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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Hallo. Ich bin eine Frau, die unter einer leichten ADS leidet.

Kundenfrage

Hallo. Ich bin eine Frau, die unter einer leichten ADS leidet. Seit 4 Monaten habe ich meine Diagnose. Mein Psychiater verordnete mir mehrere Dosen von Methylpheni TAD, habe anfangs damit Schwierigkeiten gehabt, fühlte mich aber selbstsicherer, nur hatte Herzrasen wie verrückt. Danach bekam ich Concerta 54 mg LA-Präparat, das war zu stark. Versuchte es mit Concerta 18 mg. Das war genau das Richtige, hatte aber zunächst auch Herzrasen, mein Psychiater setzte sie deshalb wieder ab... Ich verzweifle langsam richtig, weil ich Abends ständig unter Traurigkeit leide und dann an Drogen denke, wenn ich gar nix nehme. Bin wirklich verzweifelt, da mir mein Arzt keine Medikamente mehr geben mag. "Burnout" quält mich noch dazu. Habe zwar noch einige übrig von den alten Pillen, aber sie reichen mir nicht mehr lange und möchte den Arzt wechseln... Habe Sie einen Tipp für mich ???? Wäre gaaanz lieb von Ihnen... LG
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Wenn ich sie richtig verstehe, haben sie eine Drogenvorgeschichte, oder ? Wie lange ist die zurück ?

Wie wurde genau die ADHS-Diagnose gestellt ? So ganz professionell erscheint mir die Medikationseinstellung nicht zu sein. Eigentlich würde man mit kurzwirksamen Methlyphenidat erstmal die Einzeldosis und die Wirkdauer ermitteln bevor man dann auf Concerta (noch dazu in dieser Dosis) wechselt.

MPH wirkt häufig "ent-täuschend". Damit meine ich, dass unter der Stimulantienmedikation im Laufe des Lebens angesammelte emotionale Belastungen und Traumata hochkommen können. Gerade bei den langwirkenden Methylphenidaten. Das sieht dann aus wie Burnout. Aber eigentlich sind es eher lebenslange Traumata, die quasi wieder aufgewirbelt werden. Hier kann manchmal eine Antidepressivamedikation zusätzlich oder alternvativ zu Stimulantien helfen (beispielsweise dann Strattera). Sonst wären eher traumattherapeutische Ansätze hilfreich (schauen sie dazu mal auf www.emoflex.de und da auf den Artikel Fühlen in Bildern zu ADHS).

Haben Sie Kontakt zu einer ADHS-Selbsthilfegruppe oder einem ADHS-Forum wie www.adhs-anderswelt.de oder www.adhs-chaoten.net ? Wurde mal an eine stationäre Reha gedacht ?
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie haben das Problem rasch erkannt, jedoch hilft es mir nicht weiter, denn meine REHA ist erst in ein paar Wochen. Wie soll ich in diesen Wochen verfahren... Ja, ich habe ein Drogenproblem, aber ich denke, das führt auf meine ADS zurück und will endlich frei und ohne Drogen leben können. Ich bin wirklich verzweifelt, denn ich habe 3 Söhne, die versorgt werden müssen, einer davon hat schwerste ADHS.
Ich weiß wirklich nicht mehr, wie ich die Wartezeit auf meine REHA überbrücken soll..
LG Tamara
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Na ja, als ADHS-Experte würde ich nun nicht gerade Methlyphenidat empfehlen, wenn die Drogenthematik noch so aktuell ist. Eher Strattera oder ggf. Elontril.


Es ist verdammt schwer, einen guten Rat zur Stabilisierung zu geben. Ich selber arbeite erfolgreich mit einem Verfahren, bei dem Gefühle und Anspannungen in innere Bilder übersetzt werden. Das können ADHSler intuitiv. Schauen sie mal auf www.emoflex.de und dort auf Innerer Raum. Das ist eine gute Stabilisierungsübung.

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