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Psych1967
Psych1967, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 125
Erfahrung:  Verhaltenstherapie Psychologie
55160262
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Hallo liebes Team.Ich habe eine Frage. Ich bin junge Mama von

Kundenfrage

Hallo liebes Team.Ich habe eine Frage. Ich bin junge Mama von drei Kindern.Ich habe eine Tochter mit fünf Jahren,und zwei Söhne, mit 15.monaten und 5.monaten.Mir geht es zur Zeit gefühlsmässig nicht besonders gut. Seit meinen Schwangerschaften,gab es immer höhen und tiefen. Ich habe auch nach meiner ersten Tochter drei Schwangerschaftsabrüche gehabt,weil es mir nie so richtig gut ging,nach der geburt meiner ersten Tochter.Die erste Schwangerschaft,war ziehmlich problematisch.Ich habe mir im fünfte Monat plötzlich eingebildet,das das KInd jetzt aus mmeinem Bauch raus müsste,und die schwangerschaft war eigendlich ekelhaft für mich.Ich habe mich nicht wohl gefühlt,wenn ich schwanger war.Ich wurde auch recht schnell wieder Schwanger,nach meiner Tochter. Ich habe mir immer mehr Kinder gewünscht,aber ich habe mich für diese Abbrüche entschieden,weil ich grosse Angst vor den Schwangerschaften hatte.Ich glaube im underbewusst sein,habe ich es immer darauf angesetzt wieder schwanger zu werden,weil ich noch kinder wollte.Ich habe auch noch meine zwei Söhne bekommen nach den abbrüchen,und bin jetzt froh das ich meine Inder habe.Aber mich quälen täglich blöde gedanken.Ich bekomme plötzlich Angstzustände und leichte panikattacken.Ich weiss es nicht richtig zu erklären,aber ich verneine das leben.Es sind unbeschreiblich schlechte gefühle die mich plötzlich überkommen.Ich weiss nicht was ich machen soll.Ich habe Angst.Ich war auch schon bei einer Psychaterin,die hat gemeind,das ich den Babyblues hätte und depressionen.Sie hatt mir vorgeschlagen das man das behandeln kann,aber nur mit Medikamenten,wie zum beispiel Schlaftabletten oder anderen Medikamenten.Ich habe gefragt,ob man davon süchtig werden kann,und sie meinte ja,aber das behandelt man dann auch.Leider habe ich zwei drogensüchtige Schwestern.Ich will nicht auch noch süchtig werden.Meine gefühlsausbrüche sind auch schon gegangen,aber jetzt sind sie schon wieder häufiger zurück gekommen.Es ist schlimm.In der Nacht wache ich plötzlich auf und habe irrsenige Angst und ich will weglaufen.Aber ich weiss nicht wohin,und ich denke mir das ich keine luft bekomme,und muss schnell zum fenster laufen und atmen zu können.Es sind mehrere Gedanken die mich quälen.Aber was kann ich tun?Ich will mir ja nichts antun.Ich liebe ja meine Kinder,und geniesse jeden Moment mit ihnen.Ich denke mir,das wenn ich mich umbringen wollen würde,dann würde ich es auch tun,und nichts und nimmant könnte mich davon aufhalten.Aber ich habe Angst das mich meine gefühle dazu bringen nicht mehr sein zu wollen.Ich kanns jetzt auch nicht so richtig erklären,aber mein gefühl sagt mir was wenn deine Mama nicht mehr ist oder wer anderes von meiner Familie.Ich denke ich könnte dann auch nicht mehr sein.Wenn ich denke das meine Mama oder mein Papa oder mein Mann nicht mehr wehren bleibt mir die luft zum atmen weg und ich bekomme fürchterliche angst und Panik.Ich weiss das man den tot nicht aufhalten kann,das gehört zum leben dazu,das ist mir bewusst.Können Sie mir sagen,was ich habe,und mir einen rat geben? Ich bin Ihnen sehr dankbar und verbleibe mit freundlichen grüssen.Danke Nicole
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Psych1967 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag!
Hallo, ich denke das es sich bei den von Ihnen beschriebene Problemen zum einen um Depressionen und auch um Angst und Panik Zuständen handelt.
Leider kommen diese Dinge oft zusammen. Natürlich helfen zum einen entsprechende Antidepressiva zum anderen kann es aber nicht ohne eine auf die Probleme zugeschnittene Psychotherapie gehen.
Eine Suchtgefahr ist natürlich vorhanden wie bei allen "das Bewusstsein beeinflussenden" Medikamenten.

Die Gefahr ist aber kalkulierbar und sollte nicht überbewertet werden wenn diese Medikamente vernünftig verordnet und eingesetzt werden.
Bitte besuchen Sie Ihren Hausarzt und lassen sich an einen Psychologen überweisen. Lassen Sie sich bitte nicht nur mit Tabletten alleine abspeisen. Ihre Erkrankung muss therapeutisch behandelt werden.
Es gibt aber noch einige Dinge die Sie selbst schon mal machen können:

Versuchen Sie, die negativen Gedanken, die Sie in sich haben, nicht so ernst zu nehmen. Machen Sie sich klar, daß diese Gedanken nur existieren, weil Sie diese Erkrankung haben.

Versuchen Sie, aktiv zu bleiben. Geben Sie sich nicht den depressiven Stimmungen hin.
Wenn sich Ihr Geist ausschließlich den negativen Gedanken widmet, entsteht eine Spirale, die Sie immer weiter in die Depression treibt. Beschäftigen Sie sich also mit positiven Dingen, versuchen Sie, unter Menschen zu gehen, treffen Sie Freunde.
Eine weitere Möglichkeit ist es, Sport zu treiben oder sich anderen Hobbies zu widmen.

Tun Sie nur so viel, wie Sie auch zu leisten fähig sind. An einer Depression erkrankte Menschen sind, wie alle kranken Menschen, nicht mehr voll leistungsfähig. Setzen Sie sich also keine zu hohen Ziele, denn wenn Sie diese nicht erreichen, bildet sich wieder eine Spirale, die Sie weiter in die Depression zieht. Nehmen Sie sich also nur Sachen vor, die Sie auch wirklich zu leisten fähig sind. Wenn Sie diese Ziele dann erreicht haben, loben Sie sich dafür.

Viele Depressive ziehen sich immer mehr aus der Umwelt zurück. Versuchen Sie unbedingt, das zu vermeiden. Halten Sie Kontakt zu Ihren Freunden und Ihrer Familie.

Lernen Sie, die Anzeichen für einen depressiven Anfall zu erkennen. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie ein Anfall zu überwältigen droht.

Seien Sie geduldig mit sich selbst, geben Sie sich nicht selbst die Schuld, daß es Ihnen schlecht geht. Eine Depression kann unter Umständen mehrere Jahre lang andauern.

Gehen Sie zu einem Arzt ihres Vertrauens. Eine Behandlung unter ärztlicher Aufsicht ist dringend zu empfehlen! Wie schon weiter oben von mir angemerkt.

Flüchten Sie sich nicht in die vermeintlichen Problemlöser Alkohol oder andere Drogen. Diese mögen zwar kurzzeitig psychische Erleichterung bringen, aber bereits mittelfristig werden sich Ihre Probleme dadurch nur noch verschlimmern.