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Psych1967
Psych1967, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 125
Erfahrung:  Verhaltenstherapie Psychologie
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Hallo, ich (23) hatte eine ziemlich bewegte Kindheit / Jugend

Kundenfrage

Hallo, ich (23) hatte eine ziemlich bewegte Kindheit / Jugend und bin mit 16 in ein betreutes Wohnen gezogen. Seit ich 18 bin lebe ich in meiner eigenen Wohnung und habe seither eine Ausbildung abgeschlossen und auch in diesem Beruf gearbeitet. Im September habe ich gekündigt um mein Abitur nachzuholen und gehe seither wieder zur Schule.

Nun zum eigentlichen Thema:

Ich habe seit einem halben Jahr einen Freund mit dem ich bis vor kurzem auch wirklich glücklich war. Vor einigen Wochen hat sich aber einiges geändert. Einen konkreten Vorfall gab es nicht. Er hat Panikattacken und nimmt deshalb Psychologische Hilfe in Anspruch und auch Tabletten die ihn etwas beruhigen. Er (28) will bzw. wollte seit letztem Oktober Psychologie studieren und hat aufgrund des NC leider keinen Studienplatz erhalten. Nun bewirbt er sich auch für andere Studiengänge. Derzeit wohnt er bei seiner Mutter, welche eigentlich täglich ein gläschen Prosecco zuviel trinkt und gerne auch mal Hobbypsychologin spielt. Die Famile (Stiefvater zu dem von meinem Freund kein gutes Verhältnis bestand ist vor 3 Jahren verstorben) steht nun vor dem Problenm dass nach 3 Jahren kein Geld mehr da ist und sie das Haus verkaufen müssen. Leider will seit 3 Jahren kein Mensch das Haus kaufen.

An Weihnachten gab es zwischen seiner Mutter und mir einen größeren Streit da Sie mich nicht nur kritisiert sondern ich möchte es mal erniedrigt hat. Mein Freund stand zu dieser Zeit an meiner Seite und hat versucht mich zu beschützen. Im Nachhinein hat er mir gesagt dass er aber verstehen kann weshalb seine Mutter mit mir reden wollte nur dass sie es eben völlig Falsch getan hat. An Silvester hat er mit ihr geredet und gemeint dass es ihm wichtig wäre wenn sie sich bei mir entschuldigt. Was sie auch getan hat. Ich bezweifle aber dass sie es ernst gemeint hat.

Das Thema um das dass es bei der Diskussion ging war dass ich wohl immer in eine Opferrolle schlüpfen würde und sobald ich da bin immer alles gleich auf den Tisch lege was z.B. bei meinen Eltern zu Hause vorgefallen ist. Auch würde ich mich ständig profilieren.

Ich bin es nicht gewohnt dass man mir meine "Fehler" so unter die Nase reibt.

Ständig wird über mich geredet und ich fühle mich schlecht, weil ich nicht dabei bin und immer nur Stückchenweise erfahre dass mein Freund und seine Mutter wieder über mich geredet haben.

Mein Freund meint ich solle mir keine Gedanken machen, auch darüber nicht dass wir uns zwar jeden Tag sehen aber seit einigen Wochen eben nicht mehr so intensiv "Zusammensind" Er wäre auch ziemlich beschäftigt mit der ganzen Situation, dem Haus, Seinem Job in dem er sich nicht wohlühlt, und seinem leider noch nicht vorhandenen Studienplatz.

Er sagt er liebt mich und er will mich nicht verlieren. Aber er zeigt es mir nicht mehr so wie vor einigen Wochen.

Desweiteren wünscht er sich dass ich "weiblicher" werde. Er meint damit Selbstbewusster und intereassanter. Da er wohl ein wenig das Interesse verliert.

Auf meinen Vorschlag hin uns mal ein paar Tage nicht zu sehen reagierte er Abweisend. Er will mich dennoch weitherin so oft es geht um sich haben.

Was kann ich tun um die Situation etwas zu angenehmer zu gestalten? Er ist mir echt wichtig, aber ich leide sehr unter der Situation. Ich habe auch den entschluss gefasst für mich eine Therapie zu beginnen. Auch um meine Vergangenheit afzuarbeiten. Den ersten Termin habe ich allerdings erst Mitte März!

Viele Grüße
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Psych1967 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Patient bzw. Patientin, was mir bei Ihrer Schilderung auffällt ist das alle um Sie herum Probleme haben, Ihre Freund mit seinen Panikattacken, die Mutter des Freundes trinkt zuviel und hat Geldsorgen. Ihnen wirft man dann Defizite vor! Warum müssen Sie sich wegen Ihrem Freund ändern, er hat Sie so kennen gelernt. Natürlich wenn Sie der Meinung sind und wollen was machen ist das ok aber lassen Sie sich nichts einreden. Zur Therapie, wenn Sie Ihre Jugend aufarbeiten möchten ist das sicher nicht verkehrt und hilfreich, wenn es Probleme gibt unter denen Sie leiden die aus der Kindheit herrühren macht das auch Sinn.
Mit dem "fraulich werden" das verstehe ich nicht so ganz, sollen Sie zunehmen oder wie ist das gemeint oder sollen Sie sich anders kleiden? Sehen Sie denn das auch so das es so sein sollte? Das Sie selbstbewusst werden sollen ist bestimmt ok, dann wird Ihnen vielleicht nicht immer jemand sagen können wie Sie sich verändern sollen, bzw. Sie entscheiden das selber. Es ist gut sich durchsetzen zu können. Mal im Ernst wie stehen Sie denn zu den ganzen Dingen, finden Sie diese Dinge berechtigt und sind die von Ihnen verlangten oder bzw. gewünschten Veränderungen auch in Ihrem Sinne?