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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Mein Schwager ist nach seiner Scheidung depressiv und Cokain

Kundenfrage

Mein Schwager ist nach seiner Scheidung depressiv und Cokain abhängig geworden. Ich und meine Frau versuchen Ihm zu helfen. Da er kein Deutsch spricht will er zu keinem Arzt gehen. Können wir ihm selbst helfen oder sollten wir nach einem englisch sprachigem Psychiater ausschau halten ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Ihre Hilfsbereitschaft in allen Ehren, aber wie möchten sie ihren Schwager denn retten ?

Haben sie eine Ahnung vom Ausmaß der Kokain-Abhängigkeit ? Ist es eher eine Selbstmedikation gegen Unruhe oder die Depression selber (z.B. bei einer seit der Kindheit bestehenden Unruhe / Hyperaktivität) ? Ist er im Rahmen der Problematik kriminell geworden ?

Selbst bei einem deutschsprachigen Klienten würde ich persönlich mir eine ambulante Behandlung kaum vorstellen können. Kokain ist ein extrem im Gehirn im Belohnungssystem eingreifender Drogenstoff. Wenn er darunter Depressionen hat, dürfte eine Antidepressivabehandlung schon schwierig sein. Dann müsste er einsehen, überhaupt ein Suchtproblem zu haben. Alle weiteren Probleme einer Sucht (Selbstmitleid, Lügen, Stimmungsschwankungen) sowie mögliche Entzugsprobleme wären zu berücksichtigen.

Das ist für "Laien" nicht zu machen und für einen ambulanten Psychiater eigentlich auch nicht. Hier wäre eine stationäre Entgiftung und vermutlich eine anschliessende stationäre Entwöhnungsbehandlung mit gleichzeitiger Behandlung der Depressionen angezeigt.

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