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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Guten Abend, meine Partnerin hat sich wenige Tage vor Weihnachten

Kundenfrage

Guten Abend,
meine Partnerin hat sich wenige Tage vor Weihnachten von mir getrrennt. Wir waren fast 10 Jahre zusammen, kennen uns aber schon seit 13 Jahren. Sie war meine Traumfrau und ist es immer noch. Es tut mir weh, wenn ich sie an der Seite Ihres Geliebten weiß. Er ist 21 Jahre älter als sie (61 Jahre) und lebt noch in einer Ehe. Ich bin mir sicher, dass die Frau davon nichts weiß.
Seit Oktober leide ich an starken Depressionen - als hätte ich es gewusst, wie es kommen würde. Letztlich erklärte meine "Ex", dass sie mit dieser Krankheit nicht klarkommt (als Grund für die Trennung). Dass es einen Geliebten gibt, gab sie erst viel später zu.
Ich bin seit 8 Wochen in einer Klinik untergebracht und eine Besserung ist für mich nicht erkennbar. Die Therapien tragen nicht zur Besserung bei. Ich bin vom Charakter her ein sehr "stilles Wesen". Es fällt mir schwer, über mich und meine Gefühle zu reden und es bricht mir jedesmal das Herz aufs neue, wenn ich daran denke, dass ich hier bin und sie sich mit ihm u. a. in unserer alten aber noch vorhanenen Wohnung "vergnügt".
Was raten Sie mir? Ich habe auch schon versucht, meine Sorgen im Alkohol zu ertränken und weiss natürlich, dass dies keine Lösung ist. Ich bin fix und fertig!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend !

Ich arbeite selber als Arzt und Psychotherapeut in einer Psychosomatischen Klinik. Manchmal denke ich aber, dass Worte eigentlich schlecht ausdrücken können, wie MAN(N) fühlt.

Insofern stehen sie zumindest in dieser Erfahrung nicht allein da, dass über den Schmerz der Beziehungstrenung zu reden eigentlich nicht geht. Schon allein, weil sie dann mit so vielen Gefühlen auf einmal konfrontiert wären. Ist es da nicht besser "depressiv nichts zu fühlen" ?

Andererseits wird es darum gehen, eine Neuorientierung oder eine Verarbeitung zu erzielen. Grübeln in Worten oder eine Gesprächstherapie wird sie aber immer und immer wieder in die gleichen Gedankenkreisel werfen, oder ?

Daher mein Vorschlag einen anderen Sinnes- und Wahrnehmungskanal anzusprechen !

Ich arbeite mit meinen Klienten häufig mit inneren Bildern statt mit Worten. Dieser Schmerz, den sie spüren, wenn sie an sie denken. Wenn sie diesen Schmerz in eine Bild-Form bringen sollten, was würde dazu passen ?

Könnten sie beispielsweise ein Obst oder Gemüse spontan auswählen, dass zu diesem Gefühl passt ?
Wäre es schwer oder leicht ?
Roh oder eher matschig ?
Warm oder kühl ?
Welche Farbe hätte es ?
Bewegt sich die Form ?

Versuchen sie mal sich diese Form vor ihrem inneren Auge vorzustellen.
Nun lassen sie diese Form unscharf werden.
Machen sie einmal 10 Augenbewegungen von rechts nach links (oder tippen sie abwechselnd auf die rechte und linke Schulter)
Augen zu und wieder auf.

Verändert sich das Bild ?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Meinen Schmerz in eine Bild-Form zu bauen, kann ich mir nicht vorstellen. Ich hatte noch vergessen, dass ich seit dem Beginn der Depression an Schlaflosigkeit leide, was sich natürlich ergänzend und erschwerend auf meine Depression auswirkt.Ich bekomme den Kopf nicht frei und bin nicht in der Lage, arbeiten zu gehen.
Desweiteren haben meine Eltern mich erst einmal zu sich geholt - quasi von ihr getrennt. Aus Sicherheitsgründen, damit ich keine Gewalt ausübe und auch keinen Alkohol trinke. Was halten Sie davon? Eine eigene Wohnung ist frügestens ab April verfügbar.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, vielleicht ist das derzeit noch eine Überforderung.

Obwohl es eben gerade wegen der Schlaflosigkeit gut wäre, wenn sie Gefühle in Bilder übersetzen könnten (schauen sie mal auf www.emoflex.de), weil man im Schlaf ja emotionale Erlebnisse verarbeitet.

Aber egal...

