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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Unser Enkelkind (7) ist am Sa vom Notarzt mit der vorl. Diagnose

Kundenfrage

Unser Enkelkind (7) ist am Sa vom Notarzt mit der vorl. Diagnose " depressive Psychose" zur weiteren Abklärung ins Fachkrh Lüneburg mit der Rettung gebracht worden.
Eine Abklärung fand nicht statt.
Mein Enkel Tom hat ca. 50min sich mit Vorwürfen(" ich bin ein Arschlochich, war ein A. ,werde ein Arschloch bleiben und ich möchte keins mehr sein, ich brauche einen Arzt !!!)) getobt und ließ sich weder von mir noch von seiner Oma beruhigen.
Was können wir als betroffene Großeltern unternehmen ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Also eine "Depressive Psychose" war es nun ganz sicher nicht. Aber ihr Enkelsohn hat einen Erregungszustand gehabt, der offenbar die Eltern über die Grenze der Belastbarkeit gebracht hat. Ich bin selber Vater von 2 Kindern in diesem Altersbereich (und kenne auch die KJP Lüneburg und den Chef Dr. Naumann sowie die Oberärzte ganz gut.
So bestand sicher keine Aufnahmenotwendigkeit oder auch nur -möglichkeit, da die Klinik immer rappelvoll ist.

Zu klären wäre jetzt, wie die bisherige frühkindliche Entwicklung von Tom war. Ob es Besonderheiten im Sinne einer Störung mit oppositionellem Trotzverhalten, Hyperaktivität oder so gab oder was nun speziell zur Eskalation beigetragen hat.

Eigentlich wäre es aber eine ambulante Aufgabe. Nun ist das Problem (nicht nur im Bereich Lüneburg), dass ambulante Termine bei Kinder- und Jugendpsychiatern oder -psychologen Monate dauern. Günstige wäre also, wenn er von der Ambulanz der KJ P betreut und untersucht werden könnte. Sonst vielleicht von der KJP-Praxis an der Münze in Lüneburg, wo mehrere Psychologen arbeiten.

Hilfreich wäre auch ein Kontakt mit dem Jugendamt, um Familienhilfe bzw. Jugendhilfemaßnahmen als Unterstützung zur Erziehung zu prüfen.

Wichtig wäre dann , dass die Eltenr ein Elterntraining machen. Das könnte beispielsweise Tripple P sein (oder aus meiner Sicht besser ein Programm von Cordula Neuhaus , das eigentlich für Eltern von Hyperaktiven Kindern gedacht ist).

Die Aussagen von ihrem Enkel sind krass, aber durchaus in dem Bereich von anderen Kindern (ich vergleiche das mit der 2. Klasse einer Grundschule ca 40 km von Lüneburg entfernt auf einem Dorf, ich selber bin Lüneburger gewesen. Wichtig ist also , erstmal als Eltern und Grosseltern nicht in eine Hysterie zu verfallen. Sondern dem Kind Grenzen zu setzen. Das kann mit entsprechender pädagogischer Unterstützung von einer Erziehungsberatungsstelle passieren.

Sie selber sollten sich erstmal keine Sorgen machen. Es kann hilfreich sein, dass sie möglicherweise zwischen Enkel und Eltern "moderieren" müssen. Dann nicht Partei ergreifen, sondern jede Form von Eskalation vermeiden.

Ihr Enkel soll jeweils mit eigenen Worten zusammenfassen, was sie oder die Eltern gesagt haben. Möglichst auch viel mit Bildern oder schriftlichen Aufzeichnungen arbeiten.

Sonst können sie derzeit wenig tun.

Wofür interessiert sich Tom denn sonst ? Wo sind seine Stärken ? Wo ist er mal nicht der tobendende Arschloch-Tom ?
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
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