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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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Hallo, ich wurde vor eineinhalb Jahren mit meinem Roller, besitze

Kundenfrage

Hallo, ich wurde vor eineinhalb Jahren mit meinem Roller, besitze auch einen Autoführerschein angehalten und man hatte mir angeboten eine Urinkontrolle an Ort und Stelle abzugeben. Da die Aufregung zu groß war ging es nicht und ich musste mit auf die Wache. Dort hatte mir der Zart Blut abgenommen. Nach 3 Wochen kam dann das Ergebnis. Es stellte sich nur heraus, das ich Methadon im Blut hatte. Ich muss dazu sagen ich bin seit knapp 9 Jahren im Substitutionsprogramm und bisher nie polizeilich aufgefallen, habe einen festen Job und meine Drogenscreenings sind sauber. Der StaatsanXXXXX XXXXXeß die Anklage fallen, aber die Führerscheinstelle meldete sich 4 Wochen später da ich nicht berechtigt bin ein Fahrzeug zu führen. Hatte 9 Jahre keinen Unfall gebaut und bin auch auf 5 Mml Methadon eingestellt und habe sogar während dieser Zeit an einer Abendschule mein Abitur nachgeholt. Übrigens mit 2,8 was mich sehr stolz machte. Durch meinen Beruf bin ich gehandikapt ich finde es eine Frechheit keinen Widerspruch einlegen zu können ( bei der Führerscheinstelle, da der Sachbearbeiter in meinen Augen willkürlich Entscheidungen treffen kann). Ich weiß einfach nicht weiter und bin angewiesen auf mein Führerschein.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Hier hängt es davon ab, wie lange sie im Substitutionsprogramm sind. In aller Regel ist das Vorgehen der Führerscheinstelle korrekt, sie können aber eine Ausnahmeregelung beantragen wenn sie über 1 Jahr im Substitutionsprogramm sind und nicht durch Alkohol oder Beikonsum aufgefallen sind. Es kann sein, dass dann zusätzlich eine MPU, also eine verkehrsmedizinische Eignungsprüfung gefordert wird.

Einen Rechtsanspruch darauf gibt es so nicht. Aber es gibt genug Erfahrungen damit, dass Methadon-Klienten ihren Führerschein wiederbekommen haben. Zudem ist es auch ein Gebot der Fairness, weil eben Schmerzpatienten unter Opiattherapie ja auch nicht zwangsläufig ihren Führerschein verlieren.

Haben Sie sich von einer Drogenberatung / Substitutionsstelle beraten lassen ?

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