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Psych1967
Psych1967, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 125
Erfahrung:  Verhaltenstherapie Psychologie
55160262
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Psych1967 ist jetzt online.

hallo, mein sohn ist 8 jahre wird im m rz 9 jahre. vor ca.

Kundenfrage

hallo, mein sohn ist 8 jahre wird im märz 9 jahre.
vor ca. drei monaten ist er alleine von der schule nach hause gegangen, er wurde von einem mann verfolgt und gejagt, mein sohn ist schreiend weggelaufen, bis nach hause. es stellte sich herraus das der mann in unserer nähe wohnt und wohl eilig seine kinder aus dem kindergarten abholen wollte. seid dem aber hat mein sohn panische angst alleine in die schule und wieder nach hause zu gehen, alleine auf keinen fall, er braucht unbedingt begleitung.nachts hat er mitlerweile auch albträume,und
habe mich auch vor einem monat von meinen mann getrennt, wohne aber einen km nur von meinem mann entfehrnt wo der kleine ohne mich auch nicht am wochenende schlafen möchte. mein sohn ist auch sehr sehr schüchtern. traut sich nichts zu, und ist gefangen in seiner angst. wie kann ich ihm helfen?????
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Psych1967 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag!
Hallo, um das Trauma das der Kleine erlitten hat zu beheben oder zu verbessern werden Sie wohl viel Geduld und auch professionelle Hilfe eines Psychologen benötigen. Sie werden Ihn in der kommenden Zeit begleiten müssen und Ihm immer wieder beweisen das nichts passiert. Wenn Sie Ihrem Kind zuhören, Anteilnehmen, Verständnis entgegen bringen bewirken Sie etwas Positives. Sie sollten Wert darauf legen, daß Ihr Kind bei der Angstverarbeitung Lösungsvorschläge mit einbringt.

Das Problem kann auch nur vom Kind selbst gelöst werden, da Sie als Eltern oft nur mit ihren eigenen Möglichkeiten aufwarten, d.h. zu gesprächs- und vernunftbetont. Elterliche Lösungsvorschläge werden auch oft mit Widerstand und Blockaden aufgenommen. Ihr Kind hat aber gerade andere, ihm besser angepaßte Möglichkeiten zur Verfügung: Spiel, Magie und Ritual. Diese ureigensten Verarbeitungsfähigkeiten sollten auch von Ihnen genutzt werden.
Eine gelungene Angstverarbeitung ist dann gegeben, wenn Ihr Kind sich konstruktiv beteiligen kann und wenn es in seinen Problemlösungskompetenzen Forderung, Förderung, Ermutigung und Stärkung erfährt.

Sollte Ihrem Kind, nichts daran liegen, die Angst zu reduzieren bzw. abzubauen, benutzt es die Angst unbewußt, um etwas anderes zu erreichen: z.B. um mehr Aufmerksamkeit zu erzielen, Schuldgefühle oder Ohnmachtsgefühle zu produzieren. Es ist leider so, daß Ängste schnell entstehen und teilweise langsam vergehen. Auf die Schnelle wird man die Angst nicht loswerden. Jedes Kind besitzt seine eigene Geschwindigkeit (Temperament hat sehr viel Einfluß) und seine spezifische Vorgehensweise, was akzeptiert werden sollte.

Geduld und Nachsicht sind erforderlich. Das Kind muß in seiner ganz speziellen Eigenart akzeptiert und geliebt werden. Sobald Kinder fühlen, daß sie trotz ihrer Schwierigkeiten, die sie den Eltern machen, geliebt werden, entwickeln sie Selbstbewußtsein und Urvertrauen.

Ich denke diese Dinge werden Sie dann mit Ihrem Kind und dem Psychiater bearbeiten können.
Experte:  Psych1967 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo, habe Ihnen vor einiger Zeit auf Ihre Frage geantwortet. Da ich nichts mehr von Ihnen gehört bzw. gelesen habe, gehe ich davon aus das alle Fragen ausreichend beantwortet wurden und Ihnen geholfen wurde. Daher bitte ich Sie auch mir zu helfen und die Antwort zu akzeptieren und meine Mühe damit zu honorieren. Danke!