Schlecht fände ich es nicht, wenn sie eine Unterstützung hätten. Wenn ihr Verhältnis zu den Eltern einigermaßen gut ist, wäre das sicher eine sehr hilfreiche Lösung. Zusätzlich sollte man ein sozialpsychiatrisches Netz "spannen". Eine Tagesklinik, ggf. eine ambulante Betreuung und natürlich möglichst schnell eine ambulante Psychotherapie. Leider auch nur mit langem Vorlauf möglich.

Wichtig ist, sich darauf einzustellen, dass das nächste halbe Jahr für sie nicht leicht wird. Dann wird sich aber irgendwann eine Stabilisierung und auch eine Neuorientierung einstellen. Solange benötigen Menschen, die ihnen gut tun. Und sie sollten dann die Hilfe eben von diesen Menschen auch annehmen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich war schon 14 Tage bei meinen Eltern und es tat mir nicht gut. Sie versuchen alles, aber meine Gadanken sind stärker. Habe dann auch wieder Alkohol getrunken und bin erneut eingeliefert worden. Alle sagen, die Zeit heilt alle Wunden, aber ich kann es (noch) nicht glauben. Am liebsten würde ich wieder zurück in die alte Wohnung wollen, denn bei meinen Eltern halte ich es nicht aus, bis ich meine eigene Wohnung haben werde. Das Verhältnis zu Ihnen ist nicht schlecht, sie leiden auch und können mich aber nicht wirklich verstehen.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Allein in die alte Wohnung wird derzeit schief gehen. Da hängen viel zu viele Erinnerungen dran.

Ich weiss nicht, ob für sie ggf. eine Betreute Wohngemeinschaft in Frage käme ? Das dürfte allerdings auch nicht leicht zu organisieren sein, wenn man denn überhaupt eine geeignete Einrichtung findet.

Wie stark ist denn ihr Aloholproblem ? Ich überlege, ob ihnen nicht eine Entwöhnungsbehandlung in einer entsprechenden Langzeiteinrichtung helfen könnte. Einfach, um eine Struktur und Kontakte zu haben.

Sonst läuft es irgendwie auf einen Drehtürmechanismus mit wiederholten Einlieferungen in der Akutpsychiatrie hinaus.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Alkohol ist für mich erst seit der Depression ein Thema. Ich würde behaupten, dass eine Langzeitentwöhnung etwas übertrieben wäre. Bitte entschuldigen Sie die Wortwahl, aber ein Alkoholiker hoffe ich nicht zu sein.
Sie lebt noch in der alten Wohnung und irgendwie zieht es mich auch dorthin zurück. Verstehen kann das niemand, aber eine Betreute WG ist hier nicht zu organisieren und andere Möglichkeiten zum Unterkommen gibt es nicht. Wie gesagt: Bei meinen Eltern sehe ich keine Bleibe bis zum Bezug der Wohnung; und ich wollte ja schon lange wieder arbeiten sein... Wäre da nicht das Schlafproblem und die depressive Verstimmung.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Mir ist schon klar, dass sie kein Alkoholiker sind. Aber eine solche Einrichtung wäre von der Struktur und den Angeboten nicht schlecht. Ähnliches gibt es als sog. RPK = Rehabiliation für Psychisch Kranke.

Ich sehe sonst einfach das Problem, dass sie schnell wieder instabil werden, wenn sie allein auf sich gestellt sind.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Eine solche Reha würde mich noch weitere Monate nicht auf Arbeit sein lassen. Sicher hat auch der Arbeitgeber mal die Nase voll. Ich sehe nach einer mehrwöchigen Reha (die Zeit bis zur Genehmigung muss ja auch noch gerechnet werden) große Schwierigkeiten, wieder in meine Arbeit hineinzukommen (da diese ständig von Veränderungen durchlaufen wird und ich in der telefonischen Kundenbetreuung arbeite). Ich hätte regelrecht Angst vor der Wiederkehr.
Ich weiß aber auch, dass die Gesundheit das Wichtigste ist und davon alles weitere abhängt.
PS: Ich weiß nicht, ob ich mich dann noch einmal melde, da meine Mitpatienten zu Bett gehen möchten. Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Kein Problem, morgen ist ja auch noch ein Tag.

Wenn sich andere Hilfsangebote vor Ort entwickeln lassen, wäre das ja auch gut. Haben sie mit dem Sozialdienst der Klinik mal darüber gesprochen, welche Hilfsangebote des Sozilalpsychiatrischen Netzes es bei ihnen vor Ort gibt ?

Es gibt ja verschiedene Formen der Betreuung von Psychiatrischen Wohnheimen bis zu ambulanten Betreuern kann es da vielfältige Möglichkeiten geben.

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