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Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2012
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Mein Vater 64 Jahre alt wurde im Oktober am Herzen opperiert

Kundenfrage

Mein Vater 64 Jahre alt wurde im Oktober am Herzen opperiert infolge eines übergangenen Herzinfaktes.
Er hat diese OP gut überstanden. Folgeerscheinungen machen unserer Familie das Leben schwer. Mein Vater war aktiver, staker Raucher bis zur OP. Kann er an Entzugserscheinungen leiden? Sicherlich kommt er körperlich schneller an seine Grenzen, kann aber trotzdem alles tun, braucht keine fremde Hilfe.
Dennoch ist er so unzufrieden mit sich und lässt es andere Spüren (gemein, gehässig,eingeschnappt, desinteressiert). Die Angst, das Jahr nach der OP (wie in Medien beschrieben)nicht zu überstehen steckt tief.Die Situation auf Arzttermine lange zu warten, interprätiert er als geringe Wertschätzung dem Menschen gegenüber.

Wie kann man damit umgehen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wie kann man damit umgehen?

Sie machen im Prinzip schon alles richtig und haben auch das Problem erkannt: Sein Leben hat sich total geändert, er muss über sich und sein Leben nachdenken, was er möglicherweise nicht gern tut, den bei der Gelegenheit erkennt man meist Dinge, die man besser anders gemacht hätte. Das ist das, was an ihm nagt und niemand kann ihm dieses "Bilanz ziehen" abnehmen, das muss er mit sich ausmachen, darum ist er gemein etc.

Sie sollten ihm in kleinen Schritten an konkreten Beispielen deutlich mache, wo seine Grenzen gegenüber den anderen Familienmitgliedern sind. Er solle spüren, was noch toleriert wird und wo Sie von ihm etwas anderes erwarten als er jetzt tut. Tenor: Ich verstehe, dass Du unzufrieden bist. Wenn ich Dir helfen kann, tue ich das gern. Sag mir, was ich tun kann und ich werde es tun. Aber bitte hör auf, schlechte Laune zu verbreiten. Es ist für uns kaum möglich in einem Zimmer zu sein, ohne dass wir uns schlecht fühlen. Ich möchte das gern ändern, genauer gesagt, möchte ich bitte, dass Du das änderst. Ich möchte bei Dir sein und nicht aus dem Zimmer gehen müssen, weil ich die schlechte Atmosphäre nicht ertrage.

Arzttermine: Ich verstehe Deinen Frust, ich teile ihn sogar ein Stück weit, aber das bringt uns nicht weiter. Abgesehen davon geht es anderen genau so wie uns. Mach einen Vorschlag, wie es anders gehen soll oder lass es uns dabei bewenden.

Können Sie damit etwas anfangen?

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf

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