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Psych1967
Psych1967, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 125
Erfahrung:  Verhaltenstherapie Psychologie
55160262
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Psych1967 ist jetzt online.

Hallo meine Name ist Dominik und ich bin 22 Jahre alt. Ich

Kundenfrage

Hallo meine Name ist Dominik und ich bin 22 Jahre alt. Ich hab ein Angst Problem und zwar hab ich Angst z.B. zu Freunden zu gehen oder Menschen die ich etwas besser kenne, weil ich Angst hab in irgendeine Peinliche Situation zu kommen, eigentlich könnte ich peinliche Situationen gut überspielen, aber ich werde dann meistens Rot im Gesicht und dann weiß ich das die anderen das bemerken und das fühlt sich extrem schlimm an und wenn sie dann noch fragen warum wirst du denn so Rot oder ähnliches fühl ich mich extrem unwohl und gerate richtig in Streß und ich werd auch schon Rot und wenn man mich verdächtigt irgendwas gemacht zu haben obwohl ich das garnicht getan habe und da hab ich dann Angst das man denkt das ich das war weil ich Rot werde, obwohl es ja nicht so ist, wenn ich Alkohol trinke fällt es mir nicht schwer in solche Situationen zu geraten und deshalb hab ich häufig getrunken durch die Woche wenn ich zu Freunden gegangen bin aber das will ich einfach nich ich will nur am Wochenende auf Partys trinken und deswegen hab ich damit auf gehört aber jetzt geh ich druch die Woche so gut wie garnicht weg, mein Vater leidet darunter seit 22 Jahren und hat seine Wohnung seitdem nicht mehr verlassen und ich hab Angst das ich auch so ende und das will ich nicht ich weiß nicht was ich jetzt tun soll, ich hoffe sie können mir vielleicht einen Rat geben. Danke XXXXX XXXXX vorraus.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Psych1967 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag!
Hallo, auf jeden Fall sollten Sie sich professionelle Hilfe holen. Alleine werden Sie das Problem nicht in den Griff bekommen.
Bitte gehen Sie zu Ihrem Hausarzt und lassen Sie sich zu einem Psychologen überweisen.
Sie können aber auch selbst einiges erreichen wenn Sie folgende Dinge einmal versuchen:

Wenn Sie die Panik in den Griff bekommen wollen, müssen Sie Ihr Leben ändern, und das eventuell auf vielen Ebenen und solange, bis die Panikattacken nicht mehr auftreten. Sie müssen Ihren inneren Schweinehund überwinden, und vielleicht sogar ein paar Sachen tun die Sie eigentlich nicht möchten.

"Denken Sie daran: es gibt keine "Pille" gegen die Panik, und Medikamente können Ihnen immer nur helfen Phasen zu überstehen, die Sie nutzen sollten um Ihre Gesamtsituation zu verbessern. Xanax und/oder Alkohol können auf Dauer keine Lösung darstellen!"


Versuchen Sie, die Ursachen zu erkennen

Zuerst müssen Sie versuchen herauszufinden, was Sie denn nun genau stresst. Dies ist aber manchmal gar nicht so einfach, da die wirklichen Ursachen oft verdeckt und versteckt sind. Da man sich meistens schlecht selbst therapieren kann, werden Sie hier eventuell professionelle Hilfe benötigen (Arzt, Psychologe, Psychiater).

"Keine Angst, Sie sind nicht "verrückt", aber Sie sollten sich darüber im Klaren sein dass Sie sich teilweise mit Unterbewusstem befassen müssen, was einem selbst oft verborgen bleibt und besser von aussenstehenden Profis erkannt werden kann. Wenn Sie nicht vorankommen dann springen Sie über Ihren Schatten, gehen Sie zum Arzt und informieren sich bitte über Therapiemöglichkeiten."

Um Panikattacken auszulösen benötigt es allerdings schon eine ganze Menge Stress, der einen grossen Teil unseres Lebens umfasst. In den meisten Fällen wurzeln die Probleme daher in Partnerschaft, Familie und Beruf.

Ungesunde Ernährung (die ja oft auch mit Bewegungmangel und Stress einherkommt) kann ebenfalls Panikattacken begünstigen.

Anscheinend gibt es keine Hochleistungssportler, die Panikattacken bekommen. Warum wohl? Wahrscheinlich, weil diese durch den Sport, die Bewegung und die Anstrengung sehr viel "körperlichen Druck" ablassen, und da Körper und Seele meist zusammenhängen, wird so auch Psychischer Druck abgebaut.

Und das machen Menschen, die unter Panikattacken, meist falsch: da Sie glauben ein Herzproblem zu haben wollen Sie sich schonen, und bei wenn sie dann auch noch unter einer Agoraphobie leiden (was nicht unwahrscheinlich ist) stellt dies einen zusätzlichen Grund dar zuhause zu bleiben.

Mit anderen Worten: Menschen die bisher wenig Bewegung hatten und dann Panikattacken bekommen (welche ja durch den Bewegungmangel bereits begünstigt werden), werden sich durch die neuen Ängste noch weniger bewegen. Und wieder ein Teufelskreis. Wenn Sie Panikattacken so schnell wie möglich loswerden wollen, treiben Sie Sport, und zwar am besten einen Ausdauersport (Laufen, Fitness-Center, ...).

Wenn Sie, wie ich, ein absoluter Sportmuffel sind, gehen Sie spazieren oder arbeiten Sie öfter im Garten. Egal wie Sie es angehen, versuchen Sie sich mehr zu bewegen als zuvor!"

Ich hoffe das ich Ihnen damit ein wenig weiter helfen konnte.
Experte:  Psych1967 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo, habe Ihnen vor einiger Zeit auf Ihre Frage geantwortet. Da ich nichts mehr von Ihnen gehört bzw. gelesen habe, gehe ich davon aus das alle Fragen ausreichend beantwortet wurden und Ihnen geholfen wurde. Daher bitte ich Sie auch mir zu helfen und die Antwort zu akzeptieren und meine Mühe damit zu honorieren. Danke!

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