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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Was halten Sie in der Suchttherapie( Heroin, Marihuana) f r

Kundenfrage

Was halten Sie in der Suchttherapie( Heroin, Marihuana) für wesenlich. Ich bin Angehörige, mein gehörloser Sohn ist sein ca 10 Jahren immer wieder rückfällig.
Was kann ich für ihn tun?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen !

Wie genau lebt ihr Sohn ? Ist er in einem Betreuten Wohnen ? Hat er eine Arbeit ? Eine ambulante Betreuung ?

Wie war - abgesehen von der Gehörlosigkeit - seine sonstige kindliche Entwicklung ? Gab es Probleme im Bereich Konzentration und Aufmerksamkeit in der Schule ?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

 

Er lebt dzt in einer betreuten Wohneinheit auf Probe mit 4Std Berteuung. VS, HS, abgeschlossene Schlosserlehre. Hat bis vor 1Jahr gearbeitet als Schweißer, der Betrieb ist leider in Konkurs gegangen.

Entzug beim GrünenKreis vor 7Jahren, immer wieder Rückfälle.

 

Im Bereich Konzentration u Aufmerksamkeit gab es immer Probleme. Martin war ein überaktives Kind. Er ist intellegent, benützt seine Fähigkeiten aber destruktiv.

Er hat einen etwas älteren Bruder(Martin ist 31), mit dem immer ein Konkurrenzverhältnis bestand. Martin hat sich als Kind sehr gerne an den Bruder Peter angehängt, dieser hat sich aber allmählich abgelöst(ist mir auch verständlich.)

Ich habe die Kinder weitgehend allein aufgezogen, Martin hat Kontakt zu seinem Vater, aber eher sporadisch.

Martin hat bis zu seinem 24.Lj gemeinsam mit uns gelebt, ist nach seinem Entzug ca 1Jahr in einer betreuten WE gewesen, hat das, wie er sagt"nicht geschafft", hat einen Kredit aufgenommen, seither ist er besachwaltert. Hat bis vor ca 1Mo. bei seiner Großmutter gewohnt, der das jedoch auch zuviel wurde.

Er hat im Herbst Kontakt mit einer amb.Suchtbetreuung aufgen., hat damit wieder aufgehört.

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hatte die Überlegung, ob ihr Sohn eben an einem Hyperkinetischen Syndrom (ADHS) als Ursache der Suchtproblematik leidet. Im Zusammenhang mit der Gehörproblematik wäre das eine schwierige Konstellation.

Hier könnte man ggf. in der Behandlung aber ansetzen (beispielsweise mit dem ADHS-Medikament Strattera oder Buproprion = Elontril).

In der Nähe von Stuttgart gibt es eine gute Entwöhnungstherapieeinrichtung (FourSteps), aber ich weiss nicht, ob die auf sein Handicap eingehen könnten.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Das weiß ich, daß es eine äußerst schwierige Konstellation ist.

Meine Frage bezog sich nicht auf mögliche Diagnosen und Therapien, die vieles voraussetzen( Gehörlosigkeit, mangelnder Wille d.Süchtigen zu Veränderungen sind meist nicht das, was die Sache erleichtert.)

Meine Frage bezog sich eher auf mein Verhalten. Was kann ich und der Rest der Familie tun um eine Verhaltensänderung evt. zu ermöglichen.

 

 

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das ist eine verdammt schwierige Frage. Sie sind und bleiben ja "Mutter" und sind damit voreingenommen für ihren Sohn. Das ist gut so.

Aber aus suchttherapeutischer Sicht ist es natürlich auch ein Problem. Er wird bei ihnen quasi immer Verständnis und ggf. auch Unterschlupf bekommen.

Eigentlich sagt man, dass ein Süchtiger erst ganz am Boden ankommen muss und eben ohne Hilfe und Unterstützung erleben muss, dass ihm keiner hilft. Und das Sucht eben schonungsloser Mist ist.

Daher sollte die Familie eigentlich jegliche Hilfe einstellen und immer wieder an die Suchtberatung bzw. Betreuer / Betreutes Wohnen verweisen.

Aber halten sie das durch ?

Und um ehrlich zu sein : Wenn es einen richtigen Tip gäbe, wie SIE nun ihren Sohn suchtfrei und stabil im Leben bekommen könnten, bräuchte es nicht so viel Suchttherapie. Leider

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