So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an webpsychiater.
webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
53212237
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Angst-Psychose, was ist zu tun

Kundenfrage

Angst-Psychose, was ist zu tun?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Können Sie etwas mehr zu sich schreiben ? Wie alt sind Sie ? Wie lange geht die Angsterkrankung schon ?

Ist es wirklich eine "Psychose" im Sinne von paranoiden Symptomen, Halluzinationen etc ? Oder meinen sie eher das Auftreten von Angstattacken einer Panikstörung und entsprechendes Vermeidungsverhalten (z.B. für enge Räume oder Busse, Öffentlichkeit etc) ?

Grundsätzlich ist es so, dass man Angsterkrankungen gut verhaltenstherapeutisch behandeln kann. Dabei wird Störungswissen vermittelt, wie die Angst entsteht bzw. welche körperlichen Symptome auftreten (Schwindel, Schwitzen, Herzrasen, Engegefühl in der Brust etc). Das sind eigentlich "normale" körperliche Reaktionen auf Stress , die aber verstärkt wahrgenommen und als Gefahr bewertet werden. Was die innere Anspannung verstärkt und damit zu einer noch stärkeren Reaktion des vegetatien Nervensystems führt. Was einen Teufelskreis auslöst.

Hier kann das Erlernen von Atemtherapie und Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelentspannung helfen. Dann lernt man in der Therapie Gedanken und Gefühle der Angst besser zu bewältigen bzw. zu ändern. Man konfrontiert sich schliesslich mit den Ängsten durch konkrete Übungen.

Neben der Verhaltenstherapie wären auch Medikamente eine Unterstützung. Hierbei sollte man aber möglichst nicht direkt angstlösende Präparate wählen, sondern die erhöhte Stressempfindlichkeit über sog. Serotonin-Wiederaufnahmehemmer SSRI wie Seroxat, Paroxetin oder Cipramil behandeln .
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Zur Person: Unternehmerin, 68 Jahre, seit 3 Jahren Witwe, neue Partnerschaft hat Angst-Psychose ausgelöst.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hätte einen etwas ungewöhnlichen Vorschlag, den man online ausprobieren könnte (Natürlich wäre es besser, zusätlich dies bei einem Therapeuten zu machen).

Könnten Sie dieses Angstgefühl mit in einer "bildlichen Übersetzung" beschreiben?

Oder noch besser zunächst, den Zustand ohne Angst. Einmal angenommen, sie hätten ihren maximalen Handlungs-Spielraum und Gesundheit zurück. Dieses Gefühl sollen sie mir als ein Zimmer beschreiben :

Welche Farbe hätte die Zimmerwand ?
Welcher Fußbodenbelag wäre im Raum ?
Wäre es hell oder eher dunkel im Raum ?
Gehört ein Geruch oder Geräusch dazu ?
Wie würden sie sich in diesem ZImmer fühlen ?

Eher schwer oder leicht ?
Wäre das Gefühl eher rund oder eckig ?
Hart oder weich ?
Welche Farbe passt dazu ?
Bewegt sich die Form ?

Ähnliche Fragen in der Kategorie Psychiatrie