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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Wie geht man mit Mobbing durch Kollegen am Arbeitsplatz um

Kundenfrage

<p>Wie geht man mit Mobbing durch Kollegen am Arbeitsplatz um? Ich bin völlig kraftlos, verunsichert,verletzt und wie gelähmt. Ich arbeite seit vielen Jahren mit diesen Kollegen. Es geht um eine Erkrankung, die ich seit geraumer Zeit habe und jetzt wird kolpotiert, dass mir gar nichts fehlen soll...ich habe nie über diese Krankheit gesprochen.. es handelt sich nur um Spekulationen, die böswillig ausgelegt und verbreitet werden. Bis dato war ich sehr geachtet und beliebt in diesem Unternehmen, aber ich bemerke immer mehr, daß mir immer reservierter begegnet wird. Die Ursache der Attacken ist wohl leider Mißgunst auf meine (ehemalige) Beliebtheit und Kompetenz. Was kann ich tun, vor allem, dass es mir psychisch wieder besser geht? Meine Behandlungen habe ich versucht, auf meine freien Tage zu legen, also es sind auch nicht übermäßig viele Krankheitstage angefallen (12 in 2010)...</p><p> </p>
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Beim Mobbing ist es einerseits wichtig, selber aus der inneren Daueralarmierung herauszukommen, andererseits sich Verbündete zu suchen. Weniger im Sinne einer Kriegsführung, sondern um sich ein neutrales Gefühl "zu leihen" oder in Gesprächen zur Klärung und Veränderung nicht bedingt durch die zurückliegenden Angriffe quasi von vornherein in eine Rückzugs- oder Angriffsposition zu rutschen.

Zunächst wäre also zu überlegen, ob es einen Moderator oder Unterstützung vom Betriebsrat gibt. Wenn ihre Problematik krankheitsbedingt eskaliert ist, könnte auch ein teilweises Offenlegen der Gründe helfen, weshalb sie vielleicht derzeit etwas weniger flexibel und auch emotional angeschlagener reagieren. Das könnte ggf. Verständnis bei den Kolleginnen bringen.

Eine ambulante oder ggf. stationäre psychotherapeutische Unterstützung könnte dann helfen, Abstand zu gewinnen und auch einmal den Eigenanteil an den Konflikten zu reflektieren (ohne dass dies nun ein Eingeständnis für "Schuld" wäre). Leider werden sie ja kaum die Kolleginnen verändern, sie können also nur die Anpassungsfähigkeit auf dieses Problemsituation durch entsprechende Maßnahmen und ggf. auch eine medikamentöse Unterstützung (z.b. mit Antidepressiva vom Typ der SSRI ) versuchen.

Sie müssen halt versuchen einerseits raus aus dieser für sie so belastenden Situation zu kommen, andererseits aber auch eben nicht auf "Rechthaben" oder Gerechtigkeit pochen, weil dies nur einen neuen Kampf beginnt.

Sollte dies nicht helfen, wäre dann auch eine innerbetriebliche Umsetzung oder ggf. sogar Arbeitsplatzwechsel zu empfehlen.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es wäre sehr freundlich, wenn sie bei einer zufriedenstellenden Antwort dies mit Akzeptieren honorieren würden. Für Rückfragen oder weitere Klärung stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

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