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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Spricht eine Bipolare St rung auf die Verabreichung von schreittweise

Kundenfrage

Spricht eine Bipolare Störung auf die Verabreichung von schreittweise Erhöhung von Lamotrigin an? Wie muß die Therapie, zusätzlich zu der medikamentösen Behandlung,gestaltet werden?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Lamotrigen steigert man wegen möglicher, wenn auch seltener , Nebenwirkungen "langsam" . Steigerungen um 25 mg sind aber schon sehr vorsichtig gewählt :-)

Die gewählte Dosis ist als Phasenprophylaxe aber sinnvoll.

Die weitere Behandlung der Bipolaren Störung ist vor allem Wissensvermittlung über die Erkrankung und mögliche Auslöser von Phasenwechsel. Hier kann eine Verhaltenstherapie oder aber auch Selbsthilfegruppen (z.B. über die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen) hilfreich sein.

Schlafmangel ist nicht so günstig, so dass 6,5 bis 8 h Schlaf bei einem regelmässigem Tag-Nacht-Rhythmus zu empfehlen sind. Ausreichend frische Luft und Bewegung im Sinne von Stressbewältigung ist ebenfalls hilfreich.

Sonst kann man überlegen, ob eine zusätzliche Erhaltungsdosis von einem Antidepressivum (oder aber einem atypischen Neuroleptikum wie Seroquel) erforderlich ist.
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Kann die Ursache eine difunktionale Familie sein(arbeitssüchtiger Vater und Alkohol abhängige Mutter)wobei die Verantwortunslast für jüngere Geschwister und die kranke Mutter seit dem 14-tenLebensjahr erfolgte? Wenn diese Ursache zu weiterer Steigerung,oder nichtbehandlung einhergeht,gibt es eine andere Möglichkeit wobei die Anwendung von Psychofarmaka ausgeschlossen werden kann? Diese Folgen erstrecken sich auf Bereiche wie;Partnerschaft,Kinder,soziale Kontakte bis zu Angst und den Drang zur Kontrolle aller Lebenssituationen?
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es kommt darauf an, ob die Diagnose wirklich so sicher ist. eine Bipolare Störung ist eigentlich eine "Klare" Sache. Die hat zwar auch mit Vererbung, nicht aber mit ungünstigen Lebensbedingungen zu tun.
Es gibt dann noch Diskussionen darüber, ob eine sog. Affektive Labilität sich so ähnlich wie eine Bipolare Störung auswirkt. Das wäre dann häufig in Familien wie bei ihnen zu finden und soll 1-2 Prozent aller Menschen (und 20 Prozent in Familien mit ADHS / Hyperaktivität) betreffen. In neuen Klassifikationen wird das irgendwie extra herausgearbeitet. Letztlich würde man es so ähnlich behandeln.

Ich selber arbeite noch mit einem sehr ungewöhnlichen Verfahren ohne Medis, dass traumatische Lebensbedingungen dieser Art in Bilder übersetzt. Schauen sie mal auf www.emoflex.de (und dort auf Innerer Raum). Vielleicht ist das was für sie. Workshops zB. demnächst in Langen kann ich sehr empfehlen..

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