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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

guten tag mein mann hat mir heute gebeichtet das er seid einen

Kundenfrage

<p>guten tag mein mann hat mir heute gebeichtet das er seid einen jahr kokain ein nimmt :(er meinte heute er will damit aufhören und ich soll ihn drei tage einsperren er will nur schlafen und wenn er wach ist braucht er nur brot milch und butter und nach 3 tagen wäre er dann anscheinend klien weil dann alles aus dem körper raus ist stimmt das ?</p><p> in eine klinik will er nicht weil er selbstständig ist und wenn er weg bleibt alles den bach runter geht ! was soll ich machen?? was kann ich ihm geben?? gibt es irgendetwas pflanzliches was die syntome des entzugs lindert ? er war die letzte zeit sehr depressiv ...agressiv immer müde mal schläft er 18 std am stück dann ist er wieder 24 std wach .....hinzu kommt das er tonnen weise red bull trinkt ......er hat ständig nasse hände und herzrassen </p><p> bitte helfen sie mir lg s.a.s.</p>
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Könnte es sein, dass in der Familie ihres Mannes das Thema Hyperaktivität / ADS / ADHS eine Rolle spielt ?

Ich finde es überhaupt keine gute Idee selber einen kalten Entzug zu machen. Gerade bei der Dauer und bei der zusätzlichen Selbstmedikation mit Coffein im Red Bull. Das kann ziemlich in die Hose gehen.

Es gibt ja auch durchaus ambulante Entzugsmöglichkeiten, aber dazu sollte er sich an eine Suchtberatungsstelle wenden. Pflanzliche Medikamente werden die Entgiftung nicht wirklich beeinflussen. Dazu müsste man schon Medikamente wie Doxepin oder Carbamazepin (Tegretal) vernünftig einsetzen.

Es ist doch totaler Quatsch, dass er nicht für 7 bis 10 Tage für eine Entgiftung mal "ausfallen" oder Urlaub machen könnte, oder ? Es muss doch nicht gleich eine Entwöhnungsbehandlung über Monate werden.

So ist aber das Risiko des Kokainentzugs viel zu gross und potentiell tödlich. Und zwar gar nicht so selten.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

er möchte deswegen nicht zur ambulanten entzugsanstalt weil er inhaber gewissen konsessionen ist wie z.b restaurant .......weil damit seine nicht eignung als kosissionär nach gewiesen werden kann und er so alles verliert ?

wieso schreiben sie das es tödlich werden kann ? aus suizit gefahr oder wegen dem entzug das der körper rebelliert ?

wie soll er sich wenn er sich nicht dazu entscheiden kann sich helfen zu lassen ...verhalten was soll er machen ? was soll er trinken ?? essen ??

oder gibt es was anderes was man tun kann ohne einweisung einer klinik es ist nicht so das er nicht will sondern nicht kann weil es mit dem beruf zu tun hat !

es gibt nichts in seiner familie mit ads oder adhs oder sonst was da ist alles in ordnung

kann man diese medikamente die sie erwähnt haben auch beim allgemein arzt bekommen ?

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wieso sollte eine andere Person oder Behörde von der Sucht erfahren ? Die Ärzte haben Schweigepflicht. Er kann höchstens auffliegen, wenn er mit süchtigem Verhalten im Strassenverkehr oder bei einer Überprüfung vom Gesundheitsamt. Aber doch nicht, wenn er sich in Behandlung begibt.

Bei der Dauer der Sucht kann beim Entzug Herzprobleme wie Blutdruckkrisen oder Rhythmusstörungen auftreten. Auch Krampfanfälle könnten auftreten.

Die Medikamente könnte ein Hausarzt verschreiben, ganz klar.
Bitte haben Sie Verstädnis, dass ich keine Tips für einen kalten Kokain-Entzug zu Haus geben kann. Das halte ich persönlich für lebensgefährlichen Irrsinn.

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