So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an webpsychiater.
webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
53212237
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Guten Abend. Ich bin wegen psychosomatischer Beschwerden in

Kundenfrage

Guten Abend. Ich bin wegen psychosomatischer Beschwerden in Behandlung. Derzeit bei einem Psychiater und (testweise) einem ärztlichen Psychotherapeuten. Meine Beschwerden sind vor allem körperlicher Natur. Über Wochen Magen/Darm-Beschwerden im Dezember/Januar.. nun akut vor allem Unruhe (Blutdruckerhöhung), nehme Concor und Ramipriol bereits ein. Seit Tagen habe ich vor allem Beschwerden im Bereich Engegefühl in Brust und Angst bzgl. Herzkrankheit. Ist jedoch organisch ausgeschlossen worden vor wenigen Tagen (EKG/Labor). Nun ist meine Frage, ob für diese Art der Störungen, die mich nur bei körperlichem Missempfinden "runterziehen" - ansonsten bin ich keineswegs depressiv - eher die Behandlung mit Opripramol oder mit Cymbalta angemessen ist. Meine Ärzte sind da gegenteiliger Meinung.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

2 Ärzte, 3 Meinungen.

Mittel der Wahl wäre eine gute Psychotherapie in Kombination mit Körpertherapie bzw. Atemtherapie / Entspannungsverfahren.

Medikamentös gilt Opripramol zwar als "älter" , aber ein wenig "besser" bei Angstproblemen. Dafür Cymbalta (Duloxetin) als etwas besser bei Schmerzen.

Sie dürfen sich jetzt quasi "aussuchen", was eher zu ihnen passt :-)
Vermutlich sind beide Medikamente eine ganz gute medikamentöse Herangehensweise. Ich setzte seltener Opripramol ein, wenn dann abends bei zusätzlichen Schlafstörungen und Angst.

Wenn Sie mir ihre Engegefühl bzw. das Druckgefühl näher in Bildform beschreiben sollten. Wäre das Gefühl eher schwer oder eher leicht ?
rund oder eher eckig ?
Hart oder eher weich ?
rauh oder glatt ?
warm oder kühl ?
Welche Farbe passt dazu ?
Bewegt sich die Form ?
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Zu den Beschwerden: das Gefühl ist schwankend. Es ist brennend vor allem linksseitig zwischen Brustwarzen und Hals. Dort eher das Gefühl von eiseiger Kält, wobei dies nicht so von einem brennen abzugrenzen ist. Da diese körperlichen Beschwerden im Brustbereich für mich wirklich neu sind, stelle ich mir schon auch die Frage, ob dies mit der Wirbelsäule (BWS-Blockade o.ä.) zu tun haben könnte. Ich denke jedoch ständig an einen möglichen Herzinfarkt, der jedoch mit EKG und Labor am vergangenen Montag ausgeschlossen sein dürfte. Zumal einen Herzinfarkt über nun bereits fast eine Woche zu verschleppen, scheint mir recht ungewöhnlich. Zu Ihren Frage, die mir schon Schwierigkeiten bereiten: schwer! - eckig! - Hart! - rauh! - heiß/kalt - Farbe ? - Form? - Vielen Dank XXXXX XXXXX Mühe.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich finde ja eine manualtherapeutische Vorstellung zum Ausschluss von WS-Blockaden gar nicht verkehrt. Aber eigentlich stehen doch eine psychische Problematik im Vordergrund.

Zur Form : Stellens ie sich mal diese Rauhe harte eckige Form vor ihrem geistigen Auge vor. Nun machen sie mal 10 Augenbewegungen von rechts nach links . Augen zu und wieder auf. Verändert sich die Form ?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Grundsätzlich denke ich auch, dass die psychische Problematik im Vordergrund steht. Habe mich bereits um eine Psychotherapie bemüht und terminiert. Für mich ist tatsächlich derzeit die Frage im Vordergrund, ob ich gegen die akute Symptomatik des Brennens in der Brust was kurzfristiges tun kann. - Da ich derzeit daran leide, fällt mir die Vorstellung vor dem geistigen Auge eher schwer, da das Gefühl real ist. Es brennt einfach tierissch und obwohl das letzte EKG erst 3 Tage her ist, habe ich das Gefühl, ich müsste schon wieder eines schreiben lassen. Heute Morgen und in der Nacht war ich völlig symptomfrei. Es kam erst im Laufe des Vormittags.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich befürchte, kurzfristig wird man wenig machen können. Ich halte schon eine gute Diagnostik für erforderlich, was ja leider so über das Internet nicht geht. Ganz theoretisch könnte auch eine Einengung im Halswirbelsäulenbereich oder sogar Höhlenbildung im Rückmark das verursachen. Der Wechsel der Symptome spricht aber eigentlich dagegen. Insofern wären eher Antidepressiva zur Schmerz- und Druckdistanzierung und Angstbehandlung meine Empfehlung. Ggf. auch kurzzeitig ein Benzodiazepin oder Promethazin (Atosil)
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich danke herzlich für Ihre Mühe. Im Moment nehme ich das Opripamol in der Dosis 50mg 0,5-0,5-1 ein. Da dies erst wenige Tage so ist, werde ich wohl zunächst mit diesem Mittel auf eine Besserung hoffen. Neben allen diagnotischen Maßnahmen spricht wohl auch die Tatsache gegen organische Herzbeschwerden, dass die Symptome so unregelmäßig (bspw. nach heutiger Krankengymnastik einige Zeit völlig weg) bzw. nach einem Entspannungsbad auch weg? Wenn auch immer wiederkehrend seit einer Woche etwa. Oder sehen Sie zum Ausschluss eine nähere Herzdiagnostik noch als notwendig an? - Dies meine letzte Frage! Bzw. noch die Frage, wie ich Ihnen einen Bonus zahlen kann! ;-) Hzl. Gruß.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich denke nicht an das Herz. Wenn überhaupt denke ich an ein Halswirbel- oder Brustwirbelsäuenproblem.Auch wenn es sehr sehr sehr unwahrscheinlich ist. Aber es gibt eben Beschwerden in diesem Bereich, die auch Brennen in der Brust auslösen könnten.

Gegen Herzbeschwerden spricht eben tatsächlich, dass es so wechselhaft und nicht belastungsabhängig ist. Und Entspannungsbäder würden eine Herzproblematik eher verstärken, weil Wärme eine Belastung darstellt.

Es wird ein wenig dauern, bis Opripramol wirkt. Dann wird es aber eine deutliche Entlastung geben, weil es eben gegen Angst, Anspannung und Depression hilft



Einen Bonus könnten sie beim Abschluss der Frage bei den Bewertungen geben :-)