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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Hallo, meine Tochter wird in 2 Monaten 17 und hat 10 Jahre

Kundenfrage

Hallo, meine Tochter wird in 2 Monaten 17 und hat 10 Jahre Vollzeitschule besucht. Momentan macht sie BVJ, welches sie aber in diesem Schuljahr nur 7 Wochen besuchte. Angeblich kommt sie nicht mit Jugendlichen klar und hat ausserdem keine Ahnung von Mathe. Sie hat eine nachgewiesene Lernbehinderung und einen IQ von 86. Psychologen und Therapeuten raten uns, sie auch gegen ihren Willen in die KJP zu fahren. Sie war mit 12 Jahren stationär für 4 Wochen in der KJP wegen Trennungsangst mit Schulverweigerung. Sie weigert sich mit Händen und Füßen, in die KJP zu gehen. Sie will aber auch sonst nirgendwo hin, auch im Privatbereich. Sie hat auch keine Freunde. Wie sollen wir uns verhalten. Es fällt uns wahnsinnig schwer, sie in die KJP zu schicken.
Anzumerken ist noch, dass die Eltern seit 5 Jahren geschieden sind.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag !

Was genau ist JETZT der Anlass aktiv zu werden, wenn sie in diesem Schuljahr gerade mal wenige Wochen die Schule besuchte ?

Wenn ich Sie richtig verstehe, besteht eine langanhaltende Probelmatik, u.a. mit einer Dyskalkulie (Rechenschwäche) einer Grenzbegabung, die aber locker für das BVJ reichen würde und einer Schulverweigerung.

So richtig ich es finde, dass man deutlich macht, dass Schulverweigerung nicht geht, so wenig verstehe ich den Ansatz KJP.

Sie müsste dort ja gegen ihren Willen hin. Also ein Unterbringungsbeschluss durch das Familiengericht auf eine geschlossene Station. Jeder Oberarzt oder Chef der KJP wird sich mit Händen und Füßen dagegen wehren. Einmal, weil es gar keinen Platz gibt, dann aber auch ,weil es keinen Sinn macht. Sie können sie gerne in die Klinik fahren (wenn sie sie ins Auto bekommen). Nehmen sie die Therapeuten gleich mit, damit die auch einen Eindruck von der Realität bekommen (arbeiten die sonst mit verhaltensauffälligen Jugendlichen ?)

Dieses Problem muss über Jugendamt / Jugendhilfemaßnahmen gelöst werden. Erstmal müssen Sie oder aber ein Schulbegleiter sie täglich in die Schule begleiten und aufpassen, dass sie dort bleibt. Oder aber sie muss die Schule verlassen (sie ist ja nicht mehr schulpflichtig). Dann wäre über das Jugenamt zu prüfen, ob sie in eine Jugendhilfemaßnahme kommt.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der genaue Anlass, jetzt aktiv zu werden, ist die Schulverweigerung. Wir leben in Bayern und haben 9 Jahre Vollzeitschulpflicht + 3 Jahre Berufsschulpflicht, oder 1 Jahr BVJ. Desweiteren möchten wir natürlich, dass unsere Tochter irgendwann selbstständig leben kann. In die Schule bekommen wir sie nicht, dass heisst, wir müssten körperliche Gewalt anwenden. Aber dass wäre kontraproduktiv für ihr Selbstvertrauen. Welche Therapie schlagen Sie uns vor. Wenn sie beispielsweise bei Ihrer Verhaltenstherapeutin "Menschen ansprechen" üben soll, geht sie erst garnicht hin. Können wir sie überhaupt gegen ihren Willen und ohne Beschluß in die KJP schicken? Wir setzen uns selbst sehr unter Druck und wissen nicht mehr weiter. Wir habne natürlich Angst, das unsere Tochter nie selbstständig wird bzw. langfristig psychische Schäden nimmt. Sie persönlich hat keinerlei Leidensdruck und ist auch recht zufrieden, teils sogar fröhlich.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Eine rechtliche Grundlage für eine KJP-Behandlung sehe ich nicht, wenn sie nicht freiwillig will. Natürlich haben sie das Aufenthaltsbestimmungsrecht und Gesundheitsfürsorge. Aber die ist hier nur auf einer geschlossenen Station durchzusetzen. Das wird nie im Leben was ! Sie können sie da hinschicken, sie muss dann da aber nicht bleiben. Und ich bezweifele mehr als stark, dass die KJP sie dabehalten will. Warum auch ????? Mit welchem Ziel ??????

