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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

ich leide seit jahren an wach und schlafst rungen. ich habe

Kundenfrage

ich leide seit jahren an wach und schlafstörungen. ich habe seit 15 monaten kein wach-schlafrythmus mehr. habe fast 2-3 jahre schlaftabletten genommen(zolpidem), hab dadurch eine abhängigkeit entwickelt gehabt, bin aber seit genau 12 monaten klien, habe ein jahr fast nur im bett gelegen und bin nur zu behörden gegangen und einkaufen und habe andere dinge erledigt. seit knapp 2 monaten steh ich nun regelmäßtg wieder auf, erledige auch 2 bis 3 tage dinge, bin über 3 bis 6 stunden unterwegs, jedoch ein schlafrythmus stellt sich einfach nicht ein. hab angst das ich das nicht mehr hinbekomme, war schon im schlaflabor und konnte nachgewiesen weden, dass ich störungen massiv habe, aber werde immer nur mit dem problem allein gelassen, soll mich auspauern und sport machen, bin aber knülle über den tag, schlapp und leide unter depressioen. was soll ich machen und kommt der schlafrythmus wieder zurück und wielange kann es dauern, ich bin verzweifelt und denke manchmal auch sogar an selbstmord nach. MfG Fr. Corinth
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Der Schlafrhythmus selber wird durch das Schlafhormonon Melatonin gesteuert. Wenn die Schlafphasen immer unregelmässiger werden, verstellt sich quasi die innere Uhr total. Statt bei Einbruch der Dunkelheit wird dann Mitten in der Nach das Melatonin ausgeschüttet. Da hilft es aber auch nicht, dafür ist man dann morgens totmüde.
Daneben spielen aber auch regelmässige Mahlzeiten und natürlich auch Aktivitäten an der Sonne bzw überhaupt sowas wie eine Tagesstrukturierung eine Rolle .

Was kann man also machen :

1. Mindestens 30 min Sonne am Tag oder alternativ eine sog. Lichttherapielampe (mit über 10000 Lux) tagsüber
2. Melatonin 30 min vor dem Schlafen, wobei die Zeit immer gleich sein muss.
Melatonin gibt es entweder als Nahrungsergänzungsmittel im Internet oder Italien und Holland oder aber als Circadin 2 mg (aber eigentlich erst wenn man über 55 Jahre ist)
3. Valdoxan ist ein Antidepressivum, das ebenfalls den Schlafwach-Rhythmus positiv beeinflusst. Das könnte eine Idee sein, wenn Depressionen auch eine Rolle spielen
4. Medikamente wählen, die eher günstig auf den Schlaf wirken und den Schlaf nicht noch weiter zerstören . Also Schlafmittel absetzen, dafür lieber Trimipramin oder ggf. Mirtazapin (Antidepressiva).

Wie lange das dauert ist aber schwer zu sagen. Sollte diese Methode nicht greifen, liegen häufig angstaute emotionale Last vor. Ich stelle mir dabei den Schlaf wie ein Schwimmbecken vor, in das über den Tag emotionale Belastungen an den Boden sinken. In der Nacht müsste da nun ein Tauchroboter ausreichend tief und lange abtauchen und sauber machen. Wenn das System gestört ist, sammelt sich zu viel Dreck an. Man ist dann nicht nur depressiv, sondern auch tagsüber nicht ausgeruht (weil der Job des Schlafroboters nicht gemacht wurde, ist der dann quasi im Dauermodus). Hier kann man mit einem pfiffigen Verfahren (leider nicht allgemein zugänglich) über die Übersetzung von Belastungen in Bilder und Augenbewegungen den Schlafroboter immitieren. Siehe www.emoflex.de

webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
sie haben nicht auf meine frage geantwortet, wie lange kann es dauern, wenn ich die schlafhygiene einhalte und meinen körper belaste, bis der wach- schlafrythmus wieder zurück kommt? bitte kongret antworten. danke.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das kann ich nicht vorhersagen. Zwischen wenigen Tagen undmehreren Wochen. Ihr Problem ist ja sehr chronisch, da muessen ggf Experten fuer Schlafmedizin ran