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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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Meine Mutter leidet zeit Jahren unter Depressionen, l sst sich

Kundenfrage

Meine Mutter leidet zeit Jahren unter Depressionen, lässt sich leider nicht helfen. Wird manchmal auch agressiv, dann fängt sie wieder an zu weinen. Es ist egal was man macht es ist immer falsch.Habe mit unseren Hausarzt gesprochen usw. aber wenn sie nicht selber etwas macht geht das natürlich nicht. Habe mir auch viele Bücher über das Thema besorgt,ich komme einfach nicht weiter. Sie ist Körperlich gesund aus die Krankheiten die sie immer bekommt wenn sie Andere Menschen wehtut. Sie geht auch zu keinen Arzt mit mir der ihr helfen könnte. Es gibt noch viel mehr zuzählen aber es wird zulang. Vielen Dank
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Wie alt ist ihre Mutter ?

Lebt sie allein ?

Leider werde ich natürlich auch keine gute Lösung anbieten können. Wie ihr Hausarzt schon richtig gesagt hat : Eine Therapie ist nur möglich, wenn die Betroffene Person mitmacht bzw. auch Medikamente nehmen würde.

Prinzipiell ist Johanniskraut ja durchaus antidepressiv wirksam, wenn die Dosis über 850 mg dosiert ist (also 2 bis 3 Kapseln). Das wäre ja schonmal nicht schlecht.

Was könnte man sonst machen :
Lichttherapie . Entweder ihre Frau Mutter begibt sich täglich für eine Stunde an die frische Luft (kaum realistisch) oder aber sie schaffen ihr eine Lichttherapielampe an, die dann am besten per Schaltuhr mindestens 30 bis 60 min läuft.

Positive Aktiviäten : Ein Grundbaustein der Verhaltenstherapie ist es, das mindestens eine (positive) Aktiviätät am Tag die Stimmung verbessert. Das ist leichter gesagt als getan. Aber versuchen sie ggf. Hilfskräfte für Ausflüge oder Atkvitäten (Kaffeeklatsch, Shopping, Saune oder Thermalbad) , Zoobesuch etc zu organisieren. Wenn es nicht eine Aktivität am Tag ist, dann vielleicht wenigstens eine in der Woche.

Schlafentzug : Klingt paradox , aber bei einigen älteren Menschen wirkt eine oder zwei "durchgemachte" Nächte in der Woche "stimmungsverbessernd". Sie darf dann aber auch am nächsten Tag nicht vor der üblichen Schlafenszeit ins Bett....


Ansonsten bleibt nur : Sich selber als Angehörige zu schützen. Sie können das Glück für ihre Mutter leider nicht erzwingen, aber sie können selber lernen sich gegen Verletzungen und Vorwürfe im Rahmen ihrer Grunderkrankung zu schützen, damit sie nicht selber depressiv werden.