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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Mein Sohn hat sein Frau (21 Jahre) gestern in die Psychatrie

Kundenfrage

Mein Sohn hat sein Frau (21 Jahre) gestern in die Psychatrie einweisen lassen - 4 Tage nicht geschlafen, unrealistische Verschwörungstheorien gegen sich, keiner kam mehr an sie ran - wie kann ich beiden helfen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen !

Zunächst klingt es nach ihrer Schilderung nach einer psychotischen Episode mit sog. paranoiden Inhalten. Schlafmangel bzw. Veränderung typischer Persönlichkeitseigenschaften und Rückzug sind typische Vorwarnzeichen einer solchen Entwicklung.

Man muss jetzt im Rahmen der Akutbehandlung schauen, was da wirklich dahinter steht. Vom Alter und der Schilderung muss man an das erstmalige Auftreten einer paranoiden Schizophrenie denken.

Dies wäre mehr oder weniger eine Hirnstoffwechselerkrankung, die aber ein Zusammenwirken von Veranlagung (Diathese) und Stress bzw. Lebensproblemen beinhaltet.

Ob nun hoher Leistungsdruck oder Erwartungen eine Rolle spielen, wird man sehen müssen. Es gibt sicher auch sog. Anpassungsstörungen, die zu einer ähnlichen Dekompensation führen.

Zunächst können Sie nur warten. Die junge Frau wird vermutlich zunächst mit einem angstlösenden Medikament (Tavor = Lorazepam) und dann mit einem sog. atypischen Neuroleptikum behandelt. Im Rahmen von Angehörigengesprächen bzw. Informationen werden dann Verhaltensmaßregeln im Umgang mit der Erkrankung erarbeitet.

Auch wenn es jetzt natürlich viel zu früh ist, von einer Schizophrenie zu sprechen, gute Informationen erhalten sie u.a. hier :

http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/npin/npinkrankheit/show.php3?id=50&nodeid=24

und hier http://www.kns.kompetenznetz-schizophrenie.info/?q=node/8

Häufig tritt ja nur eine einzige Episode auf. Wichtig wäre, keinen emotionalen Erwartungsdruck weiter aufzubauen und sie in der Einnahme der notwendigen Medikamente zu unterstützen und nicht aus falschen Vorbehalten gegen Medikamente dagegen zu sprechen.
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gern geschehen ! Fragen sie gerne (auch kostenlos) nach, wenn sie weitere Auskünfte zur Situation haben, bzw weitere Fragen haben !

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