Ich sehe überhaupt keinen therapeutischen Ansatz im Sinne von kinder- und jugendpsychiatrischen Maßnahmen sondern einen sozialpädagogischen bzw. erzieherischen Auftrag. Zugegeben, ich bezweifele, dass das jetzt durchzusetzen ist.

In vielen Städten gibt es spezielle Schulpsychologien oder Anlaufstellen für Schulverweigerung. Im Falle ihrer Tochter bezweifele ich aber irgendwie, dass eine Phobie = Angst dahinter steht. Ihre Tochter kann das locker aussitzen, wenn die Erwachsenen so hilflos sind.

Sie hat eine Verweigerung. Diese Verweigerung ist entweder eine Machtfrage, mit der sie irgendwas erreichen will. Oder aber es ist eine Art "Traumatisierung" durch immer und immer wieder ablaufende bzw. reaktivierende Muster.

Was sagt das Jugendamt ?

Erstmal gehören alle beteiligten Erwachsenen an einen Tisch und raus aus diesem Alarmzustand. Die Therapeuten sollten mal sinnvolle Pläne vorschlagen. Ehrlich gesagt bzw. geschrieben : So einen dämlichen Vorschlag wie KJP-Aufenthalt kommt eigentlich nur dann, wenn es sich um eine Berufsanfängerin handelt, die selber nie in einer KJP gearbeitet hat.

Erstmal müssen die beteiligten Lehrer, die Eltern , Therapeutin, Vertreterin vom Jugendamt und ggf. Arzt / Kinderpsychiater sich einig sein. Erst wenn sie als Erwachsene einen gemeinsamen Plan haben, dann bitte am Kind auslassen und bitte keine Aufträge geben, die unmöglich sind bzw. sofort an der Realität scheitern (siehe KJP).


Die Botschaft muss sein :

Die Schule ist die bestmögliche aller Schulen.
Da gehst du hin und wenn sonst die Welt untergeht. Wir lassen alles stehen und liegen, bis du es geschaft hast, dort hinzugehen und zu bleiben.

Therapie heisst hier : Einen gemeinsamen Plan fassen und dann durchführen.
Leider kann ich aber nicht nun die einzelnen Schritte aufzeigen bzw. vorwegnehmen, so gerne ich das auch wollte. Sie können ja spasseshalber mal in der KJP anrufen, dann ist dieser Plan zumindest schnell vom Tisch !
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung: Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wir waren bis vor 1/2 Jahr in der Ambulanz der KJP, die sich jetzt allerdings zurückgezogen hat, nachdem wir nicht einweisen. Genauso hat das Jugendamt die Jugendbeihilfe gestrichen. Wir wissen nicht mehr weiter. Wir wollen nur das Beste für unsere Tochter, sie ist nämlich eine ganz Liebe, aber halt abgebrüht.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wir waren bis vor 1/2 Jahr in der Ambulanz der KJP, die sich jetzt allerdings zurückgezogen hat, nachdem wir nicht einweisen. Genauso hat das Jugendamt die Jugendbeihilfe gestrichen. Wir wissen nicht mehr weiter. Wir wollen nur das Beste für unsere Tochter, sie ist nämlich eine ganz Liebe, aber halt abgezockt. Kann man uns unsere Tochter wegnehmen. Welche Konsequenzen hat das für uns, wenn sie weiterhin alles verweigert. Welche Schulpflicht hat sie wirklich. Welche und vorallem von wen können wir noch Hilfe erwarten oder fordern.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
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