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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

ich (projektmanagerin vollzeit) bin derzeit zum zweiten mal

Kundenfrage

ich (projektmanagerin vollzeit) bin derzeit zum zweiten mal innerhalb von 12 monaten wegen hörverlust+tinnitus krakgeschrieben. speziell diesmal fühlte ich mich die wochen vorher extrem ausgebrannt und am ende meiner kräfte, konnte lediglich dienst nach vorschrift erledigen, und das immer schlechter.

nun meine frage: wäre es ratsam, eine auszeit, vielleicht in form einer kur, zu machen? wie lange würde es mindestens dauern, bis ich wieder im vollbesitz meiner kräfte wäre? ich versuche bereits seit längerem, gegenzuwirken, aktiv meine freizeit zu gestalten, mir stress fernzuhalten, sport zu treiben, aber ich schaffe den ausgleich nicht mehr aus eigener kraft...
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Ich habe selber mal für einige Zeit auf einer Schwerpunktstation für Tinnitus in einer Rehaklinik gearbeitet und kann Ihnen daher nur zustimmen. Allerdings ist es meist so, dass in Tinnitusschwerpunkten der sog. dekompensierte Tinnitus im Vordergrund steht. Es also um Krankheitsbewältigung geht. Viele Klienten mit einem sog. kompensierten Tinnitus kommen zwar im Alltag mehr oder weniger mit dem Tinnitus zurecht, haben aber grosse Kraftverlust dadurch und eben Kommunikationsstörungen.

In aller Regel würde eine Reha wohl so 6 Wochen dauern. Allerdings würde ich nicht versprechen wollen, dass sie dann schon im Vollbesitz ihrer Kräfte sind.

Gute Kliniken für Tinnitus finden sie beispielsweise in Prien am Chiemsee (Roseneck) und in Arolsen in Hessen. (jeweils Schön-Kliniken).

Gute Besserung !
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

ok, danke XXXXX XXXXX!

 

mir macht derzeit auch eher der hörverlust zu schaffen als der (bestehende) tinnitus. seit letztem dienstag bin ich halbtaub, ohne veränderung.

 

meine kraftlosigkeit ist das eigentliche problem. ich bin absolut nicht mehr belastbar. wäre es dann sinnvoll, in richtung burnout zu schauen, und würde die bewältigung eines burnouts dann auch so lange dauern? 6 wochen hören sich einerseits realistisch an - so wie ich mich grad fühle - aber die meisten angebotenen kurmaßnahmen dauern doch nur 3 wochen, oder?

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Man sollte natürlich genauer objektivieren, ob es ein Hörverlust ist, den man mit einem Hörgerät ausgleichen kann / muss. Es gibt aber eben auch eher eine dissoziative Schwerhörigkeit. Da schaltet das Gehirn die Hörwahnrnehmung ab. Die Kraftlosigkeit kann sehr viele Gründe haben. Ich selber arbeite da sehr ungewöhnlich mit einem Verfahren über innere Bilder (siehe www.emoflex.de). Ich stelle mir das Problem von Burnout manchmal wie eine Art Festplatte vor, die mit emotionalen Erlebnissen zugemüllt ist und mal defragmentiert werden müsste. Oder eine Wassermühle, die nicht mehr richtig rund läuft.

Auf jeden Fall brauchen sie im Augenblick übermässig Kraft und können die nicht richtig in "Leistung" umsetzen. In einer Reha wird da schon auch genauer hingeschaut, wenn es eine psychosomatische Klinik wie Roseneck ist.

Eine Kur würde 3 Wochen dauern, eine Rehabilitationsmaßnahme aber in aller Regel mindestens 6 Wochen. Ist ein etwas anderes Antragsverfahren.


webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank! Ja, defragmentieren klingt wohl ganz treffend... Ich werde mir auch mal die Webseite anschauen.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Viel Erfolg dabei und melden Sie sich gerne mit Rückfragen falls es Unklarheiten gibt

Gute Besserung !

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