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Dr. med. St. Berghem
Dr. med. St. Berghem, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 159
Erfahrung:  15 Jahre Erfahrung in stationärer psychosomatischer Rehabilitation Erwachsene und Kinder
65728183
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Dr. med. St. Berghem ist jetzt online.

Ich weiss mir bald keinen Rat mehr. Habe seit ungef hr 2 Jahren

Kundenfrage

Ich weiss mir bald keinen Rat mehr. Habe seit ungefähr 2 Jahren Missempfindungen an beiden Beinen. Besonders zum Tages ende hin. Von meiner Neurologin wurden auch schon die Nervenleitung an beiden Beinen gemessen. Und Störungen festgestellt. Bekam danach Madopar Depot verschrieben. Kann aber nicht sagen das es besser geworden ist. Seit auch etwa 2 Jahren bin ich bei einem Diabetologen alle 3 Monate zur Kontrolle. Mein Hb1... Wert ist immer grenz-wertig. Liegt bei 6,0-6,8. Habe aber den Verdacht, dass meine Beschwerden evtl. doch vom Zucker her rühren. Habe manchmal mir schon selber Spitzen zum Blutzuckerwert messen gekauft. Und über den Tag verteilt ist der Zuckerwert immer sehr hoch. Liegt zwischen 5,8-mmol-13,8mmol. Mein Arzt reagiert aber nicht, meint nur der morgenliche Wert wäre entscheident. Aber vorher kommen dann die unerträglichen Schmerzen? Reisse mir oft alles von den Füßen, Socken, Bettzeug) Haben Sie einen Hinweis? Vielen herzlichen Dank schon im vorraus.

Gerhard Scheffel
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Scheffel,
Ihre Beschwerden lassen an eine Diabetes-bedingte Polyneuropathie denken, also Beschwerden, die aufgrund der veränderten Stoffwechsellage entstanden sind.
Um die Schmerzen anzugehen, ist ein mehrgleisiges Vorgehen erforderlich: 1) ist eine optimale Blutzuckereinstellung unbedingt erforderlich, und zwar den ganzen Tag, nicht nur morgens (zu erreichen z.B. durch intensivierte Insulintherapie); 2) Durch die Einnahme von Thioctsäure kann darüber hinaus eine wirksame Linderung der Beschwerden erreicht werden (sprechen Sie Ihren Hausarzt darauf an). 3) Ist bei den polyneuropathischen Schmerzen eine überlappende Schmerztherapie sehr entscheidend: eine Kombinationstherapie aus verschiedenen Wirkstoffgruppen wie Antidepressiva (wirken als Schmerzmodulatoren), Antiepileptika und peripheren Schmerzmitteln (z.B. Novalgin) führen zu einer effektiven Schmerzbekämpfung und deutlichen Steigerung Ihrer Lebensqualität. Darüber hinaus sind Vitamin B Komplexpräparate sinnvoll, um die Nervenleitung zu unterstützen. Diese Kombination sollte Ihnen zu einer deutlichen Besserung Ihrer Symptome und wieder zu einem erholsamen Nachtschlaf verhelfen.
Gute Besserung und für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
Sie haben meine Antwort gelesen, bislang aber noch nicht reagiert.
Gibt es weitere Fragen? Diese beantworte ich Ihnen gerne. Ansonsten würde ich mich freuen, wenn Sie meine Antwort durch das Anklicken von "Akzeptieren" honorieren würden. Danke!
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
Sie haben meine Antwort gelesen, bislang aber noch nicht reagiert.
Gibt es weitere Fragen? Diese beantworte ich Ihnen gerne. Ansonsten würde ich mich freuen, wenn Sie meine Antwort durch das Anklicken von "Akzeptieren" honorieren würden. Danke!
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Dr.med. Leinung,

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Sie deckt sich mit meinen Vermutungen. So werde ich mir schnellstens einen Termin bei einem Diabetologen meiner Wahl einholen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre zu mindestens der Weg für eine Behandlung frei. Der Umstand an der Altersdiabetes( bin 58 Jahre alt) erkrankt zu sein ist jedoch auch nicht so einfach ,,wegzustecken,,,wie man so sagt. Es gibt aber immer noch schlimmere Lebensereignisse. Durch den erkrankten Stoffwechsel geht es mir auch oft nicht so gut. Unwohlsein und Abgeschlagenheit könnten sich sicherlich auch aus dem Zusammenhang ergeben und erklären? Herzlichen Dank noch einmal für Ihre Bemühungen.

Herzliche Grüße

Gerhard Scheffel
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag Herr Scheffel,

selbstverständlich kann sich die Abgeschlagenheit auch aus dem entgleisten Stoffwechsel heraus ergeben.
Umso wichtiger ist eine adäquate Blutzuckereinstellung. Zusammen mit regelmäßigen Spaziergängen (glücklicherweise läßt der Frühling nicht mehr allzu lange auf sich warten) und einer ausgewogenen Ernährung (nicht so viel Obst, dafür frisches Gemüse, weißes statt rotes Fleisch, Meiden von Genußgiften wie Alkohol und Nikotin) sollten Sie rasch Ihre Vitalität wiedererlangen.

Gute Besserung für Sie!