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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe eine Frage an Sie die meinen Mnn betrifft.

Kundenfrage

Guten Tag, ich habe eine Frage an Sie die meinen Mnn betrifft. Er hat sich seit August sehr verändert, er hat für nichts mehr lust, er trinkt täglich 8-9 Flaschen Bier, er hat sich von mir getrennt und ist sehr unentschlossen. Er hat seit August von Hosengröße 36 abgenommen auf gr. 31 ohne Diät zu machen. Wir sind seit knapp 6 Jahren zusammen und ahben im Mai 09 geheiratet. Er geht arbeiten und danach fängt er sofort an zu trinken. Er hat Asthma, Schuppenflechte und ständig Rückenschmerzen. Er wird am 2.2.11 48 Jahre. ich habe auch schon mit seinem Hausarzt gesprochen da mein Mann im Februar 06 einen Selbstmordversuch gemacht hat, da er gedacht hat ich ginge zu meinem Exfreund zurück. Der Hausarzt hat Blut untersucht und da wär alles in Ordnung. Mein Mann hat bei dem Artz so getan als wäre alles in Ordnung. Er sagt auch zu mir er hätte nichts, er wäre nicht krank. Ich weiß mir keinen Rat mehr. Können Sie mir einen Rat geben. Ich habe Angst das er sich nochmal versucht was anzutun und das ich dann zu spät komme. Ich bin durch die ganze Situation auch in Ärztlicher Behandlung und nehme täglich Beruhigungstabletten da ich Panikattacken bekommen habe. Was kann ich machen? Dadurch das wir räumlich getrennt sind habe ich noch mehr Angst das etwas passiert. Können Sie mir helfen? Danke XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag !

Man muss wohl kein Hellseher zu sein, um ihrem Mann eine Alkoholabhängigkeit zu diagnostizieren. Wenn ihr Mann dies nicht wahrhaben will, wird man solange nichts machen können, wie er nicht in akuter Gefahr ist (oder aber andere Menschen gefährdet).

Alkoholiker sind Weltmeister im Bagatellisieren (bzw. im Anklagen von anderen Menschen). Sie werden ihn aber nicht "retten" können. Weder wenn sie zu ihm zurückkehren und ständig aufpassen, noch mit Drohungen oder guten Worten.

In der Suchttherapie ist es bekannt, dass die Suchtkranken erst soweit "sinken" müssen, dass sie es selber spüren. Vorher werden sie sich die Welt halt "schönsaufen" können.

Leben Sie ihr eigenes Leben und versuchen sie eher selber eine Psychotherapie zu machen, die ihnen den Abstand zu ihrem Mann vergrössert. Beruhigungsmittel können da keine Lösung sein (wenn es beispielsweise Benzodiazepine sind).
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort. Aber ich hab noch eine Frage. Nur kurz zur Erklärung, er war mein erster Freund im Alter von 14 Jahren. Wir waren dann vier jahre zusammen und die Beziehung ist auseinander gegangen nachdem er eine andere Frau geschwängert hat und die dann heiraten musste. Wir haben uns dann fast 22 Jahre nicht gesehen, bis seine Schwester uns mehr oder weniger verkuppelt hat. Er hat zu der Zeit auch sehr viel getrunken und war damals schon sehr deprimiert wenn er was getrunken hatte. Er hat immer wegen dem Tod seiner Mutter geweint und ich habe ihm dann das Ultimatum gestellt entweder er hört mit dem Trinken in dem Masße auf oder ich würde mit ihm keine Beziehung eingehen. Er hat dann von heute auf morgen aufgehört zu trinken und auch zu rauchen. Er hat dann so ca. nach zwei Jahren angefangen regelmässig jedes zweite wochenende mit seinem Onkel zu trinken bis er voll war bis oben hin. Der Onkel ist Alkoholiker aber seine Frau akzeptiert den Konsum Ihres Mannes. Dann ging das teilweise jedes Wochenende so bis ich dann wieder ein Ultimatum gestellt habe. Ich habe es alle 14 Tage akzeptiert. Seit August trinkt er aber täglich ausser wenn er auf der Arbeit ist. Er hatte vor unserer Zeit schon drei mal den Führerschein weg wegen Alkohol und musste ihn auch neu machen. Er droht mir auch immer wieder damit sich umzubringen und beim nächsten Mal würde ich ihn nicht rechtzeitig finden. Er hat das damals auch angekündigt und ich hab das aus dem Grund auch nicht für Ernst genommen. Bis er es dann gemacht hat. Die Ärztin sagte mir dann später das ich ihn keine fünf Minuten später hätte finden dürfen. Er sagte mir damals er hätte mir in den 22 Jahren nach getrauert und wäre froh das er mich wieder hätte. Er hat sich am Anfang auch sehr grosse Mühe gegeben. Mit Blumen und allem drum und dran. Er hat sich aber mittlerweile wieder zu dem Mensch entwickelt der er vor 22 Jahren war und mit dem ich keine Beziehung mehr haben wollte. Ich bekomme das Bild nicht aus dem Kopf wie er da mit der Überdosis Medikamente lag. Weil er 2005 so froh war wieder mit mir zusammen zu sein und wir auch geheiratet haben verstehe ich auch den Sinneswandel von ihm nicht. Wie konnte er denn die ganze Zeit ohne den Alkohol in dem Ausmass auskommen? Ich dachte schon mal an Depressionen die er versucht mit Alkohol zu vertuschen oder an Midlife-Krisis. Ich kann mich drehen und wenden wie ich will ich verstehe es einfach nicht. Ich liebe meinen mann und möchte ihn eigentlich zurück haben. Er sagt er liebt mich auch noch und die Trennung wäre nur räumlich. Aber wie kann ich ihn dazu bewegen zum Arzt zu gehen? Oder gibt es überhaupt für mich eine Möglichkeit ihm irgendwie zu helfen oder muss ich mich tatsächlich damit abfinden das meine Ehe gescheitert ist und er den Alkohol vorzieht. Ihm ist alles gleichgültig, er sagt er hätte ja nichts mehr zu verlieren. Am nächsten Tag redet er wieder völlig anders und sagt er hätte viel zu verlieren. Er hat mir auch schon gesagt das er manchmal nicht mehr wüsste was er eine Stunde vorher gesagt hätte. Ich habe richtig Angst um ihn und bin fix und fertig.

