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Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2012
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Hallo! Mein Mann hatte im Oktober 09 einen Herzinfarkt mit

Kundenfrage

Hallo!
Mein Mann hatte im Oktober ´09 einen Herzinfarkt mit 38 Jahren. Musste auch reanimiert werden.
Seit Oktober ´10 leidet er nun an Panikattacken, die durch einen Psychiater medikamentös behandelt werden.
Seit Montag, den 17.01.2011 nimmt er nun Citalopram 20 mg morgends. Vor dem Schlafe nimmt er 50 mg Trimipramin, soll gesteigert werden auf 75 mg in der zweiten und 100 in der dritten Woche. Er ist LKW-Fahrer und muss in Tag- und Nachtschicht arbeiten.
Man riet ihm seine Arbeit nicht zu unterbrechen.
Seine Panik ist nun schon so schlimm, dass er kurz davor ist sich krankschreiben zu lassen. Während der Arbeit hat er Schweißausbrüche, starkes Zittern, Herzschmerzen, Atembeschwerden und Schwindel. Manchmal, so beschreibt er es, fährt er wie "besoffen".
Seit Montag wird es immer schlimmer. Hatte er es am Anfang ca. 10 Minuten, so dauert es heute etwa 4-5 Stunden.
Ich weiß nicht mehr, was man noch tun kann.
Im Oktober war der Auslöser eine Betablockerunverträglichkeit, bei der der Puls unter 35 ging. Alles wurde untersucht, 2x Rufen des Notarztes mit Intensivstation, 2 stationäre Aufenthalte. Umstellen der Medikamente dauerte bis Dezember 2010. Nun kommt das so mit seiner Panik.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag, Ihr Mann braucht offenbar mehr als eine medikamentöse Therapie. Ein Herzinfarkt in so jungen Jahren kann zu tiefgreifenden Existenzängsten führen und danach klingt Ihre Schilderung. Er wäre richtig aufgehoben bei einem Psychiater, Psychologen oder Psychosomatiker. Das Problem ist, dass die Terminvereinbarung meist eine lange Vorlaufzeit erfordert. Lassen Sie sich vom Hausarzt, von der Krankenkasse oder von dem Psychiater helfen, bei dem Ihr Mann derzeit in Behandlung ist. Zur Arbeitsfähigkeit: Eine Krankschreibung ist sicher besser als ein Verkehrsteilnehmer, der seiner Aufgabe nicht gewachsen ist. Nur sollte das nicht dazu führen, dass Ihr Mann zuhause sitzt und sich in seine Hilflosigkeit hineinsteigert.
Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag, Sie haben meine Antwort gelesen. Wie soll es weiter gehen? Mochten Sie weitere Informationen oder möchten Sie die gegebene Antwort akzeptieren? Ich stehe für weitere Fragen gern zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf