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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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Meine Tochter ist fast 15, in der vorgeschichte trennung vor

Kundenfrage

Meine Tochter ist fast 15, in der vorgeschichte trennung vor 7 jahren mit massiver Bedrohung seitens des KV und regelmaessiger Aufhetzung der Tochter gegen mich, inkl. Bezahlung dafuer das sie sich schlecht verhaelt, keine regelmaessige \kontakte mit KV. Tochter hat mich massiv provorziert in den letzten 6 wochen auch verbal angegriffen bis ich ihr eine ohrfeige gescheuert habe, sie ist dann weggelaufen zum vater, hat mich trotz entschuldigung angezeigt, sie luegt permanent, probiert alles aus inkl. drogen, isolierte sich on der ganzen familie, heute meldete sich und wird moeglicherweise zurueckkehren wollen, welche Therapie waere fuer sie geeignet?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Grundsätzlich muss man hier 3 Ebenen unterscheiden.

1. Es wäre natürlich wichtig, dass ihre Tochter sich um SIE keine Sorgen machen muss bzw. von den Bedorhungen / Sorgen etc nichts mehr mitbekommen muss, d.h. von Aussen nicht ständig Irritationen auf sie einprasseln. Das ist leichter gesagt als getan.

2. Psychotherapie. Wenn denn überhaupt eine Therapeutin zu finden wäre, dann wäre eine kinder- und jugendpsychotherapeutische Betreuung sicher nicht verkehrt. Hier wäre eine systemisch bw. familientherapeutisch ausgerichtete Kollegin gut. Das Problem sind nur extrem lange Wartezeiten. Zudem stellt sich die Frage, ob sie sich überhaupt darauf einlassen kann und will...

3. Sozialpädagogik / Jugendamt / Jugendhilfe

Eigentlich ist der Hauptansatz für Veränderungen eine sozialpädagogische Familienhilfe bzw. Jugendhilfemaßnahmen. Auch wenn dies zunächst erschreckend klingt, ihre Tochter bzw. ihre Familie sollte Jugendhilfemaßnahmen beantragen, damit sie stabilisierut und ggf. auch noch über das 18. Lebensjahr in ihrer weiteren Entwicklung gefördert werden kann. So allein wird es verdammt schwierig, sie zu stabilisieren. Da kommt ja nicht nur die Pubertät dazwischen, ihr Verhalten ist impulsiv und neigt zu solchen Extremen, das sie es kaum allein ausgleichen können. Hier wäre also mindestens eine "neutrale" Person als Ansprechpartner zu empfehlen, ggf. sogar aber auch ein Betreutes Wohnen in einer entsprechenden Jugendhilfemaßnahme.

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