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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Hallo ich habe einen 12 j.Sohn was ein Scheidungskind ist,seit

Kundenfrage

Hallo ich habe einen 12 j.Sohn was ein Scheidungskind ist,seit 2004 lebt er mit mir und bis vor kurzen zusammen mit meinen ehem.Lebensgefährten,wir waren 4 Jahre zus. und haben auch eine 2,5 j. Tochter.Der Grund für die Trennung war mein Sohn,da er nie auf ihn gehört hat,immer das gegenteil gemacht hat,was man sagt.Nun ist er bei seinen Eltern (meinen Ex Schwiegereltern zus. mit seiner Schwester da ich von der Schweiz zurück nach DE ziehe und ich aber noch bis ende März hier arbeiten muss,auch da macht er genau das selbe Spiel,hört nicht,beschimpft alle usw.,was kann ich dagegen machen,damit sich die Situation entspannt,da ja mein Ex Lebensgefährte auch öfters zu Besuch kommen wird um sein Kind zu sehen. Vielen Dank
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

So ganz habe ich die Familiensituation noch nicht verstanden (sie schreiben einmal : Mein Sohn , dann wieder "nun ist er bei seinen Eltern).

Wichtig zu wissen wäre, wie dieser Junge VOR der ganzen Trennungs- und Scheidungsproblematik in seiner Entwicklung war. Ob es dort Hinweise auf Entwicklungsbesonderheiten oder neuropsychiatrische Störungen wie ADHS, Störung mit oppositionellem Trotzverhalten etc. gab bzw. noch gibt.
Dazu gehört auch die Klärung, ob es Ausnahmen von der Regel gibt, dass er nicht hört. Beispielsweise wo er Stärken und Ressourcen hat, ob er in einem Sportverein oder so pariert.

Ich befürchte, dass sie ohne professionelle pädagogische Hilfe (Erziehungberatungsstelle) und kinderpsychologischer Unterstützung nicht weiter kommen. Auch Jugendhilfemaßnahmen wären zu fordern. Einfach, damit sie und er mal quasi auf Distanz kommen und über eine Familienhilfe bzw eine Hilfe zur Erziehung er und sie konkrete Tips im Umgang mit Konflikten erhalten.

Tagespläne sind schon richtig. Aber dazu gehören dann auch sog. Verstärkerpläne, d.h. Belohnungssysteme, die man schon vernünftig machen muss
Dann ein gutes Kommunikationstraining. Miteinander REDEN und ZUHÖREN ist schwierig, gerade für einen pubertierenden Sohn. Das bedeutet aber auch, dass er mit eigenen Worten zusammenfassen soll, was sie gesagt haben.
Möglichst auch Nonverbale Kommunikation (Zettel, Pictogramme) nutzen. Mindestens einmal in der Woche eine Art Familienkonferenz, bei der Ziele und Pläne abgesprochen werden.

Dann eine Absprache für Konflikte und Eskalationen machen. Nicht im Streit diskutieren.

Ehrlich gesagt ist das bei einem 12 jährigen in dieser Konfliktsituation eben schon sehr sehr schwierig. Daher sollten sie sich an eine Erziehungsberatungsstelle bzw das Jugendamt wenden, um professionelle Hilfe zu erhalten.
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

 

Also er ging früher in DE im Schwimmverein und hier in der CH im Badminton,da ging alles io,aber auch hier in der Schule war er oft auffällig,was seine manieren an geht,was ich aber nicht verstehe,da er es von zu Hause nicht kennt.Ich kann mir einfach nicht erklären warum er dann austickt wenn ich nicht da bin,denn in meiner gegenwart macht er es nicht,ich weiss das eine Trennung nie einfach für ein Kind ist,aber auch mit Belohnen ging es nur einpaar std gut,er tut Menschen(mit Worten) weh die eigentlich nur gutes wollen,er sagt er verstehe es aber irgendwie kommt es nicht bei ihm an

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

 

 

Also er ging früher in DE im Schwimmverein und hier in der CH im Badminton,da ging alles io,aber auch hier in der Schule war er oft auffällig,was seine manieren an geht,was ich aber nicht verstehe,da er es von zu Hause nicht kennt.Ich kann mir einfach nicht erklären warum er dann austickt wenn ich nicht da bin,denn in meiner gegenwart macht er es nicht,ich weiss das eine Trennung nie einfach für ein Kind ist,aber auch mit Belohnen ging es nur einpaar std gut,er tut Menschen(mit Worten) weh die eigentlich nur gutes wollen,er sagt er verstehe es aber irgendwie kommt es nicht bei ihm an

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Kinder reagieren quasi wie ein Verstärker auf Spannungen oder Wechsel um sich herum. Sie können nur die Konflikte nicht angemessen verstehen oder gar verarbeiten. Dann kann es im ungünstigen Fall sein, dass es eben zu diesem Trotzverhalten oder Störverhalten kommt.

Sei es, um irgendwie den Frust zu entladen. Sei es, weil sie keine innere Stabilität erwerben konnten.

Einerseits ist es der Job der Eltern, Spannungen und Veränderungen zu reduzieren. Andererseits darf und muss man sich aber als Mutter nicht alles gefallen lassen und soll klare Grenzen setzen.

Leichter gesagt als getan. Daher ist eben in einem solchen Fall professionelle pädagogische Hilfe angezeigt.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Rat,den ich in Angriff nehmen werde
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gern geschehen