So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an webpsychiater.
webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
53212237
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Guten Abend, mein Sohn leidet seit ca. 2 Jahren an Depressionen.

Kundenfrage

Guten Abend, mein Sohn leidet seit ca. 2 Jahren an Depressionen. Er würde am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen, und das obwohl er schon2x täglich Fluoxetin 20mg einnimmt.Wir haben, weil er völlig am Ende war, die Schule gewechselt. er geht jetzt auf eine Privatschule, wo er die ersten 2 Wochen ganz guter Dinge war. Jetzt, wo der Alltag wieder eingetreten ist, ist es wieder genauso schlimm wie vorher. Ich bin vollkommen verzweifelt. er ist bereits 18 Jahre und ich bekomme ihn wegen der langen Schulzeit einfach nicht zu einem Psychologen. Können Sie mir einen Rat geben?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

"Depression" ist immer ein schwammiger Begriff. Wie genau macht sich das bei ihrem Sohn bemerkbar ? Sind es klar abgrenzbare Episoden ? Oder eher ein Dauerzustand ?
Wie war seine frühkindliche Entwicklung ? Ist er besonders sensibel oder reizoffen ? Hinweise für Aufmerksamkeitsstörungen ?

Stellen sie sich einmal ein Schwimmbecken vor. Über den Tag würden hier nun wie Schwebeteilchen mit emotionalen Erlebnissen bzw. Ballast absinken. In der Nacht ist es nun die Aufgabe eines "Putzroboter" im Traumschlaf abzutauchen und dort "aufzuräumen".
Nun ist bei Jugendlichen der Schlaf-Wach-Rhyhtmus schon gestört bzw. häufig verschoben. Wenn das das Problem ist, kann man mit Lichttherapie, mit dem Schlafhormon Melatonin (z.b. als Ciradin) oder aber mit dem Antidepressivum Valdoxan eine Synchronisation erreichen. Gerade bei jungen Erwachsenen kann das ganz entscheidend sein.

Sonst kann man dem Roboter auf die Sprünge helfen. Depressionen zeigen sich bei einigen Klienten eben nicht nach "Lehrbuch" mit Episoden, die dann mit Antidepressiva besser werden. Bleibt man beim Schwimmbecken-Vergleich würden vielmehr ähnliche Situationen den ganzen "emotionalen Sondermüll" wieder aufwühlen. Und zum depressiven Schwarz beitragen. Da würden Antidepressiva manchmal die Situation sogar eher "verschlimmbessern". Weil sie dann noch deutlicher das Problem sehen lassen. Aber es bessert sich nicht.

hier würde ich persönlich eine etwas merkwürdig erscheinende Methode empfehlen, die den Traumschlaf quasi "nachahmt". Schauen sie mal auf www.emoflex.de (und dort auf den Text Fühlen in Bildern bzw. die Übungen für den Inneren Raum.