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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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Frage meine Tochter, 27 Jahre, 8. Monat. hat schwerste Depressionen der

Kundenfrage

Frage: meine Tochter, 27 Jahre, 8. Monat. hat schwerste Depressionen:der Vater des Kindes lebt im Ausland und hat nach Verkündung
der Schwangerschaft kein Interesse mehr an ihr oder am Baby gezeigt, sie wird damit nicht fertig, bricht noch immer, offenbar aus Kummer
und ich fürchte, dass das immer schlimmer wird und dann noch, wenn sie mit dem Kind alleinerziehend sein wird, obwohl die gesamte Familie hinter ihr steht, die Oma das Kind voll betreuen kann und es keine sonstigen Probleme gibt. Es ist die Enttäuschung und die Lebensangst, dass sie das allein nicht schafft - obwohl sie nicht allein ist.iMMER WIEDER hat sie versucht, den Kindesvater umzustimmen, aber er und
dessen Familie sind eigentlich zu vergessen, er arbeitet nicht und ist völlig unreif ( 32 Jahre) sie hat es sogar mit Hypnose versucht,
aber es geht ihr immer schlechter, sie steigert sich da richtig rein. Es gibt keine wirtschaftlichen Probleme.Sie hat auch tollen Beruf
es gab leider vorher einige Tragödien, Vater gestorben, andere Kümmernisse. Es hat sich daher gehäuft und die Familie weiss nicht
mehr, wie wir noch helfen könnten. Wir buchen auch Schwangerschaftsmassage, was nur geht, aber es wird beängstigend schlimmer.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das klingt in der Tat nach einer schweren Depression und wenn es so ist, werden Sie als Familie Ihrer Tochter vermutlich nicht ausreichend helfen können. Es wäre wichtig, dass Ihre Tochter professionelle Hilfe bekommt. Ein erster Schritt wäre, mit Ihrer Tochter zum Neurologen zu gehen, damit diese Frage geklärt wird und dieser ggf. die notwendigen Schritte einleitet.
Möglicherweise braucht Ihre Tochter sogar Abstand zu Ihnen und der Familie, um sich ihrem Kind mehr zuwenden zu können und sich auf die Mutterrolle vorzubereiten. Sie kümmern sich wirklich perfekt, aber die Aggressivität könnte ein Zeichen dafür sein, dass Ihre Tochter Ihre Zuneigung im Moment nicht annehmen kann.

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
sie hatte sogar dreimal Hypnose beim Psychotherapeuten...
ich würde sie überall hinschicken..aber weiss nicht wohin, weil die
Geburt ja in cirka 4 Wochen bevorsteht und sie mehrmals täglich
erbricht, hat aber NICHT hyperemesis gravidarum, hat supere Gynäkologin in Wien und jegliche Hilfe.
ich versuche schon andere Single Mütter zu finden, aber das muss von ihr kommen. Dieser Mann war eine schwere Enttäuschung, das Kind war
gewollt und in der 12 Woche hatte er es sich überlegt. Haben 3D und
4D Ultraschallfotos gemacht auch für ihn, aber er ist nicht ganz
zurechnungsfähig und macht sie völlig fertig.
zu viele Medikamente darf sie ja auch nicht nehmen sie ist richtig in Panik, obwohl sie weiss, dass ich den Kleinen jederzeit rund um die
Uhr betreuen kann, finanzielle Probleme gibt es auch keine.
ich fürchte nachher auch noch eine Wochenbettdepression.
die Wohnung ist voll mit Babysachen und sie hat sich auch schon sehr
gefreut aber seit drei Tagen ist es fürchterlich dann hat sie auch Schimpfattacken fürchterliche, kann man gar nicht wiedergeben.
ich muss halt dann weiter in Wien Ausschau halten ob ich noch andere Therapien finde...
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.
ein Besuch beim Neurologen ist ein Besuch beim Arzt, den können Sie jederzeit machen, unabhängig davon ob Sie schon beim Psychotherapeuten war.
Man muss sich um Mutter und Kind kümmern, auch jetzt schon. Das Kind im Bauch ist praktisch fertig, man könnte also jetzt auch schon bestimmte Medikamente verordnen, ohne dass das Kind leiden würde. Mehrfach tägliches Erbrechen ruiniert die Reserven des Körpers. Wenn man der Mutter hilft, hilft man auch dem Kind.
Intuitiv würde ich sagen, Ihre Tochter sollte allein zum Neurologen gehen und sich zu ihren Möglichkeiten beraten lassen. Eventuell wäre auch der Gynäkologe ein guter Ansprechpartner. Gerade weil es Wochenbettdepressionen gibt, können Gynäkologen oft Depressionen gut erkennen und auch Ansprechpartner nennen.

