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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Hallo, ich h tte mal eine Frage. Ich hab ein hang zur Traurigkeit

Kundenfrage

Hallo, ich hätte mal eine Frage. Ich hab ein hang zur Traurigkeit und bin auch oft nah am Wasser gebaut. Meine letzte Beziehung ist 6 Jahre her und ich fühle mich auch oft ungeliebt und nicht interessant für das andere Geschlecht. Können das schon Anzeichen für eine Depression sein? Ich bin ja erst 25 Jahre und da sollte man das Leben ja eigentlich genießen.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Eine Depression kann man zwar so nicht ausschliessen, es klingt aber ja doch eher nach einer chronischen Selbstwertproblematik bzw. Schwierigkeiten mit der eigenen Selbstakzeptanz und sozialen Sicherheit in der Kommunikation und Umgang mit anderen Menschen.

Das kann natürlich dann auch erhebliche Stimmungsprobleme und auch ein Rückzugsverhalten auslösen, so dass die Chance wie tolle Erlebnisse und Lebensfreude immer geringer wird.

Es könnte sich also lohnen, in einer ambulanten Psychotherapie zu ergründen, was denn nun zum Gefühl "ungeliebt" zu sein, führt. Traurigkeit bzw. Weinen sind ja eigentlich eher auch Zeichen von "Sensibität" und Einfühlungsvermögen. Es könnte halt nur sein, dass da quasi "Altlasten" von früher immer wieder "hochgeschwemmt" werden.

Gerade wenn sich das Problem wie ein roter Faden durch ihr bisheriges Leben zielt, könnte man aber eben neben der Psychotherapie auch eine zusätzlich Therapie mit einem Antidepressivum versuchen. Dies könnte das frei verfügbare Johanniskraut oder beispielsweise ein sog. Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) sein.