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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Hallo, ich hatte von 1998 - 2004 vier Psychosen war dann auch

Beantwortete Frage:

Hallo,
ich hatte von 1998 - 2004 vier Psychosen war dann auch einige mal in der Klinik.
hatte die letzten 6 Jahre Perazin, Lamotrigin, Clozapin.
Hatte die letzten 3 einhalb Jahre auch einen festen Job.
Im Herbst 2010 wurde wegen der Auftragslage auch Schichtdienst eingeführt.
Was bei mir schwehre Schlafstöhrungen verursacht haben.
Meine Medikation wurde dann wie folgt verändert.
350 Perazin 250 Lamotrigin 450 Sequel 100 Doxipin.
Diese Umstellung löste bei mir Sprachstöhrungen und Wortfindungsprobleme aus
Spreche mit meinem Gegenüber und fang dann einfach mit irgendeinem wirren
Wort an.Ich sage oft ein anderes Wort als ich mir gedacht habe. Ich kann meine
Rethorik nicht mehr steuern.Lesen und schreiben macht mir nichts aus.
Besonders merke ich diese Stöhrungen bis zu 3 Stunden nach dem aufstehen morgens.
War z.B beim Bäcker und vor mir war eine Jungen Frau und verabschiedete sich mit
Tschüß wollte nachdem auch meine Bestellung aufgeben und sagt zu der Verkäuferin
Tschüß.Sowas passiert mir ständig.
Ich denke die Stöhrung kommt entweder von Doxpin oder Serquel wobei ich mehr
auf Doxepin tippe.

Bitte helfen sie mir weiter
Grüße p
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag

Ihre pharmakologischen Überlegungen finde ich sehr gut. Sie erhalten aber eben auch eine extrem hohe Dosierung , die vermutlich ja auch ihre Berechtigung hat. Ich befürchte, das Übel liegt in der Verschiebung des Tag-Nacht-Ryhthmus durch die Schichtarbeit.

Wäre ich Betriebsarzt , würde ich sie sofort raus aus dem Schichtdienst nehmen. Besteht eine Anerkennung als Schwerbehinderter (GdB?). Könnten sie sich das vorstellen ?

Sonst würde ich versuchen abends 2 mg Circadin zu nehmen. Das ist ein Schlafhormon, das den Tag-Nacht-Ryhthmus wieder herstellen soll. Dann Trimipramin zur Nacht ausprobieren (75 bis 100 mg). Vielleicht besser als Doxepin. Eine weitere Alternative wäre Valdoxan, was auch für den Tag-Nacht-Rhythmus gut wäre.

Wenn es irgendwie geht, würde ich versuchen Seroquel pro long zu nehmen und insgesamt die Höhe von Perazin PLUS Seroquel psychiatrisch überprüfen zu lassen. Wenn sie jetzt solange psychosefrei sind, wäre eine Reduktion dieser Medikation zu überlegen. Was aber nicht heissen soll, dass sie es allein reduzieren oder weglassen...
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Kann ich ihnen sonst noch weiter helfen ? Sonst bitte die Antworten mit Akzeptieren honorieren und damit die Frage abschliessen. Vielen Dank !
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.