach erfolgreichem abschluss 2001, mit einer note von 1,20 und der späteren gruppenleitung in der dbh, hat sie im dezember 2009 mit schweren depressionen, ihre arbeit niederlegen müssen, da sie die abwägung von wirtschaftlichkeit gegenüber der nötigen hilfe der menschen, die unter der bedingung von behinderung leiden, nicht länger ertragen konnte.
wie oben erwähnt halten wir weiterhin einen freundschaftlichen kontakt zu einander aufrecht.
leider war ich während und nach ihren panikattacken und der hilflosigkeit, ihr nicht helfen zu können, selbst fast am ende meiner psychischen grenzen angelangt. um nicht total unter zu gehen, habe ich dann 2006 auf anraten meines arztes mit einer psychoanalyse begonnen, die ich jedoch nach mehreren massiven (und wie ich heute beurteilen kann) unnötigen streitgesprächen mit meiner frau 2007 abgebrochen habe.
nicht fähig, ihr die liebe, die kraft und das verständnis zu geben, die sie in dieser schweren zeit gebraucht hätte, habe ich mich dann ende 2007 von ihr getrennt !
und jetzt muss ich mit ansehen, wie dieser gute und besondere mensch an sich selbst verzweifelt, ja fast dem alkoholismus verfallen wäre und mit seinen sorgen, nöten und ängsten erstmal eine alkoholentwöhnungskur zu bewältigen hat, anstatt die, meiner meinung nach, vorrangige therapeutische hilfe zu bekommen, die ihr hoffentlich wieder zu einem normalen leben verhelfen kann !
ich bitte sie also hiermit um einen rat, wie ich ihr hilfestellung geben kann, ohne ihr dabei zu nahe zu treten.
mit freundlichen grüssen
marcel renard
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag und frohe Ostern !

Ich finde es toll, dass sie sich solche Sorgen und Gedanken machen. Allerdings werde ich sie wohl ein Stück enttäuschen müssen : Den guten Rat zu einem einfachen und besseren Leben wird es eben so einfach nicht geben.

Ich stimme ihnen zwar einerseits zu, dass man das Problem an der Wurzel packen muss und das Alkoholproblem eine Art Selbstmedikation darstellen könnte. Dennoch würde man zunächst dieses "Seuche" ausrotten müssen, da sonst jegliche Form der Angsttherapie fruchtlos bleibt. Alkohol hilft einfach zu schnell und kurzfristig gut, um herkömmliche Angsttherapieverfahren dann überhaupt noch auszuprobieren.

Hier sollten sie sie ermutigen, unbedingt eine Entgiftung und dann Entwöhnung zu machen (ich weiss, das ist alles bekannt und half ja nicht).

Mein Erklärungsmodell ist aber "neu" :
Stellen sie sich ein Schwimmbecken vor. Dort sammeln sich die emotionalen Belastungen wie Schwebeteilchen am Boden. In der Nacht müsste nun eine Art Putzroboter abtauchen und dort (im Traum-Schlaf) sauber machen.

Je mehr Belastungen man so hat , desto eher verdreckt oder verschlackt das Becken. Dann versucht man Alkohol als "Klarspüler".... Kurzfristig geht das sogar.

Langfristig betäubt es aber den Schlafroboter und es tritt eine Verschlimmbesserung ein.

Ich empfehle da ein Verfahren, das so allgemein nicht angewandt wird, aber sehr einfach die Probleme visualiert, d.h. Gefühle in Bilder übersetzt und dann wie im Traumschlaf über Augenbewegungen verarbeitet. Schauen sie mal unter www.emoflex.de und dort u.a. bei Innerer Raum.

Dieses Verfahren hilft hervorragend bei dieser Art von Angstproblematik (gerade wenn eine Verhaltenstherapie, die ich sonst sehr sinnvoll finde versagt).
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
sorry, auch ihnen natürlich erst einmal frohe ostern !
vielen dank für ihre erkenntnisse, die ich hier lese.
ich werde mich also auf www. emoflex.de mal umsehen und mich dann vielleicht noch einmal bei ihnen melden.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Fragen Sie einfach nach, wenn es Fragen gibt...


Sonst würde ich mich über das Akzeptieren der Antwort natürlich auch freuen.
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.