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
was ich suchen würde, wären Vorschläge, w ie konkret man hier
helfen könnte, wir haben tolle Gynäkologin. aber ändert nichts,
weil von früh bis spät immer diese Angst bleibt, allein zu sein,
diese Traurigkeit, dass man so enttäuscht wurde und sich so getäuscht hat.wie mitgeteilt, haben wir auch Psychotherapeuten siehe Hypnose
etc...wir würden konkrete TIPS brauchen,w ie man damit im Alltag
umgeht. sicher gibt es viele Single Mütter, die es geschafft haben.
medizinisch sind wir bestens versorgt, hier muss der SEELE mehr
geholfen werden. Im 8 Monat kann man kaum mehr verreisen, sie war allein beim Neurologen. Alle Ihre Ratschläge kennen wir von unserer praktischen Ärztin. leider kam kein konkreter Rat vom Neurologen, w i e man
so was angeht.
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

ich verstehe Ihren Wunsch, aber es wäre fahrlässig, wenn ich aus der Ferne, ohne Ihre Tochter zu kennen, einen konkreten therapeutischen Rat geben würde - es ist im Übrigen auch verboten. Ich kann also nur das tun, was ich getan habe: Meinen Eindruck, der aus Ihrer Schilderung resultiert, in Empfehlungen umsetzen, was als nächstes sinnvoll wäre.

Ich verstehe Sie, dass Sie sich etwas anderes wünschen, aber das ist auf diesem Wege nicht möglich. Ich bitte um Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Dr Schaaf...gewünscht hätte ich mir nützliche
Tips...die ungefährlich sind, dass man fachkundige Hilfe suchen muss, ist ja eh klar.
Leider halte ich das so für überflüssig und sinnlos...
das kann ich auch aus einem Medizinjournal runterladen.
Das trifft nicht SIe persönlich, aber was mir geraten wurde, ist
so allgemein und ohnehin für Jeden klar, dass das sinnlos war.

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag !

Sie möchten verständlicherweise "nützliche" Tips. Aber das Ziel ist gar nicht klar, ausser : es soll ihr besser gehen.

Ihre Tochter ist in einer peripartalen Depression, d.h. in der Schwangerschaft sind depressive Symptome aufgetreten. Hier spielen eine ganze Reihe von Faktoren rein. Empfehlenswert finde ich hier folgende Webseite , die auch eine Liste von ehrenamtlichen "Beratern" auflistet. Leider aber wohl nur in Deutschland, nicht in Wien selber. Da kenne ich mich leider auch mit Ansprechpartnern nicht so aus. Ggf. kann der Verein aber dennoch helfen.
Entschuldigung, wenn ich es so deutlich schreibe : Aber ihre bisherigen Versuche gleichen irgendwie einem wildgewordenen Hühnerhaufen. Verständlich aus der Not heraus. Was um alles in der Welt sollte Hypnose und was für ein Therapeut macht sowas in dieser Situation und wofür ?
Ihr Tochter benötigt entweder eine Frauenärztin, die sich auch mit psychischen bzw. psychosomatischen Fragen auskennt oder aber einen Psychiater, der verständnisvoll ist. Profis und keine Quacksalberei.

Es kann sein, dass man derzeit keine "hilfreichen Tips" geben kann. Was erwarten sie da auch ? Natürlich hilft hier eher gesunder Menschenverstand bzw. Empathie und Zuwendung als eine "Wundertherapie". Aber auch mal Grenzen setzen beim Jammern. Das sollte professionell unterstützt werden, wenn sie sich als Familie verständlicherweise da hilflos fühlen.

Pragmatisch muss man erstmal die nächsten Ziele festlegen. Dazu gehört, dass das Umfeld ihrer Tochter beruhigt wird. Sonst erlebt sie den "Hühnerhaufen" ja tagtäglich und fühlt sich noch schlechter, weil sie sich depressiv die Schuld dafür gibt.

Wenn der Vater derzeit nicht will, will er nicht. Das mag sich ja ändern. Aber wenn der Kerl jetzt käme, würde es auch nicht besser. Diese Baustelle ruhen lassen. Überhaupt : Alles was Aufregung macht, weg damit in eine Kiste packen, die man später beackert.

Klären muss man, ob sie so weiter ambulant behandelt und betreut werden kann oder jetzt eine stationäre Behandlung erforderlich ist.

Sie übernehmen die Gedanken der Sinn- und Hoffnungslosigkeit ihrer Tochter, merken sie das ? Damit verschlimmbessern sie aber das Problem. Die Abwertung der richtigen Ratschläge von der Kollegin Schaaf sind da ein Beispiel, genauso wie sie eben die anderen Ratschläge des Neurologen als nicht ausreichend hilfreich empfunden haben. Es mag ja sein, dass es nicht ausreichend ist. Aber jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Der Perspektivenänderung. Also raus aus der Sichtweise, was nicht geht sondern als erste Perspektive die Geburt. Bzw. ggf. als erste Maßnahme der Kontakt mit einem Facharzt und Psychotherapeuten in diesem Bereich bzw. der Selbsthilfe.
Dann weiterschauen.


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webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
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