 

Ich muss dabei sagen das ich seit 93 morbus Crohn habe mit allen erdenklichen Komplikationen die man nur haben konnte. Seit eine Notop 97 bin ich schmerz- und medikamentenfrei was den Crohn betrifft.

Ich habe auch schon eine Therapie gemacht die mir nicht geholfen hat. Seit letztes Jahr Karneval nehme ich jetzt die Tabletten : Fluoxetin 40 mg 1x am Tag und Lorazepam 1 mg 2x am Tag. Aber trotz allem geht es mir nicht gut. Mal bin so das ich denke ich hab die Trennung überwunden und es belastet mich nicht mehr und dann wieder ist es so schlimm das ich den ganzen Tag am heulen bin und mich nicht mehr in den Griff kriege.

 

Ich habe auch schon wieder nach einer Therapie gesucht aber es sind unendlich lange Wartezeiten und das hilft mir auch nicht weiter.

 

Vielleicht können Sie mir ja noch einen Rat geben oder mir was zu dem Verhalten von meinem Mann sagen das ich ihn ein bisschen verstehen kann. Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Möglicherweise hat ihr Mann ja auch eine erhebliche vererbte = genetische Komponente für Sucht (und Depression). Dafür würde u.a. auch die Erkrankung des Onkels sprechen. Aber das entschuldigt weder sein (Nicht-)Verhalten wie die lebensgeschichtliche Entwicklung mit der "falschen" 1. Ehe.

Er hätte ja jederzeit Aufhören bzw. sich Hilfe holen können. Er könnte es jeden Tag und jede Stunde beginnen und quasi den "Schalter" umlegen und sich an eine Suchtberatungsstelle oder sonstige Therapieeinrichtung wenden.

Aber : Er lässt es lieber so laufen und bleibt passiv bzw. beklagt die Gemeinheiten der Welt und das fehlende Verständnis seiner Umgebung für seine Sorgen.
Das ist eine bequeme Grundhaltung, die aber definitiv ins Verderben führen muss. Hier gilt es für Angeörige eben den "Absprung" zu finden, um nicht co-abhängig mit in diesen Strudel gezogen zu werden.

Das er einen Selbstmordversuch gemacht hat bzw. überlebt hat, ist tragisch. Aber es ist nicht ihre "Schuld" oder Verantwortung. Sie sind dafür nicht verantwortlich und sie werden ihn auch nicht retten können. Weder vor dem Bier noch vor einem Selbstmordversuch.

Er bleibt für sein Leben selber verantwortlich.
Manchmal ist es so, dass sich eben Altlasten aus der eigenen emotionalen Vergangenheit wie Kanalratten immer und immer wieder melden. Das können traumatische Erlebnisse sein. Einige Menschen versuchen die mit Alkohol zu ersaufen.

Ganz sicher kein guter Weg.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Kann ich sonst noch irgendwelche Unklarheiten beseitigen ? Sonst würde ich mich freuen, wenn sie das Akzeptieren der Antworten nicht vergessen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort:.
Die Antworten waren mir zu oberflächlich. Diese Antworten höre ich von jedem Laien.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie scheinen dann sehr in der Co-Abhängigkeit zu hängen.Diese Antworten werden sie dann auch von einem Laien erhalten, wenn dieser Erfahrung mit Sucht hat. Sie scheinen aber nichts ändern zu wollen oder zu können und klagen dXXXXX XXXXXeber die Überbringer der Nachrichten an.

Das ist nicht fair. Überlegen sie doch mal, ob nicht für sie eine Psychotherapie angesagt wäre.

Bitte schreiben Sie einfach mal die Antwort auf, die sie von einem "Profi" erwartet hätten. Ich bin gespannt

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